22.02.2011

Kommunikation

Industrie distanziert sich von ‚In-Game-Advertising’

Die euphorischen Stimmen um den potenziellen Umsatzturbo „In-Game-Advertising“ sind deutlich leiser geworden. So hat der anfangs vielversprechende Bereich die über Jahre gehegten Hoffnungen der Videospielbranche auf zusätzliche Erlöse bisher schwer enttäuscht. Zwar nimmt das Geschäft mit Anzeigen in Spielen weiterhin leicht zu, die Wachstumsraten reichen jedoch bei weitem nicht an das ursprünglich anvisierte Niveau und die allzu überschwänglichen Prognosen für die ersten Jahre heran. Mittlerweile versucht die Spieleindustrie sogar, wieder ein wenig Abstand von dem Business-Modell zu gewinnen.

Erst vor wenigen Monaten hat sich Microsoft dazu entschlossen, die eigene und einst teuer erstandene In-Game-Werbeabteilung Massive Inc. zu schließen. Dabei ging das Unternehmen anfangs noch für das Jahr 2010 von einem bislang unerreichten Zwei-Milliarden-Dollar-Markt aus. Darüber hinaus äußern nunmehr weitere Branchenriesen ihre Bedenken – so etwa die Gaming-Schmiede Activision Blizzard. Ihr zufolge sind die User der Spiele und damit die eigene Kundschaft von den Werbeeinblendungen nicht sonderlich begeistert.

Einerseits erkennen Marken und werbetreibende Unternehmen in den Online- und Videospielen nach wie vor – womöglich irrtümlicherweise – nur einen Nischensektor. Sie zeigen sich mit ihren Engagements zurückhaltender als angenommen. Andererseits macht den Entwicklern zu schaffen, dass sich die User beim Spielen nicht gerne von den Annoncen stören lassen. „Es gab eine Zeit, als wir dachten, Werbung und Sponsoring wäre eine große Chance“, wird Activision-CEO Bobby Kotick vom Independent zitiert. „Wir haben jedoch erkannt, dass unsere Kunden 60 Dollar für ein Game oder eine monatliche Abo-Gebühr zahlen und nicht wirklich mit Sponsoring und Werbung bombardiert werden wollen."

Insbesondere bei Gamern, die Abo-Spiele nutzen, kommen die Einblendungen alles andere als gut an. Sie wissen, dass es sich dabei um eine Einnahmequelle jener Entwickler handelt, die ihnen bereits etwas verkauft haben, sagt Branchenkenner Richard Lewis von Heaven Media. Statt des erwarteten Premium-Produkts bekommen sie in Form des In-Game-Advertisings aber eine Aufforderung zu weiteren Käufen serviert. Jüngere und womöglich realistischere Prognosen gehen nunmehr davon aus, dass der In-Game-Werbemarkt bis zum Jahr 2014 ein Volumen von einer Milliarde Dollar erreichen könnte. pte

Kommentare (2)

  • 04.03. 11:57Spam melden
    [2] Auernhammer

    Diesem Artikel können wir von G.A.S. – Game Advertisement Solutions, nicht in allen Punkten zustimmen. Vielmehr ist es so, dass Gaming im Portfolio eines Marketingmanagers heute nicht mehr fehlen darf. Gerade in der letzten Zeit entdecken immer mehr Unternehmen Computerspiele als Werbeplattform.
    Nach unserer Erfahrung nimmt das Geschäft mit In-Game-Advertisement nach anfänglicher Zurückhaltung der Unternehmen leicht zu. Auch erkennen die werbetreibenden Unternehmen immer mehr die Möglichkeiten, die das In-Game-Advertisement Ihnen bietet.

    Das sich Microsoft dazu entschlossen hat, die In-Game-Werbeabteilung Massive Inc. zu schließen und wieso der besagte Boom nicht gekommen ist, liegt einzig und allein daran, dass als TKP ca. 35-45 € berechnet wurden, während der TKP bei dem Geschäftsmodell von G.A.S. lediglich 2-8 € beträgt. Das hat natürlich viele potentielle Kunden abgeschreckt und nun ist es an uns diesen Fehler ohne 10 Mio. Euro Startkapital (wie Massive Inc.) wieder auszugleichen.

    Zu der Aussage, dass die Werbeeinblendungen die User der Spiele nicht sonderlich begeistern, können wir nur sagen, dass das nicht den Tatsachen entspricht, da es sich um indirekte Werbung handelt, wie z.B. der Werbeaufdruck auf einer Mütze, die der Spieler trägt oder wie ihn ebenfalls in der Realität Werbebanner bei Fussball/Autoren spielen. Die Wahrheit ist, dass User Werbung in Spielen als besonders realistisch und daher nicht als störend empfinden.

    Die Aussage des Activision-CEO Bobby Kotlick -„Wir haben jedoch erkannt, dass unsere Kunden 60 Dollar für ein Game oder eine monatliche Abo-Gebühr zahlen und nicht wirklich mit Sponsoring und Werbung bombardiert werden wollen." – wurde wahrscheinlich total aus dem Zusammenhang gerissen, da wir kein einziges Spiel von Activision kennen, wo das Spiel pausiert und man mit Werbung bombardiert wird normalerweise wurde die Werbung dezent und realistisch eingefügt, so wie es sich gehört.

    Zusammengefasst:
    G.A.S unterscheidet sich stark vom Geschäftskonzept von anderen Agenturen wodurch ein viel niedrigerer Preis zustande kommt und Werbung nur realistisch und nicht störend eingebunden wird, sowohl statisch als auch dynamisch.

    Anfragen für Investment empfangen wir sehr gerne, da wir Kapital benötigen, um den Vertrieb weiter auszubauen.. So sind ein Zehntel von 10 Mio US-Dollar, mit denen Massive Inc. Als Start-up ins Rennen ging oder 200stel von 200 Mio US-Dollar, dem Betrag den Microsoft in Massive Inc. investiert hat, ausreichend.

    Ansprechpartner:

    Christine Auernhammer | Executive Assistant

    Game Advertisement Solutions
    XiLLeR GmbH
    Deutschherrnstr. 47a
    90429 Nürnberg

    Telefon: +49 (0) 911 / 480 13 17
    Telefax: +49 (0) 911 / 480 18 16
    E-Mail: christine.auernhammer@xiller.com

    Online: http://www.xiller.de| http://www.intoyourbrain.de | http://www.g-a-s.eu
    Managing Director: Anton Levitskij
    Register Court: Nürnberg | HRB 22934| Ust-IdNr.: DE 251068992

  • 04.03. 11:53Spam melden
    [1] auernhammer

    Diesem Artikel können wir von G.A.S. – Game Advertisement Solutions, nicht in allen Punkten zustimmen. Vielmehr ist es so, dass Gaming im Portfolio eines Marketingmanagers heute nicht mehr fehlen darf. Gerade in der letzten Zeit entdecken immer mehr Unternehmen Computerspiele als Werbeplattform.
    Nach unserer Erfahrung nimmt das Geschäft mit In-Game-Advertisement nach anfänglicher Zurückhaltung der Unternehmen leicht zu. Auch erkennen die werbetreibenden Unternehmen immer mehr die Möglichkeiten, die das In-Game-Advertisement Ihnen bietet.

    Das sich Microsoft dazu entschlossen hat, die In-Game-Werbeabteilung Massive Inc. zu schließen und wieso der besagte Boom nicht gekommen ist, liegt einzig und allein daran, dass als TKP ca. 35-45 € berechnet wurden, während der TKP bei dem Geschäftsmodell von G.A.S. lediglich 2-8 € beträgt. Das hat natürlich viele potentielle Kunden abgeschreckt und nun ist es an uns diesen Fehler ohne 10 Mio. Euro Startkapital (wie Massive Inc.) wieder auszugleichen.

    Zu der Aussage, dass die Werbeeinblendungen die User der Spiele nicht sonderlich begeistern, können wir nur sagen, dass das nicht den Tatsachen entspricht, da es sich um indirekte Werbung handelt, wie z.B. der Werbeaufdruck auf einer Mütze, die der Spieler trägt oder wie ihn ebenfalls in der Realität Werbebanner bei Fussball/Autoren spielen. Die Wahrheit ist, dass User Werbung in Spielen als besonders realistisch und daher nicht als störend empfinden.

    Die Aussage des Activision-CEO Bobby Kotlick -„Wir haben jedoch erkannt, dass unsere Kunden 60 Dollar für ein Game oder eine monatliche Abo-Gebühr zahlen und nicht wirklich mit Sponsoring und Werbung bombardiert werden wollen." – wurde wahrscheinlich total aus dem Zusammenhang gerissen, da wir kein einziges Spiel von Activision kennen, wo das Spiel pausiert und man mit Werbung bombardiert wird normalerweise wurde die Werbung dezent und realistisch eingefügt, so wie es sich gehört.

    Zusammengefasst:
    G.A.S unterscheidet sich stark vom Geschäftskonzept von anderen Agenturen wodurch ein viel niedrigerer Preis zustande kommt und Werbung nur realistisch und nicht störend eingebunden wird, sowohl statisch als auch dynamisch.

    Anfragen für Investment empfangen wir sehr gerne, da wir Kapital benötigen, um den Vertrieb weiter auszubauen.. So sind 10 Mio US-Dollar, mit denen Massive Inc. Als Start-up ins Rennen ging oder 200stel von 200 Mio US-Dollar, dem Betrag den Microsoft in Massive Inc. investiert hat, ausreichend.

    Ansprechpartner: Christine Auernhammer
    info@g-a-s.eu

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