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Chime.in beteiligt User an Werbeeinnahmen

Am gestrigen Dienstag ging die neue Social Media-Site Chime.in ans Netz. Das soziale Netzwerk bringt die üblichen Möglichkeiten solcher Angebote mit. Der Unterschied: Im Gegensatz zu Facebook und Co. werden User an den Gewinnen, die mit ihren Inhalten erwirtschaftet werden, beteiligt, wie die Huffington Post berichtet. „Viel Geld wird man anfangs nicht verdienen können, da die Plattform einen zu geringen Bekanntheitsgrad hat“, sagt Kommunikationsberater Klaus Eck. Er sei eher skeptisch, was den Erfolg angehe. Denn der Markt sei insgesamt schon relativ gesättigt.

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Chime.in wurde von Bill Gross, CEO der Firma Ubermedia, konzipiert. Die Nutzer des Angebots werden mit 50 Prozent an den Einnahmen, die durch Werbung auf ihren Profilseiten entstehen, beteiligt. Wie gehabt können auch bei Chime.in Fotos, Links, Videos und Text, der bis zu 2.000 Zeichen lang sein darf, gepostet werden. Die User haben auch die Möglichkeit, die Werbefläche auf ihren Profilseiten selbst zu bewirtschaften. In diesem Fall dürfen sie sämtliche Gewinne behalten. Das alles gilt natürlich auch für Unternehmen, die sich auf der neuen Plattform registrieren. Versuche, Geld für User-generierte Inhalte zu bezahlen, gab es dem Kommunikationsexperten Eck zufolge schon früher. Sie seien aber gescheitert. Menschen nutzten soziale Netzwerke nicht, um Geld zu verdienen.

Ubermedia erhofft sich mit der neuen Herangehensweise einen schnellen Anstieg der Userzahlen. Das Versprechen auf monetäre Entlohnung von Social Media-Aktivitäten macht die Plattform verlockender als manch andere Facebook-Alternative. Gross hofft, über die Einführung eines Bezahlsystems auch die Qualität der eingestellten Inhalte zu steigern. Firmen sollen mit dem Versprechen gelockt werden, ihre Inhalte direkt auf der Plattform zu barer Münze machen zu können, ohne den Umweg über Links zu gehen. Namhafte Firmen wie Disney sollen schon Firmenseiten registriert haben. Chime bietet Nutzern auch die Möglichkeit, Postings mit bis zu fünf Tags zu versehen. So soll die Trennung von relevantem Content und Hintergrundrauschen vereinfacht werden. Chime will mit einem Algorithmus die relevantesten Postings an prominentester Stelle positionieren. Sollte Chime Erfolg haben, werden sich die etablierten Anbieter auf dem Social Media-Markt überlegen müssen, ob sie weiterhin die ganzen Erlöse für sich behalten wollen. pte

http://chime.in

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