Kommunikation
Von Menschen und ihren Beziehungen zu Bildschirmgeräten
Im Rahmen der Studie untersuchten BBDO und Microsoft Advertising, welche emotionalen Bindungen Konsumenten zu ihren Fernsehern, Personal Computern und Mobilgeräten aufbauen. Umfragerückmeldungen von mehr als 1 500 Konsumenten in Ländern wie China, Russland, Saudi-Arabien, Großbritannien und den USA zeigten, dass der Fernseher als ein alter, verlässlicher und unterhaltsamer Freund angesehen wird, als ein Durchschnittstyp, der gemütlich und passiv in Ihrem Haus sitzt. Jedoch gebe es je nach Region und Altersgruppe Unterschiede in der Wahrnehmung. Ausnahmen bildeten insbesonders russische und chinesische Verbraucher, die das Fernsehen als etwas erlebten, vor dem man sich vorsehen musste, da es sich in Staatsbesitz befand.
Wie ein älteres Geschwisterteil werde der PC angesehen, von ihm könnten Verbraucher lernen, vor ihm könnten sie angeben und sich mit ihm messen. In östlichen Ländern und von jüngeren Konsumenten werde dem Computer besonders viel Vertrauen entgegengebracht, da die Inhalte selbst kontrolliert und ausgewählt werden könnten. Das Mobilgerät dagegen sei wie eine „neue Liebschaft“, denn hier handelt es sich der Studie zufolge um das persönlichste Gerät von allen und etwas, zu dem die Nutzer eine große Nähe spüren und das sie immer bei sich tragen wollen. Es handele sich um eine Beziehung, die sich noch im Anfangsstadium befinde und aufgrund ihrer „Frische“ quer durch alle Altersgruppen und Regionen gehe. Tablets seien eine Art Mischform der zuvor genannten Bildschirmgeräte. „Wir haben die Art und Weise, mit der wir üblicherweise die Multi-Screen-Werbewirksamkeit erforscht haben, auf den Kopf gestellt, indem wir die Screens mit den Augen eines Archetypen betrachtet haben,“ sagt Marc Bresseel, Vice President, Global Marketing für Microsoft Advertising.
| Weiter zu Seite 2 von 2 | Alles zeigen |
Weitere Themen
- Bildergalerien wichtiger Events: Konzentrierte bis strahlende Eindrücke vom dmexco Night Talk, der CeBIT und der Night of the Brands
- Agenturgeschäft: Digitales Marketing lässt Agenturumsätze steigen
- Kommunikation: Marketer nutzen die hohen Spritpreise nicht als emotionale Steilvorlage
- Kritische Medienberichte: Apple versagt beim Krisenmanagement










