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Chinesen sind konsumfreudigste Touristen

Die Shopping-Ausgaben von Auslandstouristen in Deutschland sind 2013 um fünf Prozent gestiegen. Dies ergab das Global Blue Shopping Tourist Barometer, welches alle Einkäufe erfasst, für die sich Touristen anschließend bei Global Blue die Mehrwertsteuer erstatten lassen – Tax-Free-Kauf genannt. Im Schnitt gaben die internationalen Kunden dabei 317 Euro aus.

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„Vergleicht man dieses Wachstum mit den zweistelligen Wachstumsraten in den Jahren zuvor, deutet dies auf eine vorläufige Konsolidierung des Marktes hin“, erläutert Jörg Schönbeck, Country Manager von Global Blue Deutschland, die Zahlen. Schönbeck sieht dennoch weiterhin ein solides Wachstumspotenzial im Shopping-Tourismus: „Gerade in den Schwellenländern ist der Wunsch nach Luxusgütern gerade erst richtig erwacht.“

Frankfurt beliebteste Einkaufsmetropole

China ist inzwischen der größte Herkunftsreisemarkt. Gleiches gilt auch für den Shopping-Tourismus: In Deutschland liegt der Anteil der Chinesen an den von Global Blue ermittelten Ausgaben im Handel bei einem guten Drittel und damit an der Spitze. Global Blue verzeichnete weltweit sogar einen Anteil von über 40 Prozent. Im Schnitt gaben Chinesen in Deutschland 580 Euro aus.

Mit einem Anteil von knapp 40 Prozent an den Tax-Free-Ausgaben ist Frankfurt dabei die beliebteste einheimische Einkaufsmetropole – ein Umstand, der dem Frankfurter Flughafen zu verdanken ist, wo Chinesen vor der Heimreise schnell noch ihre Einkaufsliste abarbeiten. Die Hälfte der Shopping-Ausgaben lassen sie dabei für Uhren und Schmuck im Geschäft.

Russen auf Platz zwei

Bei den Russen ist Deutschland als beliebte Einkaufsdestination in Europa bereits seit vielen Jahren sehr gut positioniert. Mit einem Anteil von 24 Prozent an den Shopping-Ausgaben liegen sie auf Platz zwei. 55 Prozent ihres Einkaufsbudgets gaben sie für Mode und Bekleidung aus – im Schnitt kauften Russen für 336 Euro ein. Beliebteste Einkaufsmetropole der Russen in Deutschland ist mit 30 Prozent Anteil München.

Auf Platz drei der Top-Herkunftsnationen für den Shopping-Tourismus liegen die arabischen Golfstaaten, allen voran die Vereinigten Arabischen Emirate. Mit einem Wachstum von plus 16 Prozent hatten die arabischen Golfstaaten damit das stärkste Wachstum unter den umsatzstarken Herkunftsländern. Ihr Anteil am gesamten so genannten Tax-Free-Umsatz lag bei acht Prozent.

Araber kaufen am liebsten in München

Beliebteste Einkaufsmetropole der Araber ist München, mit einem Anteil von 47 Prozent am Tax Free Umsatz. Genau wie bei den Russen entfiel die Hälfte ihres Shopping Budgets auf Mode und Bekleidung. Im Schnitt gaben die Araber mit 296 Euro vergleichsweise wenig pro Einkauf in Deutschland aus. Ein Blick auf europäische Vergleichswerte zeigt, dass hier noch Entwicklungspotenzial besteht. „Mit zielgruppengerechtem Service und einem gut abgestimmten Warenangebot kann der Einzelhandel in den nächsten Jahren hier noch an Boden gewinnen“, erklärt Schönbeck.

(Global Blue Deutschland GmbH/asc)

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