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Mehrheitlich zwei Drittel der Tourismuswirtschaft sei sich darin einig, dass Social Media-Elemente für ihr zukünftiges Online-Geschäft wichtig sind. Für immerhin 12,3 Prozent der Befragten seien diese Elemente sogar von elementarer Wichtigkeit. Insgesamt 80,3 Prozent der Befragten bezeichneten sie als bedeutsam oder elementar. 6,6 Prozent sähen in Social Media Elementen lediglich eine überbewertete Modeerscheinung, die langfristig für das Online-Business bedeutungslos ist. Recht unterschiedlich stelle sich die Einschätzung des ökonomischen Erfolgsbeitrags von Social Media Elementen dar. Während sich die Transportwirtschaft zu fast zwei Dritteln darin einig sei, dass die Social Media Elemente zusätzlichen Umsatz generieren (könnten), sähen das die Veranstalter konträr. Die Online-Portale seien in ihrer Einschätzung indifferent. Befrage man die Branche explizit nach Umsatzgenerierung durch das M-Commerce (mobiles Internet / Apps), so gäben knapp 70 Prozent an, darüber bisher kein signifikantes Umsatzplus erzielt zu haben. 14,7 Prozent hingegen bestätigten, durch M-Commerce Maßnahmen schon Umsatz generiert zu haben.
Durch ein beherztes Social Media Engagement versuche die Tourismusindustrie das seit Jahren sehr stiefmütterlich behandelte Thema Kundenbindung zu verbessern. „Emotionale Kundenbindung ist jedoch für die meisten Tourismusunternehmen nach wie vor kein Thema“, bemängelt Rossmann. Statt dessen werde mit aller Gewalt versucht, Kunden durch Sonderpreise, Rabatte und Gutscheine zu binden, was sich bisher allenfalls nachhaltig auf die Kostenstruktur einiger Unternehmen ausgewirkt habe. Über 85 Prozent der befragten Unternehmen haben den Studienergebnissen zufolge schon einmal kostenpflichtige Online-Werbung eingesetzt, um ihr eigenes Angebot zu vermarkten. Als wirksamstes Online-Werbemittel sehen sie das Suchmaschinenmarketing an, mit deutlichem Abstand folgt der Newsletter, der nach Einschätzung vieler Unternehmen aber in Zukunft von Social Media Maßnahmen und Apps abgelöst werden könnte. Für die Studie waren 223 Entscheider und Verantwortliche deutscher und ausländischer Tourismusunternehmen und -institutionen persönlich befragt worden.
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