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Allgemein

  • China schlägt zurück

    Erinnern Sie sich noch an die Zeit, als wir lächelnd die Japaner beobachteten, wenn sie in den 60er und 70er Jahren mit gezückten Kameras durch unserer Strassen und Fabriken liefen? Das Lachen verging uns erst Jahre danach, als plötzlich verbesserte Versionen der Produkte mit japanischen Absendermarken auf den europäischen Markt vordrangen. Unter neuen Vorzeichen passiert das gerade wieder, nur das niemand mehr mit Kameras durch unsere Länder reist. Ich spreche von China, das nach dem Motto: “The Empire strikes back“ eine neue Etappe wirtschaftlicheren Wachstums vorbereitet, weg vom “Low-Cost- Manufacturer“ hin zu mehr Wertschöpfung.

  • Lenin lebt! Sein Motto über Vertrauen und Kontrolle ist aktueller denn je

    Wer würde bestreiten, dass Lenins Motto: „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!“ heute aktueller denn je ist. Wirtschaftlich Erfolgreiche können sich Vertrauen nicht leisten. Vertrauen wäre naiv. Kontrolle dagegen professionell. Wenn wir uns da nur nicht kollektiv irren. Natürlich weiss man mit etwas Reflexion um die überaus positiven Wirkungen von Vertrauen im zwischenmenschlichen und gesellschaftlichen Leben. Dabei geht es nicht um eine romantisch verklärte oder idealistische Hoffnung. Es geht – spätestens seit Niklas Luhmann`s entsprechenden Analysen zu Beginn der 70er Jahre – um einen handfesten Nutzen in immer komplexer werdenden Lebens- und Arbeitsumständen; es geht um die „Reduktion von Komplexität“.

  • Die mobile Generation ist offen für Angebote und wartet auf Inhalte

    Mal ehrlich: Können Sie sich noch ein Leben ohne Handy vorstellen? Wohl kaum. In Zeiten, in denen unser aller Business immer schneller wird und die Blackberry-Mania gerade erst beginnt, ist es ein entscheidender Wettbewerbsfaktor, ständig „on“ – also auf Empfang – zu sein. Bereits über 60 Prozent der 14- bis 49jährigen besitzen heute ein Smartphone oder Multimediahandy, das ergab jüngst eine Studie der BBDO-CRM-Tochter Interone Worldwide. Nur - die Besitzer können noch nicht allzu viel damit machen.

  • Viele Marketers verstehen die Erlebniswelten junger Menschen nicht ansatzweise

    Sie sind unser persönliches Glück, unsere Zukunft – und eine der begehrtesten Zielgruppen für fast alle Markenartikler: Kinder. Die Sympathie oder Antipathie, die die Heranwachsenden für Marken entwickeln, bleibt meist ein Leben lang bestehen. Das gilt nicht nur für Süßigkeiten und Spielzeug, sondern auch für Automobile, DVD-Player, Banken oder Telefongesellschaften. Sympathie ist jedoch nur eine Seite der Medaille. Kinder sind nämlich schon im frühen Alter Entscheider beziehungsweise „Ratgeber“ im Familienrat, zum Beispiel bei der Anschaffung von Mobiltelefonen, Fernsehgeräten & Co. Deshalb macht es für Marken nicht nur Sinn, die Kids schon früh für sich zu gewinnen. Es ist existenziell.

  • Ein Wort kann die Seelen der Konsumenten aktivieren

    Die Idee war zu schön: Man nennt seine Inkasso-Firma „Inkasso Team Moskau“, kommt im schwarzen Anzug und kann ziemlich sicher sein, dass auch der bockigste Schuldner gewaltfrei weich wird. Allein durch seinen Namen hat sich das „Team“ unmissverständllich positioniert und die gewünschte Wirkung bei seinen Kunden und deren Kunden ausgelöst.

  • Konsumgüter-Unternehmen verdichten die Zahl ihrer Marken

    Seit Beginn dieses Jahrhunderts ist ein weltweiter Trend zur Neuordnung der Marken-Portfolios sichtbar. Angesichts der Markenflut unserer Tage drängt sich die Frage auf, wie viel Marken Unternehmen brauchen, oder schlimmer noch, wie viele sie sich noch leisten können. Die Globalisierung, aber auch der nationale Wettbewerb zwingen dazu, die Effizienz der eingesetzten Marken zu überprüfen. Der Luxus, für alle Ebenen, für alle Unternehmensbereiche oder für jedes Marktsegment eigene Marken zu unterhalten, widerspricht den heutigen Zwängen zu höherer Effizienz und besserer economy of scales. Vor allem Konsumgüter-Unternehmen verdichten und fokussieren die Zahl ihrer Marken.

  • Wenn Leichtmatrosen Riesentanker manövrieren

    Marketing und Markenführung, so klagt nicht nur Franz-Rudolf Esch, werden in vielen Unternehmen immer kleiner geschrieben. Wie man Kapazitäten auslasten und kurzfristig Absatzziele erreichen könne, werde zunehmend als vordringlich empfunden. Entsprechend kurzatmig sähen auch die Maßnahmen aus. Hie und da scheint es um das Fach noch schlimmer bestellt zu sein. Wenn nämlich die Kommandobrücke ein Marketing- und Markenverständnis vorlebt, das von wenig Fachkenntnis getrübt ist, und Vorstellungen folgt, die durch Wissenschaft und Empirie längst ausgeräumt schienen.

  • Neurowissenschaftliche Methoden ergänzen und schaffen keine Wunder

    Das Fazit meiner letzten Kolumne lautete: Die in praxi beliebten Imageanalysen zur Markensteuerung kratzen nur an der kognitiven Oberfläche. Die tief in den menschlichen Gehirnen wurzelnde Markensubstanz bildet bis heute das eigentliche Forschungsrätsel. Diese provokative These wurde durch interdisziplinäre Grundlagenforschung an der Universität Münster erstmals neurowissenschaftlich untersucht. Den Ausgangspunkt für das breit angelegte Forschungsprogramm in Kooperation mit brandsboard bildete die Idee, die psychologische Wirkungskraft von Marken auf Konsumentscheidungen direkt in den Köpfen der Konsumenten zu beobachten und zu visualisieren.

  • Rechnen Sie mit einer Markeninvasion aus dem Reich der Mitte

    Kennen Sie eine chinesische Marke? Sie zucken mit den Achseln? Täuschen Sie sich nicht. Viele Artikel, die als westliche Markenware daherkommen, sind nicht nur „Made in China“, sie werden von chinesischen Firmen kontrolliert: IBM Notebooks? Am 10. März dieses Jahres gaben die zuständigen US-Behörden grünes Licht für die Übernahme der IBM-PC-Sparte durch den chinesischen Computer-Giganten Legend. Dieser darf die Marke IBM sowie das Vertriebsnetz fünf Jahre lang nutzen, um seine eigene PC-Marke „Lenovo“ im Huckepack-Verfahren in der Welt populär zu machen. Fernsehgeräte von Thomson oder Schneider? Beides Marken des chinesischen Elektronik-Konglomerats TCL, das zudem kürzlich noch die Mobilfunk-Sparte von Alcatel übernommen hat. MG-Rover?

  • Touch it, feel it – Starke Marken müssen für den Kunden erlebbar sein

    König soll der Kunde sein, doch oftmals bleiben er und seine individuellen Bedürfnisse bei Marketingstrategien zu wenig berücksichtigt. Der Kunde hat viele Kontaktpunkte mit der Marke. Viele Markenanbieter unterschätzen den Einfluss, den diese Kontakte auf Kaufbereitschaft und längerfristige Markentreue haben. Häufig herrscht die Meinung vor, dass die visuelle Darstellung der Marke in TV-Spots, Anzeigen oder Broschüren den Kunden am meisten beeinflusst. In Wirklichkeit sind dies aber die vielen Details umfangreicher anderer Berührungspunkte, die der potenzielle Kunde zur Marke hat.

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