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  • Faszinieren statt Rabattieren – durch Marken mit Identität den Kunden begeistern

    Seit einigen Jahren begegnen Unternehmen unterschiedlichster Branchen stagnierenden Märkten und austauschbaren Produkten durch aggressive Preiskampagnen und ausgeklügelte Rabattaktionen. Kaum ein Käufer widersteht den leuchtenden Prozentzeichen und kostenlosen Produktzugaben. Wer die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers wirklich zahlt, ist selber schuld, Schnäppchenjagen ist zum Nationalsport Nummer 1 geworden. Während in diesem Umfeld der Preis zum primären Differenzierungskriterium im Wettbewerb wird, verkommen ehemals starke Marken zum bloßen Herkunftsnachweis der jeweiligen Produkte. Erleben wir also die Reversion des in der Vergangenheit häufig postulierten Wandels vom Transaktions- zum Beziehungsmarketing?

  • Geiz ist wirklich ungeil

    Schöner hätte es nicht sein können. Wir kommen am Flughafen an und steuern den Europcar-Counter an, um die Formalitäten zu erledigen. „Ihr Auto steht bereit“. Und dann der Hinweis der netten jungen Dame: Wenn Sie das Areal erreicht haben, wo Ihnen Auto und Schlüssel ausgehändigt werden, gehen Sie bitte zum Schalter „Business“, stellen Sie sich nicht in die Schlange bei „Holiday“. Was Madame uns bedeuten wollte, wurde wenige Minuten später klar. Vor dem Holiday-Schalter stand eine lange Schlange von Aspiranten, die sich für einen echten Billig-Tarif entschieden hatten.

  • Wie Sie mit Kontextrelevanz profitables Wachstum schaffen

    Immer mehr Firmen scheitern mit lediglich inkrementalen Produktinnovationen und brand extensions daran ihre Renditeziele zu erreichen. Erfolgreiche Produktinnovationen sind rar geworden oder Überleben ihre Markteinführung kaum. Ursächlich für diesen Umstand ist das alte Produktparadigma der „Differenzierung“. Doch Differenzierung ist heute kaum mehr zu erreichen – Relevanz zählt. Erfolgreiche Unternehmen konzentrieren sich heute auf das tägliche Leben ihrer Kunden, den Kontext der Verwendung von Produkten um Ansätze für die Ausweitung der Markenidentität zu schaffen. Alternative Methoden der Marktforschung sind dafür genauso gefragt wie Mut und Ausdauer.

  • Die Zukunft des interaktiven Fernsehens hat (endlich) begonnen.

    Meine Fernbedienung schaut nun wirklich nicht gerade aus, als wäre sie die technologische Speerspitze. Noch weniger wirkt sie, so als ob mit ihr ein neues Werbezeitalter beschritten werden könnte. Und ich bin sicher: Ihre sieht auch nicht futuristischer aus. Dennoch, ausgerechnet die gute, alte Fernbedienung wird nun zum Türöffner in eine neue interaktive Medienwelt. Wir von der Agenturgruppe Serviceplan haben gemeinsam mit der Pro Sieben Sat.1 Media AG und der Betty Mitmach TV GmbH Mitte September eine Fernbedienung als zentrales Element für interaktives Fernsehen in Deutschland vorgestellt und das Projekt unter dem Namen Betty gestartet.

  • Die Media-Medaille

    Die Sportolympiade ist vorbei, die Olympiade der Mediageldverteilung für 2005 beginnt. Doch der Sieger steht mit TV ähnlich wie die deutsche Dressurmannschaft bereits vor dem Start fest. Dabei hat die Printmannschaft vor allem in der Disziplin "Rabatte geben" im ablaufenden Jahr so hart trainiert wie noch nie. Von 50 Prozent und mehr wird da gemunkelt. Das bringt wertvolle Zehntel im Marktanteil. Und daraus sollen langfristig wieder ordentliche Profite werden, so die gängige Gleichung der Topathleten. Komisch nur, das die erhofften LaOLa-Wellen im Mediastadion sowohl bei Kunden, wie bei Agenturen bisher ausbleiben.

  • Beschwerdemanagement – der Königsweg der Kundenorientierung

    „Nobody is perfect!“ - dies gilt auch für Unternehmen. Trotz umfangreicher Vorkehrungen können aus Sicht der Kunden immer wieder Probleme mit dem Anbieter und seinen Produkten und Leistungen auftreten. Dies führt oftmals zu Situationen, die für alle Beteiligten höchst unangenehm sein können. Das professionelle Management von Kundenbeschwerden wird daher insbesondere in Zeiten steigender Wettbewerbsintensität, erhöhten Kostendrucks und stetig steigender Kundenansprüche immer wichtiger.

  • Wie aus Leitbildern wertschöpfende Instrumente werden

    Axel Weber, frisch gekürter Präsident der Deutschen Bundesbank, sorgte schon in seinen ersten Amtstagen für Aufregung. Er kündigte seiner Mannschaft an, dass sie sich künftig an einem Leitbild ausrichten solle. Sein Ziel: „Leistung steigern und bessere Kontrolle“, so die Wirtschaftswoche. Dabei gab es Aufregung genug in jüngster Vergangenheit. Der Rücktritt Ernst Weltekes wegen seines Berlin-Ausflugs auf Kosten der Dresdner Bank hatte die „finanzpolitische Kathedrale der alten Bundesrepublik“ schwer erschüttert. Nun also ein Leitbild – was soll das bringen?

  • Brüssel: If you can’t beat them – join them!

    Am 25. Juni fand in Brüssel ein Kongress zum Thema Selbstkontrolle der werbenden Industrie statt. Alle „alten“ und „neuen“ Länder des größeren Europas wurden auf den Prüfstand gestellt. „Geht die Selbstkontrolle der Werbung weit genug, um Brüssels Regulierungswut im Zaum zu halten?“ – das war die Frage.

  • Durchmogeln ist nicht ...

    Es gibt eine neue Standardfrage, mit der man als Werber bei jeder Gelegenheit konfrontiert wird. Früher hieß es: Wer soll denn bloß die ganze Werbung noch mitkriegen und verarbeiten? Heute: Wie und wann küsst die Werbung endlich die Konsumfreude in der Bevölkerung wieder wach?

  • Mehr Ideen, mehr Mut, mehr Kreativität.

    „Deutschland muss ein Land der Ideen werden. Ein Land der Ideen, das ist nach meiner Vorstellung Neugier und Experimentieren, das ist in allen Lebensbereichen Mut, Kreativität und Lust auf Neues“: Ohne es zu wissen hat Horst Köhler die deutsche Werbebranche analysiert.