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  • Der Jevermann ist raus

    Wildpferde im Morgennebel ? Marlboro. Ein blondes Zwillingspärchen? Ratiopharm. Alpen plus Lila? Milka. Bei Anzeigen oder TV-Spots, die nach einem markenspezifischen Muster gestrickt sind, genügen schon wenige Elemente dieses Musters, und schon ergänzt das Gehirn des Empfängers das Wenige zu einem Ganzen.

  • Ist „Nachhaltigkeit“ die nächste große Industrie-Revolution ??

    Die Begriffe ‚Nachhaltigkeit‘ oder ‚Sustainability‘ gehören in der Wirtschaft schon lange zum gängigen Vokabular. Aber kaum jemand hat klar und deutlich realisiert, welch große Chancen damit verbunden sind. Vielen halten Sustainability für eine Bedrohung und gehen in die Verteidigung, statt mit einer offensiven Strategie einen Wettbewerbsvorteil für die Unternehmensmarke daraus zu machen.

  • Welche Bedeutung hat der Markenwert für die Unternehmen wirklich?

    Die Relevanz von Marken ist heutzutage unbestritten. Starke Marken binden Kunden, realisieren Preisprämien und vereinfachen eine Produktneueinführung. Sie sind der Beziehungsanker zum Konsumenten. Dementsprechend werden für den Aufbau von Marken hohe zweistellige Millionenbeträge investiert – gefolgt von signifikanten Ausgaben für eine kontinuierliche Markenführung.

  • Integri, Integra, Integralalla...

    Kein Kongress ohne sie auf der Themenliste, kein Award ohne den Versuch, sie auszuzeichnen, kein chices Marketingtool ohne sie im Focus zu haben: die Rede ist von Marketing-Deutschlands Lieblingskind, der integrierten Kommunikation. Die Absicht ist löblich: Zusammenspiel aller kommunikativen Kräfte unter Erzeugung hoher Selbstähnlichkeit der Marke, egal in welchem Kanal und mit welchem Ziel sie gerade antritt. Also eine optimale Ausnutzung des Markenpotentials in den Herzen und Köpfen der jeweiligen Zielgruppen. Die Realität sieht anders aus.

  • Individualisierung und Interaktivität als Erfolgsfaktoren im Marketing

    Seit mehreren Jahren sehen sich viele Unternehmen mit stagnierenden Märkten, zunehmend homogeneren Leistungen und sinkender Kommunikationseffizienz konfrontiert. Diese Entwicklung geht vielerorts mit einer wachsenden Kaufzurückhaltung vonseiten der Konsumenten und steigender Preissensibilität einher. In Verbindung mit dem verlangsamten Wirtschaftswachstums werden Unternehmen in nahezu allen Branchen derzeit gezwungen, ihre verfügbaren Ressourcen noch effektiver und effizienter im Sinne eines wertorientierten Managements einzusetzen, um den langfristigen Erfolg am Markt zu sichern.

  • Wie man die Vernunft schlachtet

    „Unsere Werbung ist zu rational, männlich und kalt. Wir brauchen mehr Emotionen“ warnte jüngst der Premiere-Chef. Der Werbeszene ist es erstmals gelungen, einen echten Prominenten für ihre seit langem laufende Emotionalisierungskampagne zu instrumentalisieren. Emotion statt Unternehmensleistung und Information, lautet der Schlachtruf. Und mancher junge Produktmanager bekommt es prompt mit der Angst.

  • Werbefreiheit kommt von Freiheit. Oder WerbeFREIHEIT.

    Die Eu-Kommission um David Byrne beschließt ein weiteres weit reichendes Verbot der Lebensmittelwerbung und die Agentur- und Medienindustrie bäumt sich auf. Logisch, wer sonst? Und wenn man als Betroffener mit Journalisten über das Thema spricht, spürt man dann auch ein gewisses erschrockenes Innehalten, sobald man die Konsequenzen für Medienvielfalt und damit Meinungsfreiheit aufzeigt.

  • Geld oder Marktanteil? - Rabattgemetzel im Automarkt

    Wie kann man im IAA-Neuigkeiten-Einerlei aus Ankündigung neuer Modelle, revolutionärer Partikelfilter für Dieselmotoren und immer neuen Rekorden noch Schlagzeilen produzieren? Indem man sich einen noch verrückteren Rabatt einfallen lässt. Kein Thema beherrscht zum Beginn der IAA in Frankfurt die Medien so sehr wie die tollkühnen Verkaufsanreize der Hersteller.

  • Werber müssen sich nicht vor dem digitalen TV-Recorder fürchten

    Die Internationale Funkausstellung in Berlin ist zu Ende gegangen. Und wir wurden überschüttet mit einer Flut von Innovationen, wie zu besten Dot-Com-Zeiten: vom ultimativen „Entertainment-Notebook“, über „MHP-fähige Settop-Boxen (übrigens mit CI- und CA-Anschluss!!)“, bis hin zur unbedienbar verkleinerten neusten Handygeneration, die auch wirklich alles kann, was man nicht braucht. Alles ist da, der letzte Schrei, alles was dem Verbraucher Spaß macht und alles andere erst recht - und zwar im Überfluß.

  • "Die Menschen merken gerade: Dieses und jenes muss ich gar nicht haben."

    Wir täuschen uns, wenn wir denken, wir könnten das Konsumklima einfach mit einer Steuerreform umdrehen. Viele erzählen mir zurzeit, wie sie mit Freude entdecken, dass sie auf manches ganz gut verzichten können. Man geht dann eben nicht mehr in die edle Bar, sondern in die kleine Kneipe an der Ecke. Auch muss man nicht drei mal im Jahr in Urlaub, ein oder zwei mal reichen auch, und es geht einem nicht viel schlechter dabei.

Digital

WPP-Chef: Amazons Werbegeschäft ist „ein Pickel, der brutal wächst“

Der Aufschwung geht weiter. Allein in der vergangenen Woche legte der E-Commerce-Riese weitere acht Prozent an Wert zu und notiert mit einem Börsenwert von über 700 Milliarden Dollar nur minimal unter Allzeithochs. Ein Treiber des Börsenaufschwungs, der Amazon seit Jahresbeginn schon wieder um 24 Prozent nach oben beförderte, ist ein wenig beachteter Konzernbereich, dem der Chef der weltgrößten Werbeagentur "unerbittliches Wachstum" voraussagt: das Anzeigengeschäft. mehr…

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Bübchen, Vitel, Wagner-Pizza, Maggi, Thomy oder Nescafé: All diese Marken sind bald nicht…

Aldi Nord und Süd: „In der Vergangenheit haben sie sich den ‚Luxus‘ geleistet, alle Abteilungen doppelt zu haben“

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