Deutsche misstrauen Markenversprechen
22.05.
Welches Vertrauen haben die Bundesbürger in Marken? Führt die Professionalisierung des Marketings und der Markenführung auch zu einer glaubwürdigeren Wahrnehmung durch die Konsumenten? Eine Umfrage der HHL Leipzig Graduate School of Management und des Marktforschungsinstituts TNS Infratest kommt aus Sicht der Unternehmen zu einem wenig euphorisch stimmenden Ergebnis: Nur 23 Prozent der Bundesbürger vertrauen den Markenversprechen und 79 Prozent sehen sie als reine Werbemaßnahme an. Die These „Markenversprechen werden von Unternehmen gezielt eingesetzt, um einen höheren Preis zu erzielen“ bestätigen 83 Prozent der mehr als 1 000 befragten Deutschen. Nur 32 Prozent empfinden Markenversprechen als Entscheidungshilfe bei der Vielfalt von Angeboten. mehr
Marketer blicken vorsichtig optimistisch in die Zukunft
21.05.
Der Blick in die aktuellen Geschäftszahlen stimmt Marketer zufrieden. 44 Prozent antworten auf die Frage nach der derzeitigen Geschäftslage ihrer Unternehmen mit gut, weitere 13 Prozent mit sehr gut. Vorsichtiger ist die Einschätzung allerdings mit Blick auf die nächsten sechs Monate. So prognostizieren 42 Prozent die eigene Geschäftsentwicklung in dieser Zeit mit „gleich bleibend“ und immerhin noch 38 Prozent mit „günstiger“. Dem gegenüber steht die Meinung von 55 Prozent, dass die Marketing-Ausgaben der Auftraggeber beziehungsweise des eigenen Unternehmens gleich bleiben und noch 32 Prozent gehen von einer Steigerung aus. Auf Basis dieser Zahlen erreicht der Gesamt-Index des Deutschen Marketing-Barometers, ermittelt vom Deutschen Marketing-Verband, für das erste Quartal 2012 einen Wert von 23. mehr
Warum Facebook und Google nicht zu den Lieblingsmarken der Deutschen zählen
16.05.
Facebook und Google können zwar auf enorme Nutzerzahlen und steigende Unternehmenswerte verweisen, doch zu den Lieblingsmarken der Deutschen zählen sie nicht. Warum das so ist, erklärt Hans Meier-Kortwig, Mitinhaber der GMK Markenberatung: „Nutzer haben eine rationale Beziehung zu den Internetseiten.“ Zwar seien die User von dem Produkt oder der Dienstleistung überzeugt, eine wirklich emotionale Beziehung zur Marke werde dabei jedoch nicht aufgebaut. Laut einer Umfrage der GMK Markenberatung unter 1 000 Bundesbürgern führen BMW, Adidas, Volkswagen, Audi und Mercedes das Ranking der Lieblingsmarken an. mehr
Meissen arbeitet am Image als führende Luxusmarke
10.05.
Wie saniert man ein Unternehmen, dessen wichtigstes – und zugleich teuerstes – Kapital in Wissen, Handwerkskunst und traditionellen Verfahren steckt? Dr. Christian Kurtzke, Vorsitzender der Geschäftsführung der staatlichen Porzellanmanufaktur Meissen, stand genau vor dieser Aufgabe. Statt auf „Gesundschrumpfen“ setzte er auf eine selbstbewusste Dachmarkenstrategie, schreibt die Marketingzeitschrift absatzwirtschaft in ihrer neuen Ausgabe. „Meissen hat ein bestimmtes Fixkostenniveau, das es braucht, um zu leben“, so Kurtzke. „Um es substanziell zu senken, müsste ich das Bergwerk, die eigene Farb- und die eigene Masseherstellung schließen. Ich müsste anfangen, die Tradition zu beerdigen. Aber unsere Alchimisten, unsere Arkanisten: Das ist unser Know-how, unsere Innovationskraft, Flexibilität. Um dies zu halten, müssen wir wachsen. Kein Kahlschlag.“ mehr
Corporate Image von CEO-Reputation massiv beeinflusst
07.05.
Unter dem Titel „CEO Spotlight“ steht der zweite Teil der Weber Shandwick Studie „The Company behind the Brand: In Reputation We Trust“. Untersucht wurde im Auftrag der international aufgestellten Kommunikationsagentur die Bedeutung von Führungskompetenz und -kommunikation, die nötig sind, um das schwindende Vertrauen in Unternehmen zurückzugewinnen. Laut Schätzungen sind rund 60 Prozent des Marktwerts eines Unternehmens von dessen Reputation abhängig. Gleichzeitig knüpfen knapp die Hälfte der befragten Führungskräfte und Konsumenten das Image eines Unternehmens und seiner Produkte an die Reputation des Geschäftsführers. mehr
Energieversorger auf der Suche nach neuen Produkten und Vermarktungsstrategien
04.05.
Die Energiewende beflügelt das Marketing der deutschen Energieversorger. Neue Energiequellen wollen angezapft – aber auch neue Kundenbedürfnisse bedient werden. In ihrer aktuellen Titelstory analysiert die Marketingzeitschrift absatzwirtschaft, auf welche Trends die Branche beim E-Marketing setzt. Eines gilt für alle: Der Atomausstieg macht aus Marketingsicht niemandem Angst. „Die Energiewende birgt aus vertrieblicher Sicht mehr Chancen als Risiken“, versichert Uwe Fritz, Geschäftsführer der Energie Baden-Württemberg AG (EnBW). Allerdings: Statt bloßer Versorger sind Problemlöser gefragt, die ihren Kunden Antworten auf Fragen zu dezentraler Energieversorgung, Energieeffizienz, intelligenter Energiesteuerung und Elektromobilität bieten. mehr
Verbrauchervertrauen in Europa stagniert
04.05.
Während der weltweite Vertrauensindex, der die Einschätzung der wirtschaftlichen Lage aus Konsumentensicht misst, deutlich steigt, sind europäische Verbraucher weniger optimistisch. Erhebungen des Marktforschungsinstituts Nielsen zeigen, dass vor allem Länder wie Taiwan, Chile und die USA im ersten Quartal 2012 für steigendes Vertrauen weltweit sorgten. Der globale Index konnte um fünf Punkte auf 94 Punkte zulegen. Europa verzeichnet aufgrund einiger Länder mit einer deutlich negativen Entwicklung nur ein schwaches Plus. Für den deutschsprachigen Raum gilt, dass Deutschland nach wie vor eine positive Tendenz aufweist, ganz im Gegenteil zu Österreich und der Schweiz. mehr
Bekannteste Top-Marken von Frauen sind Aldi, C&A und Lidl
03.05.
Nicht etwa angesagte Mode- oder Kosmetiklabels, sondern Aldi, C&A und Lidl sind unter den deutschen Frauen die bekanntesten Marken. Mit jeweils circa 98 Prozent Bekanntheit führen die drei Handelsunternehmen die Rangliste der gerade veröffentlichten „Brigitte Kommunikations-Analyse 2012“ an, die alle zwei Jahre die Beziehung der deutschen Frauen zu Marken und ihre Einstellungen gegenüber den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen repräsentativ erforscht. Mit Nivea folgt auf Platz vier die bekannteste Kosmetikmarke, vor AEG und Deichmann. mehr
Aussehen wie Sharon Stone, Madonna oder Demi Moore? – „Forever young“ ist out!
30.04.
Von wegen jung sein: Wer im Job ernst genommen werden will, legt noch einmal drei bis fünf Lebensjahre drauf. Auch Joachim Fuchsberger gab sich älter, als er war. Doch ab welchem Lebensalter spielt es sich umgekehrt ab? Der Blick auf die Straßen zeigt: Der Silver Ager im schicken knappen Lederoutfit auf einer Harley Davidson ist keine Fata Morgana, sondern wahr. Sind solche Typen Ausnahmen oder sind sie Ausdruck für das aktuelle Lebensgefühl der Generation 50plus? Überraschende Antworten liefert die jüngste globale Studie der Grey Group, die auf einer Umfrage in elf Ländern basiert. mehr
„Die Küche muss unsichtbar werden“
30.04.
Energieeffizienz spielt bei innovativen Ideen für Topküchen eine wichtige Rolle. Das wurde bei der Küchenmesse „Eurocucina“ im April in Mailand nur allzu deutlich. Welch „möblige“ Sprache die Warendorfer Küchen GmbH – vormals „Miele Die Küche“ – spricht, erklärt Geschäftsführer Thorsten Prée. mehr




