Absatzwirtschaft-Sonderausgabe vom 04.11.2011 Seite 053
Medien -> News
Fernsehen bleibt notwendiges Basismedium
Die verbreitete Annahme, dass Verbraucher mit starkem Fernsehkonsum weniger
das Internet nutzen und starke Online-User weniger fernsehen, widerlegen erste
Ergebnisse der "Double-Play"-Auswertungen von Pilot und Sevenone Media.Das
Planungsinstrument dient der vorgelagerten Beurteilung von TV- und
Online-Branding-Kampagnen.Bisher haben die beiden Partner rund 50 Kampagnen
ausgewertet.Die Ergebnisse zeigen: Durchschnittlich 90 Prozent der
Kampagnenreichweite werden über reine TV-Kontakte sowie über Multiplying-Effekte
aus kombinierten TV- plus Online-Kontakten erzielt.Die übrigen zehn Prozent der
Netto-Reichweite konnten ausschließlich über Online-Kontakte erreicht
werden."Die Auswertungsreihe zeigt, dass TV als Basismedium für den
Reichweitenaufbau unverzichtbar bleibt", erklärt Daniel Haberfeld, Director
Strategic Projects bei Sevenone Media.Der Grenznutzen des Mediums liege beim
Gros der Kampagnen bei über 70 Prozent Reichweite.Besonders wirksam seien auch
die Multiplying-Effekte, da über gezielt ausgesteuerte Online-Kontakte die
Werbewirkung deutlich gesteigert werden kann.
Entgegen der häufigen Annahme, dass TV-Heavy-User weniger Online nutzen und
starke Online-User weniger fernsehen, zeigten sich über die
Double-Play-Auswertungen dagegen eher medienneutrale Nutzungsmuster.So greifen
Selektivseher auch auf das Internet unterdurchschnittlich zu, TV-Vielseher
surfen in der Regel ebenso intensiv im Netz.<-
www.sevenonemedia.de
| Descriptoren: | Fernsehen-Reichweitenanalyse Internet-Reichweitenanalyse Mediennutzung Medien Mediaforschung Werbung Werbung und Marketing
|
| Land: | Bundesrepublik Deutschland C4EUGE
|
| Länderfacette: | Medien Werbung und Marketing
|
| Datum: | 04.11.2011 00:00:00 |
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