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BVDW sieht keinen Handlungsbedarf zum Schutz von Kundendaten

Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) erteilt der geforderten Verschärfung der gesetzlichen Regelungen, Strafen und Sanktionen bei Missbrauchsfällen im Datenschutz eine klare Absage.

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Er warne davor, die digitale Branche in Verruf zu bringen, heißt es in einer BVDW-Stellungnahme. Die Unternehmen hielten sich beim Thema Datenschutz im Internet überwiegend strikt an die gesetzlichen Vorgaben. „Die Missbrauchsfälle sind von einer erheblichen Dimension. Es kann jedoch nicht sein, dass einzelne Fälle von Datenmissbrauch oder Verletzungen des geltenden Datenschutzrechts eine Vielzahl von Unternehmen in Verruf bringen“, erklärt BVDW-Justiziar Gerd Fuchs.

Hintergrund: Berichte über den unzulässigen Handel mit Kundendaten ohne Wissen und Zustimmung der Kunden haben die Diskussion um den Datenschutz neu entfacht. „Das Datenschutzniveau in Deutschland ist im europäischen und weltweiten Vergleich sehr hoch und verfügt nicht nur über einen ausreichenden Rechtsrahmen, sondern auch über die entsprechenden Kontroll- und Sanktionsmaßnahmen, um Datenschutz angemessen und wirksam gewährleisten zu können“, kommentiert der BVDW.

Der überwiegende Teil der digitalen Wirtschaft bewege sich auf dem Boden der gesetzlichen Regelungen und habe sich auf die Einhaltung der bestehenden Bestimmungen verpflichtet. Darüber hinaus gehe die Branche durch Selbstverpflichtungserklärungen oder so genannte ‚Code of Conducts‘ oft noch über die gesetzlichen Vorgaben hinaus.

www.bvdw.org

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