Im Dickicht der GfK
Wie GfK-Chef Matthias Hartmann für Ordnung sorgen will
25.01. Der neue Vorstandschef des fünftgrößten Marktforschungsinstituts der Welt stellte jetzt in Frankfurt die neue Wachstumsstrategie „Own The Future“ vor. Sie verspricht vor allem mehr Übersicht. Nicht ohne Grund, denn gibt es eigentlich jemanden, der noch überblickt, was die GfK alles anbietet? Wer für welche Themen Ansprechpartner ist? Welche Tochterunternehmen wo und wie agieren? Wohl kaum, und das gilt wahrscheinlich sogar für viele Mitarbeiter des Marktforschungsriesen. Die GfK ist in den vergangenen Jahren gewachsen und gewachsen, in über 100 Ländern ist sie nun aktiv, viele Unternehmen wurden hinzugekauft. Dabei ist es unvermeidlich, dass die Größe nach und nach zu einer Herausforderung wird. Denn ein Tochterunternehmen, das einen Kunden betreut, schöpft nicht unbedingt dessen gesamtes Potenzial aus - vielleicht kann er zum Beispiel neben der Kundenbedürfnis-Studie auch noch Geodaten für eine Marketingkampagne gebrauchen. Unübersichtlichkeit fördert Parzellendenken, aber damit soll nun Schluss sein.
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