Suche

Werbeanzeige

BVDW fordert Staatsminister für Digitales

Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) sieht beim Koalitionsvertrag, den CDU, CSU und SPD verabschiedet haben, ein Defizit bei der strukturpolitischen Verankerung der digitalen Agenda in der künftigen Bundesregierung. Es fehle zum einen eine eigene ministerielle Zuständigkeit und zum anderen ein eigener Ausschuss im Bundestag für das Querschnittsthema Digitalpolitik.

Werbeanzeige

Die zentrale Interessenvertretung der deutschen Digitalindustrie, der BVDW, sieht den Koalitionsvertrag vor allem im Hinblick auf eine moderne Datenpolitik sowie die Gründerförderung und Stärkung Deutschlands als Investitionsstandort für Wagniskapital positiv. Aber: Für dringende strukturpolitische Weichenstellungen fehlt nach Überzeugung von Verbandspräsident Matthias Ehrlich der notwendige Gestaltungswille.

„Wir fordern die Koalitionsparteien auf, hier dringend nachzubessern und mit der Einsetzung eines eigenen Staatsministers und eines eigenen Bundestagsausschusses für das Ressort Digitales sicherzustellen, dass Deutschland in den nächsten vier Jahren und darüber hinaus im Hinblick auf die politische Ausgestaltung seiner digitalen Agenda angemessen handlungsfähig ist“, sagt Ehrlich.

Positiv: Selbstregulierungsansätze werden unterstützt

Zufrieden äußert sich der BVDW darüber, dass der Koalitionsvertrag – wie vom Verband gefordert – zentrale Bestandteile einer zukunftsfähigen Datenpolitik wie technikgestützten Datenschutz sowie Anonymisierung, Pseudonymisierung und Datensparsamkeit für verbindlich erklärt. Zudem würden die Selbstregulierungsansätze der Branche im Bereich Onlinewerbung unterstützt. Ehrlich sieht es zudem als positiv an, dass eine Überprüfung internationaler Abkommen wie der „Safe Harbor Principles“ angestrebt und ein Venture-Capital-Gesetz vorgesehen werde.

(BVDW/asc)

Kommunikation

Marketing-Guru Scott Galloway: Apple, Google, Facebook und Amazon werden die nächsten 50 Jahre nicht überleben

Es ist eine der meistdiskutierten Fragen der Wall Street: Welches Technologie- oder Internet-Unternehmen knackt als erstes die magische Bewertungsgrenze von einer Billion Dollar – Apple, Google, Facebook oder Amazon? Marketing-Professor Scott Galloway hat über die "Großen Vier" ein Buch geschrieben, das genauso heißt. Galloway entwirft darin allerdings langfristig ein apokalyptisches Szenario: Das nächste halbe Jahrhundert dürften die Stars der Digitalwirtschaft nicht überleben, mutmaßt der NYU-Professor. mehr…

Werbeanzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

WeChat-Expertin: „Ich warne davor zu behaupten, dass WeChat im Westen gescheitert sei“

Janette Lajara hat mehrere Jahre in China gelebt und dort für OSK das…

Neocom 2017: Die Messe der Zukunft ist ein Happening und noch keine Virtualisierung

Nicht nur die Neocom befindet sich im ständigen Wandel und muss die Kombination…

Bier oder Business? Wie sich Messen durch junge Formate grundlegend reformieren

Die Zeiten stundenlangen Frontalunterrichts in Kongresssälen sind vorbei. Bei immer mehr Business-Events sind…

Werbeanzeige

Werbeanzeige