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21.05.2012 Marketer blicken vorsichtig optimistisch in die Zukunft Der Blick in die aktuellen Geschäftszahlen stimmt Marketer zufrieden. 44 Prozent antworten auf die Frage nach der derzeitigen Geschäftslage ihrer Unternehmen mit gut, weitere 13 Prozent mit sehr gut. Vorsichtiger ist die Einschätzung allerdings mit Blick auf die nächsten sechs Monate. So prognostizieren 42 Prozent die eigene Geschäftsentwicklung in dieser Zeit mit „gleich bleibend“ und immerhin noch 38 Prozent mit „günstiger“. Dem gegenüber steht die Meinung von 55 Prozent, dass die Marketing-Ausgaben der Auftraggeber beziehungsweise des eigenen Unternehmens gleich bleiben und noch 32 Prozent gehen von einer Steigerung aus. Auf Basis dieser Zahlen erreicht der Gesamt-Index des Deutschen Marketing-Barometers, ermittelt vom Deutschen Marketing-Verband, für das erste Quartal 2012 einen Wert von 23. mehr
21.05.2012 Onlinehändler muss negative Bewertung stehen lassen Wird ein Onlinehändler auf seiner Internethandelsplattform von einem Kunden zu Unrecht schlecht bewertet, ist dies ärgerlich. Dennoch kann er in der Regel keine einstweilige Verfügung gegen das aus seiner Sicht unzutreffende negative Statement erwirken, wie das Oberlandesgericht (OLG) Köln in einem Urteil deutlich macht. Rechtsanwalt Rolf Albrecht von der Kanzlei Volke 2.0 erklärt: „Nur in Ausnahmefällen sieht die Rechtsprechung vor, gegen solche Bewertungen auch im Wege eines vorläufigen gerichtlichen Titels der einstweiligen Verfügung vorzugehen.“ mehr
18.05.2012 Vermarktung in Facebook klappt gut bis gar nicht Fab ist der nach eigenen Angaben weltweit größte Online-Shopping-Club für Designprodukte und sowohl in den USA als auch in zahlreichen europäischen Ländern verfügbar. Seit der Gründung von Fab.com im Juni 2011 haben sich mehr als 3,5 Millionen User als Kunden registriert. 50 Prozent der neuen Mitglieder und des Umsatzes kommen über Social Media. Europa-CEO Roman Kirsch erklärt: „Facebook ist ein Garant für Werbeerfolg – wenn man es richtig macht.“ Das Management von General Motors stimmt dem offensichtlich nicht zu. Wie das „Wall Street Journal“ kürzlich berichtete, kündigte der Automobilhersteller eine Vereinbarung über Display-Werbung, die dem Social Network rund zehn Millionen Dollar eingebracht hätte. mehr
16.05.2012 Warum Facebook und Google nicht zu den Lieblingsmarken der Deutschen zählen Facebook und Google können zwar auf enorme Nutzerzahlen und steigende Unternehmenswerte verweisen, doch zu den Lieblingsmarken der Deutschen zählen sie nicht. Warum das so ist, erklärt Hans Meier-Kortwig, Mitinhaber der GMK Markenberatung: „Nutzer haben eine rationale Beziehung zu den Internetseiten.“ Zwar seien die User von dem Produkt oder der Dienstleistung überzeugt, eine wirklich emotionale Beziehung zur Marke werde dabei jedoch nicht aufgebaut. Laut einer Umfrage der GMK Markenberatung unter 1 000 Bundesbürgern führen BMW, Adidas, Volkswagen, Audi und Mercedes das Ranking der Lieblingsmarken an. mehr
16.05.2012 Tablets sorgen bald für mehr Web-Traffic als Smartphones Für die aktuelle Ausgabe seines Digital Index-Reports untersuchte das Unternehmen Adobe, inwieweit sich Website-Traffic und Webseiten-Nutzung unterscheiden, je nachdem, ob der Besucher ein Tablet, Smartphone oder einen Desktop-Rechner nutzt. Die Daten weisen darauf hin, dass Tablets voraussichtlich Anfang 2013 für mehr Web-Traffic sorgen werden als Smartphones. Zudem empfinden Anwender das Web-Erlebnis auf Tablets fast genauso überzeugend wie jenes auf Desktop-Geräten. Die Ergebnisse betonen außerdem die Unterschiede zwischen den mobilen Endgeräten: Während sich Apps längst als wichtiger und wertvoller Bestandteil einer mobilen Strategie erwiesen haben, sind Unternehmen gut beraten, angesichts der wachsenden und kaufkräftigen Gruppe der Tablet-Besitzer in die Optimierung ihrer mobilen Webseiten zu investieren. mehr
16.05.2012 Markenhersteller verzichten auf Online-Direktvertrieb und damit auf Umsatz Konsumenten in Deutschland erwarten von Markenherstellern, dass diese ihre Produkte auch über einen Onlineshop vertreiben – vor allem Unter-30-Jährige sind von der fehlenden Möglichkeit des Onlinekaufs irritiert. Die Auswertung der Internetseiten von 200 in Deutschland führenden Markenherstellern durch die Unternehmensberatung Droege Group ergab jedoch, dass fast 60 Prozent von ihnen noch nicht über einen Online-Direktvertrieb verfügen. Die Ausprägung des E-Commerce ist dabei stark branchenabhängig: Möbelanbieter sind nur zu fünf Prozent im Online-Direktvertrieb aktiv, Bekleidungshersteller dagegen zu 86 Prozent. mehr
15.05.2012 Lohnt sich Facebook? Bis zu zwölf Milliarden US-Dollar will Facebook an der Börse einnehmen. Experten und Unwissende streiten aufs Heftigste, ob das noch Social ist, was das Network da vor hat, oder ob man gar selbst Wertpapiere kaufen sollte. In diesem Zusammenhang: Kennen Sie einen Groupon-Aktionär? Aus Sicht der Internetwirtschaft war der Börsengang des Gutschein-Anbieters letzten November das ökonomische Großereignis des Jahres 2011. Zwar platzierte Groupon nur fünf Prozent seiner Aktien auf dem Parkett und sammelte damit nur 700 Millionen Dollar ein, aber die Nachfrage nach den Wertpapieren übertraf das Angebot um das Vielfache. mehr
15.05.2012 Handelsblatt und Deutsche Bank mit Bestnoten Die aktuelle Entscheider-Studie „Financial Community“ untersucht Mediennutzung und Markenpräferenzen deutscher Finanzprofis. Online und Print werden fast gleichwertig als wichtigstes Medium für die tägliche Arbeit eingeordnet. Erstmals erhobene Reichweiten von Smartphone-Apps und Tablet-Apps bewegen sich noch auf vergleichsweise niedrigem Niveau. mehr
14.05.2012 Deutsche Bahn twittert ins Klohäuschen Ausgefallene Klimaanlagen oder Zugverspätungen – Beschwerden und Fragen rund um das DB-Angebot können Kunden auf dem Twitter-Kanal loswerden. Für Hilfe bei Problemen auf der Zugtoilette wurde das Servicetool nicht eingerichtet. Zu helfen versucht die Bahn dennoch, wie eine Twitterunterhaltung zeigt. mehr
14.05.2012 Exklusiv platzierte Sonderformate wirken am besten Werbeformate werden zwar kontinuierlich auf ihre Effizienz hin analysiert, dennoch fehlte der Online-Mediabranche bislang eine aussagekräftige Studie zur Effektivität von Online-Werbeformaten. Diese Lücke schließen jetzt die Plan.Net Gruppe und die Vermarkter Microsoft Advertising Deutschland, United Internet Media und Yahoo Deutschland mit dem „Ad.Impact Faktor“. Bei der Grundlagenstudie wurde die Wirksamkeit von zehn Werbeformaten aus vier Werbeformatkategorien bei knapp 2 000 teilnehmenden Online-Nutzern analysiert. Somit kann die Werbewirkung verschiedener Formate übergreifend zueinander ins Verhältnis gesetzt und miteinander vergleichbar gemacht werden. mehr
11.05.2012 Nur zehn Prozent der Unternehmen steigern mit Social Media ihr Ergebnis Social Media messen 70 Prozent der großen und mittleren Unternehmen in Deutschland eine hohe strategische Bedeutung bei. Von einem gewinnbringenden Einsatz dieser neuen Kommunikationsmedien sind die Unternehmen hierzulande allerdings noch entfernt: Gerade einmal 27 Prozent der Firmen erreichen ihre selbst gesteckten Ziele rund um Facebook, Pinterest und Twitter – und nur knapp zehn Prozent glauben, mit ihren Social-Media-Aktivitäten ihr Ergebnis zu steigern. Analysiert wurde die Nutzung sozialer Medien aus Unternehmenssicht von dem Beratungshaus McKinsey & Company. Grundlage der Studie „Turning buzz into gold“ sind Befragungen der 200 größten deutschen Unternehmen. mehr
11.05.2012 Ein Viertel der Facebook-Werbebudgets fließt in soziale Anzeigen Facebooks Strategie, auf soziale Werbeformate zu setzen, scheint aufzugehen. Der Anteil der Facebook Social Ad-Budgets am Gesamtbudget für Facebook-Werbung stieg in den letzten zwölf Monaten weltweit von drei auf 26 Prozent – bis Ende 2012 soll er bereits fast 50 Prozent ausmachen. Auf diese Ergebnisse seiner internationalen Studie weist das Unternehmen Marin Software hin. Anfang 2011 hatte Facebook mit gesponserten Meldungen (Sponsored Stories) ein neues Werbeformat eingeführt, um die Relevanz und Wirksamkeit des Social Advertising zu verbessern. Anders als bei den so genannten Facebook Marketplace Ads, die herkömmlichen Werbebannern ähneln, werden in den Social Ads Äußerungen, Aktivitäten und „Gefällt mir“-Empfehlungen von Facebook-Freunden im Zusammenhang mit einer Marke angezeigt. mehr
10.05.2012 Mobile bleibt die am stärksten wachsende Mediengattung Der deutsche Markt für Mobile Advertising erzielt mit knapp 2 000 Werbekampagnen einen neuen Spitzenwert für das Berichtsjahr 2011. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem deutlichen Wachstum von über 62 Prozent. Die Anzahl der Unternehmen, die Kampagnen für mobile Endgeräte schalten, wächst um gut 45 Prozent auf insgesamt 359 Unternehmen. Ermittelt wurden diese Zahlen von der Unit Mobile Advertising der Fachgruppe Mobile im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) im Rahmen einer Erhebung. mehr
10.05.2012 Meissen arbeitet am Image als führende Luxusmarke Wie saniert man ein Unternehmen, dessen wichtigstes – und zugleich teuerstes – Kapital in Wissen, Handwerkskunst und traditionellen Verfahren steckt? Dr. Christian Kurtzke, Vorsitzender der Geschäftsführung der staatlichen Porzellanmanufaktur Meissen, stand genau vor dieser Aufgabe. Statt auf „Gesundschrumpfen“ setzte er auf eine selbstbewusste Dachmarkenstrategie, schreibt die Marketingzeitschrift absatzwirtschaft in ihrer neuen Ausgabe. „Meissen hat ein bestimmtes Fixkostenniveau, das es braucht, um zu leben“, so Kurtzke. „Um es substanziell zu senken, müsste ich das Bergwerk, die eigene Farb- und die eigene Masseherstellung schließen. Ich müsste anfangen, die Tradition zu beerdigen. Aber unsere Alchimisten, unsere Arkanisten: Das ist unser Know-how, unsere Innovationskraft, Flexibilität. Um dies zu halten, müssen wir wachsen. Kein Kahlschlag.“ mehr
09.05.2012 Wie die Volksseuche Digitalgutschein gute Kunden verdirbt Couponing zählt den bewährten Kundengewinnungsmethoden im Marketingmix. Leider gelten für digitale Gutscheine andere Voraussetzungen als im echten Leben und allzu viele Marketer bekommen davon nichts mit. Oder hat das alles Methode? mehr
09.05.2012 Einwilligung des Kunden muss auch für Zufriedenheitsabfrage vorliegen Es ist eine häufige Praxis und dennoch eine rechtliche Gratwanderung: die telefonische Nachfrage eines Unternehmens bei einem Kunden, ob er oder sie mit der Leistung des Unternehmens zufrieden ist. Lässt sich das Unternehmen den späteren Zufriedenheitsanruf vom Kunden nicht freigeben, liegt ein Verstoß gegen das Wettbewerbsrecht nahe. Das Unternehmen muss mit Abmahnungen des Kunden rechnen, diese können auch von Wettbewerbsvereinen oder Verbraucherzentralen erhoben werden. mehr
08.05.2012 Fernsehen auf dem Weg vom Leit- zum Ambient-Medium Der TV-Konsum steigt – dennoch verliert das Fernsehen an Aufmerksamkeit. Laut einer Studie des Multi-Channel-Spezialisten Interone, einer Agentur innerhalb des BBDO-Netzwerks, nutzt knapp die Hälfte von 1 000 befragten Personen Laptops, Tablets oder Smartphones, um Fernsehinhalte oder Videos anzusehen. Aufgrund dieser veränderten Seh- und Nutzungsgewohnheiten entwickele sich das Fernsehen vom Leit- zum Ambient-Medium: 67 Prozent der Befragten lassen den Fernseher häufig oder gelegentlich nur noch nebenbei laufen. Franziska von Lewinski, CEO Interone, erklärt: „Die Multikanalnutzung hat das Bewegtbild erreicht und wird langfristig die Internetlogik auf das TV übertragen.“ Die neuen Nutzungsweisen erforderten eine Anpassung der Markenkommunikation. mehr
08.05.2012 Neues Werbeformat soll Aufmerksamkeit für Markenwerbung steigern Mit SupremeAd führen die Premium Content-Vermarkter im Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) ein neues Online-Werbemittel in den Markt ein. Als erste Werbungstreibende konnten für den Launch Volkswagen mit dem Beetle und Anheuser-Busch Inbev mit Ihrer Marke Franziskaner Weissbier gewonnen werden. Eine umfangreiche Marktforschung wird die Markteinführung begleiten. Nach Überzeugung von Christoph Schuh, Vorstand Tomorrow Focus AG und Leiter Digitale Medien im VDZ, bedarf es aufmerksamkeitsstarker, exklusiver Werbeformen, um das Internet noch stärker für Markenwerbung zu erschließen. „In einer Initiative von mehreren Premium-Vermarktern ist es uns gelungen, mit dem sogenannten SupremeAd ein solches Werbeformat zu schaffen, das zeitgleich auf 13 Portalen ausgespielt wird“, erläutert Schuh. mehr
07.05.2012 Corporate Image von CEO-Reputation massiv beeinflusst Unter dem Titel „CEO Spotlight“ steht der zweite Teil der Weber Shandwick Studie „The Company behind the Brand: In Reputation We Trust“. Untersucht wurde im Auftrag der international aufgestellten Kommunikationsagentur die Bedeutung von Führungskompetenz und -kommunikation, die nötig sind, um das schwindende Vertrauen in Unternehmen zurückzugewinnen. Laut Schätzungen sind rund 60 Prozent des Marktwerts eines Unternehmens von dessen Reputation abhängig. Gleichzeitig knüpfen knapp die Hälfte der befragten Führungskräfte und Konsumenten das Image eines Unternehmens und seiner Produkte an die Reputation des Geschäftsführers. mehr
07.05.2012 Einleitender Satz zur Widerrufsbelehrung ist erlaubt Nach einem Grundsatzurteil des Bundesgerichtshofs ist der Satz „Verbraucher haben das folgende Widerrufsrecht“ aus der Sicht des Wettbewerbsrechts unbedenklich. Mit dieser Entscheidung beendet der BGH eine jahrelange Rechtsunsicherheit für E-Commerce-Anbieter, da sich Land- und Oberlandesgerichte in der rechtlichen Bewertung nicht einig waren. Das Gericht hatte im Rahmen der Auseinandersetzung zweier Onlinehändler zu entscheiden, ob der Satz „Verbraucher haben das folgende Widerrufsrecht“ als Einleitung vor der Widerrufsbelehrung wettbewerbswidrig ist. mehr
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