Deutsche Autobauer wie BMW, Mercedes und VW sind keine Frauenversteher
06.02.
In Deutschland leben 81,8 Millionen Menschen. 51 Prozent sind Frauen. Bei den Neuwagenkäufern sieht das anders aus: Zwei Drittel von ihnen sind Männer und nur 33,4 Prozent Frauen. Die Autobauer – vor allem die deutschen – kommen bei der weiblichen Kundschaft nicht voran. Obwohl Frauen in den letzten 20 Jahren deutlich mehr wirtschaftliche Eigenständigkeit gewonnen haben, bleibt ihr Potenzial als Neuwagenkäufer wenig ausgeschöpft. Eine Ursache ist die stärkere Fokussierung der deutschen Autobauer auf größere und PS-stärkere Modelle sowie Kompakt-Geländelimousinen (SUV) und Vans. Diese Fahrzeuge werden von Frauen weniger geschätzt, wie sich aus der Analyse der privaten Neuwagenverkäufe des Jahres 2011 ergibt. Die Standorte der Autohäuser überwiegend in Industriegebieten sowie die auf Technik fokussierte Kundenansprache bei Verkäufern stellen offenbar zusätzliche Schwächen in den Vertriebssystemen dar. mehr
Akzeptanz von Elektrofahrzeugen in gewerblichen Fuhrparks wächst
03.02.
Die Umwelteigenschaften von Fahrzeugen spielen bei der gewerblichen Beschaffung von Service- oder Flottenfahrzeugen eine wachsende Rolle. Dies ergab die Befragung von über 30 Flottenbetreibern, die Experten des Öko-Instituts zur Akzeptanz von batterieelektrischen Fahrzeugen in der gewerblichen Nutzung durchführten. Rund ein Fünftel der Befragten gab an, um bis zu 20 Prozent höhere Kosten für den „grünen Betrieb“ des eigenen Pkw-Bestandes in Kauf zu nehmen. Dennoch bleibt die Kombination aus Anschaffungs- und Betriebskosten das wesentliche Kriterium bei der gewerblichen Beschaffung. mehr
Unternehmen analysieren die falschen Kommunikationskanäle
17.01.
Unternehmen bemühen sich, ihre Kunden besser zu verstehen. Und eine breite Mehrheit der Verbraucher ist grundsätzlich auch bereit, einem Anbieter Feedback zu geben. 87 Prozent der Deutschen würden dies tun, wenn sie mit dem Service des Unternehmens nicht zufrieden waren. Mehr als ein Drittel von ihnen geht allerdings davon aus, dass ihr Feedback nicht wahrgenommen wird oder dem Anbieter gleichgültig ist. Die Studie des Unternehmens Verint Systems, aus der diese Zahlen hervorgehen, basiert auf zwei parallel durchgeführten Umfragen. Eine wurde unter Verbrauchern aus Deutschland und eine unter Führungskräften aus dem Service Management und aus Contact Centern in Deutschland und der Schweiz durchgeführt. mehr
Sofort-Kauf-Angebote verpflichten zur Angabe von Garantiebedingungen
13.01.
Die Werbung mit Aussagen zu einer gewährten Garantie sind im E-Commerce sehr beliebt. Oft finden sich in Angaben Aussagen wie „24 Monate Garantie“ oder „Wir gewähren auf alle Produkte eine Garantie“. Bereits im Jahr 2011 hat der Bundesgerichtshof (Urteil vom 14. April 2011, Az.: I ZR 133/09) ein erstes Grundsatzurteil gesprochen. Dabei wurde festgelegt, dass zumindest für Garantieaussagen, die zur Bewerbung in einem Onlineshop genutzt werden, die Angabe der Garantiebedingungen bei der Bewerbung nicht erforderlich ist. Das Gericht begründete seine
Ansicht unter anderem damit, dass es sich bei der Bewerbung rechtlich um eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes handele und für diesen Fall der Gesetzgeber die Angabe der Garantiebedingungen nicht vorsehe. mehr
Zeitlich befristete Rabattaktionen dürfen nicht verlängert werden
05.01.
Werbung mit zeitlich befristeteten Rabattaktionen wie beispielsweise einem Rabatt anlässlich eines Firmenjubiläums ist grundsätzlich zulässig.
Problematisch kann es dann werden, wenn eine Rabattaktion über den zeitlich befristeten Zeitpunkt hinaus verlängert wird. mehr
Amazon genießt das größte Vertrauen
30.12.
Der Online-Versandhändler Amazon ist erneut der klare Sieger des „Proposition Index“ der internationalen Strategieberatung OC&C. Die Einzelhandelsstudie analysiert das Leistungsversprechen führender Unternehmen. Für die Analyse 2011 wurden über 3 300 deutsche Konsumenten zu 65 deutschen Einzelhändlern aus den Sektoren Baumärkte (Do-it-yourself DIY), Drogerien, Lebensmitteleinzelhandel (LEH), Textileinzelhandel, Unterhaltungselektronik sowie Multisortimenter/Warenhäuser zu den wichtigsten Kaufkriterien befragt. Neben Preis und Preis-Leistungsverhältnis haben die Befragten auch die Dimensionen Produktqualität und -auswahl, Einkaufserlebnis, Service, Kundenvertrauen sowie den Onlinekanal der Händler bewertet. Nur rund die Hälfte der untersuchten Unternehmen erhielten sehr gute oder gute Beurteilungen. mehr
Handel nutzt Preisspielräume zu Weihnachten
23.12.
Auf die Verbraucher ist Verlass, fasst die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) ihren aktuellen Consumer Index zusammen. In der überwiegenden Mehrheit würden sich deutsche Konsumenten weder durch Krisen und Skandale noch durch die Kapriolen des Wetters von ihren Gewohnheiten abbringen lassen. Im schlimmsten Fall verzichteten sie eine Weile auf Gurken und Salat, wie während der Ehec-Krise im Frühjahr. Oder sie tränken Tee statt Bier und äßen Gulasch statt Grillfleisch, wie in diesem verregneten Sommer. Aber weder Finanzmarkt- noch Eurokrise könnten sie aus der Ruhe bringen. Sowohl die Konsumgüterhersteller als auch der Handel fahren den Marktforschern zufolge gut mit der bedachten und unaufgeregten Art der Verbraucher. mehr
Vertriebssteuerung löst „Akquise im Blindflug“ ab
16.12.
Etwa die Hälfte aller Unternehmen in Deutschland plant im kommenden Jahr den Aufbau einer Vertriebssteuerung, die sich an Potenzialen orientiert und auf Kennzahlen basiert. Dies geht aus den Ergebnissen einer branchenübergreifenden Befragung von 321 Unternehmen durch die Beratungsfirma Crmvemaconsult und ihres Studienpartners Bedirect hervor. Mithilfe der Steuerung wollen Unternehmen Effizienzverbesserungen in der eigenen Vertriebsorganisation erzielen, was zu Umsatzsteigerungen und Kostensenkungen führen soll. mehr
Verkäufer sollten unaufdringlich modern gekleidet sein
06.12.
Anthrazitfarbener Anzug, helles unifarbenes Hemd, einfarbige Krawatte, klassische Halbschuhe und nur wenige dezente Accessoires – so sieht der ideale Vertriebsmitarbeiter entsprechend den Vorstellungen seiner Kunden aus. Wissenschaftlich bestätigt hat dies eine Studie der Beratungsgesellschaft Pawlik Sales Consultants. Kleidung müsse Persönlichkeit zulassen und diese nicht ersetzen. Das Idealbild des Vertriebsmitarbeiters gilt dabei für alle Branchen und sowohl für den Business-to-Business- als auch den Business-to-Consumer-Bereich. Einen sogenannten Branchen-Dresscode gibt es folglich nicht. mehr
Korruption wird in Deutschland stärker wahrgenommen als in Skandinavien
01.12.
Die Antikorruptionsorganisation Transparency International hat heute den Corruption Perception Index (CPI) veröffentlicht, zu deutsch: Korruptionswahrnehmungsindex. Für den CPI 2011 wurden 183 Länder nach der im öffentlichen Sektor wahrgenommenen Korruption bewertet. Als besonders integer gelten die Beamten und Politiker in Neuseeland, Dänemark, Finnland, Schweden und Singapur. Auf den unteren Plätzen im Ranking finden sich dagegen rohstoffreiche Länder wie Turkmenistan und Usbekistan sowie von dauerhaften innenpolitischen Konflikten gezeichnete Länder wie Afghanistan und Myanmar. Weltweite Schlusslichter sind Somalia und Nordkorea. mehr




