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China will „Harmonie und Ordnung“ im Internet sichern – blockiert aber weiterhin Facebook, Google und Co.

Auf der Welt-Internet-Konferenz der chinesischen Regierung in Wuzhen bei Shanghai warnte der Vizeminister der staatlichen Cyberverwaltung, Ren Xianliang, vor den Gefahren und Störungen der sozialen Ordnung. Internetnutzer hätten heute mit sozialen Medien mehr Wege, um selbst Informationen zu verbreiten.

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Von dpa

Ren Xianliangs Behörde sehe es als ihre Aufgabe an, „die Internet-Harmonie zu verteidigen“. „Wir wollen ein gesundes Umfeld schaffen und die Heimat von Millionen von Internetnutzern schützen“, sagte der Vizeminister.

An der dreitägigen Konferenz, die zum vierten Mal stattfindet, nehmen rund 1500 Teilnehmer aus 80 Ländern teil. Erstmals sind Apple-Chef Tim Cook, Google-CEO Sundar Pichai, Cisco-Chef Chuck Robbins sowie Facebook-Vizepräsident Vaughan Smith dabei.

Erstmals Vorschlag zur Zusammenarbeit

Chinas Spitzenpolitiker Wang Huning, der im Ständigen Ausschuss des Politbüros für Ideologie zuständig ist, sagte bei einem Treffen mit Cook, die USA und China sollten zusammenarbeiten, „um eine Gemeinschaft für eine gemeinsame Zukunft in der Cyberwelt zu schaffen“, wie die Organisatoren berichteten.

Mit seiner massiven Kontrolle des Internets sperrt China soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter, YouTube und Instagram sowie alle Googledienste wie Suche, Mail oder Maps. Auch die Online-Angebote der «New York Times» oder des «Wall Street Journal» und eine Vielzahl chinakritischer Webseiten sind geblockt.

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