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Börsen-Comeback der LetsBuyIt Group

Die LetsBuyIt Group AG (LBI) hat ihr Comeback als gelistetes Unternehmen am Open Market der Frankfurter Börse gestartet. Das Unternehmen besitzt und betreibt eine Preisvergleichsplattform unter der Webadresse LetsBuyIt.com, auf der User neben dem Einkauf auch interaktives Social Shopping nutzen können. Im Jahr 2001 – auf dem Höhepunkt des Dot-com-Crashs – hatte das Unternehmen Insolvenz anmelden müssen. Nach den Worten ihres CEO Emmanuel Noirhomme betritt die LetsBuyIt Group das Börsenparkett wieder, „weil wir von unserer Technologie und unserem Service für Online-Händler und -Käufer überzeugt sind.“ Er hoffe, mit dieser Notierung Mittel einwerben zu können, die das Unternehmen schnell in die Lage versetzen, weitere lukrative Märkte in Europa zu erschließen.

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Bei Online-Shoppern besitze das Unternehmen noch immer eine hohe Markenbekanntheit, die aus seinen früheren Erfolgen aus der Dotcom Ära stamme. Seinen Service bietet LBI mit Sitz in Paris und etwa 20 Mitarbeitern derzeit auf landesspezifischen Seiten in Frankreich, Deutschland und UK an. Gelistet sind über 50 Millionen Angebote, die von rund 1 500 Händlern vertrieben werden. LetsBuyIt präsentiert Online-Händlern und Kunden nach eigenen Angaben mit einem neuartigen und vollständig automatisierten System sowie Social-Networking-Tools die nächste Generation des Online Preisvergleichs. Mit der in den vergangenen drei Jahren entwickelten Technologie kann insbesondere kleineren Händlern ein attraktiveres als das altgediente Cost-per-Click (CPC)-Modell angeboten werden. Die Angebote können bei LetsBuyIt zu einem fixen Preis eingestellt werden.

LetsBuyIt wurde 1998 gegründet und stieg schnell zum europäischen Marktführer im Online Co-Buying auf. Das Unternehmen ermöglichte es Kunden, sich zu größeren Gruppen zusammenzuschließen und so eine Einkaufsmacht zu bilden, um Preise für Artikel entsprechend zu drücken. Auf der Höhe seiner früheren Erfolge investierte LetsBuyIt.com über 300 Millionen Euro in Marketing und Fernsehwerbung. Damit wurde insbesondere das Unternehmenslogo – die Ameise – promoted. Im Jahr 2000 verzeichnete LetsBuyIt 2,5 Millionen Mitglieder und beschäftigte über 350 Mitarbeiter. Dennoch musste das Unternehmen im Jahr 2001 Insolvenz anmelden. Im Jahr 2007 übernahm die LetsBuyIt Group AG alle Unternehmenswerte einschließlich aller Domain-Namen, der weltweit registrierten Markenrechte sowie einem bekannten Markennamen mit dem Ziel eines baldigen Relaunchs als Preisvergleichs-Plattform. LetsBuyIt.com wurde schließlich im Jahr 2009 in drei Ländern wieder neu gestartet – in Deutschland, Frankreich und Großbritannien, wo das Unternehmen die größten Markterfolge hatte erzielen können.

Um heute besser als die Wettbewerber zu sein, investierte LBI zwölf Monate nach dem erneuten Launch der Website in die Entwicklung einer vollautomatisierten E-Commerce Engine und Plattform, die auf einen speziellen Algorithmus aufbaut und künstliche Intelligenz nutzt. Die Vorteile, vollautomatisiert arbeiten zu können, gibt das Unternehmen zum Beispiel damit an, dass die Produktpreise automatisch aktualisiert werden,sobald eine Änderung gemacht wurde. Dieses Verfahren unterscheide sich von der heute üblichen Vorgehensweise, bei der ein Team von Mitarbeitern Produktpreise und -kategorisierungen einmal wöchentlich per Hand eingibt. Im Bereich der Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist die LetsBuyIt Group eine Partnerschaft mit einem führenden Online Marketing Anbieter eingegangen. Die Website verfügt zudem über mehrere Social Shopping Tools, sodass Käufer und User Ratschläge und Kommentare zu ihren Käufen austauschen können.

www.letsbuyit.de

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