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Absatzwirtschaft Nr. 09 vom 26.08.2011 Seite 006

Global Marketing -> News

"Die Idee ist, Marktführer zu werden"

Im August gab es die Fusion überhaupt auf dem Markt für Marktforschungssoftware: Questback aus Norwegen und die deutsche Globalpark.
Damit ist das neue Unternehmen europäischer Marktführer für Enterprise Feedback Management (EFM).
Im Kern ist EFM eine Software, die es Unternehmen erlaubt, den Einsatz von Umfragen bei der Datensammlung, Analyse und beim Reporting zentral und in Echtzeit zu verwalten. absatzwirtschaft sprach mit dem Gründer und CEO von Globalpark, Dr.
Lorenz Gräf.

Herr Gräf, was ist die Idee der Fusion?

LORENZ GRÄF: Die Idee ist, der Marktführer für Enterprise Feedback Management weltweit zu werden.
Das war immer schon die Vision von Globalpark, auf dem Weltmarkt mindestens in die Top drei zu kommen.
Auf dem Weg dahin brauchten wir einen strategischen Partner.
Wird Globalpark als Produktmarke weitergeführt?

GRÄF: Entscheidungen zu Produktmarken haben wir noch nicht getroffen.
Es gibt auch erst einmal keinen Grund, etwas zu ändern.
Wir werden uns das alles anschauen und dann immer die Entscheidungen treffen, die im Hinblick auf das gemeinsame Ziel am meisten Sinn stiften.

Die beiden Portfolios klingen allerdings ähnlich.

GRÄF: Questback hat kein Panelmanagement, wir haben eines.
Die Norweger sind sehr stark bei der Acting-Komponente, also aufgrund von Feedback zu agieren.
Wir sind hier nur mittelmäßig.
Bei der geografischen Reichweite überlappen wir nur in England, und da versuchen wir, sehr zügig Marktführer zu werden, indem wir die beiden Geschäfte vor Ort zusammenlegen.
Wie sieht das konkret im Vertrieb aus?

GRÄF: Wir haben in Köln die Verkaufseinheit für Deutschland, Österreich, Schweiz, die von Frank Michael als neuem CEO von Globalpark geleitet wird.
Die Töchter in England und in den USA werden operativ direkt von Questback geleitet.
Für diese Einheiten ändert sich nichts.
Insofern bürden wir uns nicht mehr Integrationsarbeit auf, als unbedingt erforderlich.

75 Prozent der Fusionen gehen schief.
Warum gehören Sie zu den 25 Prozent?

GRÄF: Wir haben einen strategischen Partner gefunden, der den besten kulturellen Fit hat.
Es sind Skandinavier, die ähnliche Ideen, ähnliche Gedankengebäude und fast die identischen Unternehmenswerte haben wie wir.

www.marketingit.de/globalpark <-

Das Gespräch führte Christian Thunig


Descriptoren:Interview
Software
Informationstechnik
Marktforschung
Werbung und Marketing

Land:Österreich C4EUAU
Bundesrepublik Deutschland C4EUGE

Länderfacette:Informationstechnik
Werbung und Marketing

Datum:26.08.2011 00:00:00


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