Absatzwirtschaft Nr. 01-02 vom 25.01.2013 Seite 006
Global Marketing -> News
"Wir wollen Marktführer werden"
Von Procter & Gamble kam Alexander Schmidt 2012 zu Dyson, um als Deutschland-Chef das Geschäft der Briten hierzulande zu entwickeln.
Sechs Fragen an ihn zu Perspektiven und Zielen im Markt.
Herr Schmidt, mit Bodenstaubsaugern haben Sie hierzulande den wertmäßigen Marktanteil zuletzt von 15 auf 18 Prozent erhöht.
Wie gestaltet sich aktuell die Konkurrenz- und Marktsituation?
ALEXANDER SCHMIDT: Miele liegt im deutschen Staubsauger-Markt mit 22 Prozent vor uns.
Wir wollen Marktführer werden.
Mir ist klar, dass dies zum Teil über Marktanteilsgewinne gelingen kann.
Die Kategorie ist relativ stabil: Der Verkauf pro Jahr liegt stagnierend bei rund vier Millionen Stück.
Wir wollen unsere Innovationskraft nutzen, um zukunftsträchtige Marktsegmente aufzubauen, in denen wir überproportional wachsen können.
Wie wollen Sie Ihr Ziel erreichen?
SCHMIDT: Wir werden mehr Gewicht auf Marketing legen und die Marke stärken.
Dazu gilt es, mehr Kommunikation zu betreiben: Im In-Home-Service reparieren unsere Techniker Ihr Gerät bei Ihnen zu Hause.
Das kommt bei Konsumenten gut an, gilt aber für viele noch als Geheimtipp, den sie von begeisterten Kunden in Blogs bekommen.
Solche Alleinstellungsmerkmale müssen wir ausbauen.
Dyson ist daneben nur mit Ventilatoren und Händetrocknern präsent.
Reicht das?
SCHMIDT: Wir forschen viel an neuen Technologien, Akkus, digitalen Motoren.
Dyson will und wird weitere Produkte entwickeln und auf den Markt bringen.
Einen neuen Wäschetrockner oder Föhn?
SCHMIDT: (schmunzelt) Gute Rateversuche.
Unsere Forscher haben noch genug Ideen, Technologien zu verbessern oder zu transferieren.
Sie arbeiten derzeit an Geräten, die in 15 Jahren auf den Markt kommen.
Sehen Sie Roboter als Haushaltshilfen?
SCHMIDT: Dyson hat vor vielen Jahren mit der Entwicklung von Robotern begonnen.
Aber bevor die Technologie nicht zu hundert Prozent ausgereift ist, werden wir sie nicht in den Handel bringen.
Noch sind die Saugergebnisse von robotergesteuerten Geräten im Vergleich zu von Menschenhand bedienten nicht ausreichend.
Welche Technologie verspricht Chancen?
SCHMIDT: Unsere Digitalmotoren werden viele neue Möglichkeiten eröffnen.
Sie sind extrem schnell, leicht und kompakt.
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Die Fragen stellte Thorsten Garber
Mehr unter www.absatzwirtschaft.de/Dyson
| Descriptoren: | Interview Haushaltsgeräte, Elektro Industrie Markenpolitik Werbung und Marketing
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| Land: | Bundesrepublik Deutschland C4EUGE
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| Länderfacette: | Industrie Werbung und Marketing
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| Datum: | 25.01.2013 00:00:00 |
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