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Bis zu 50 Prozent der Programme finanzieren Sponsoren

Marketing-Forscher der Universität Hohenheim werten das WM-Rahmenprogramm deutscher Großstädte aus: Berlin hat das größte Einzelbudget, Stuttgart ein nachhaltiges Konzept und Dortmund macht keine Angaben. Die genauen Ergebnisse zeigt eine interaktive Activity-Map im Internet.

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Nach den Umfrageergebnissen ist Deutschlands Großstädten das kommende Ereignis durchschnittlich eine viertel Million Euro wert. 2,5 Millionen Euro lässt sich jede WM-Stadt im Schnitt das Rahmenprogramm kosten, bis zu 50 Prozent davon decken Sponsoren. Jede WM-Stadt erwartet demnach bis zu drei Millionen Veranstaltungsbesucher samt einer Million Gäste.

Am stärksten setzen die Groß- wie WM-Städte auf öffentliche Live-Übertragungen der Spiele (Public Viewing). Mit Abstand folgen sonstige Fan-Feste und Sport-Events. Aber auch für Konzerte, Opern, Theater, Shows und Ausstellungen erwarten vor allem WM-Städte erhöhte Besucherzahlen. Im Schnitt bieten sie in ihrem Rahmenprogramm über 100 Veranstaltungen, die weiteren Großstädte bringen es durchschnittlich auf zehn. Besuchermagnet wird – laut Selbsteinschätzung – die Hauptstadt Berlin. Weitere Spitzenreiter sind Berlin, Köln, München, Hamburg und Frankfurt/Main.

„Erstaunlicherweise gibt es ein Grüppchen an Städten, von denen wir keine Angaben erhalten konnten, wie viele Steuergelder in das WM-Budget fließen und ob ein Teil der Kosten durch Sponsoren gedeckt wird“, erklärt Prof. Dr. Markus Voeth von der Universität Hohenheim. Mit Telefoninterviews und standardisierten Fragebögen befragte die Arbeitsgruppe um Prof. Voeth vom Lehrstuhl für Marketing der Universität Hohenheim alle zwölf WM-Städte und Großstädte ab 100 000 Einwohner zu ihren Besuchererwartungen, Budgets, Sponsorenanteilen und Zielen des Rahmenprogramms.

Activity-Map und sämtliche Ergebnisse finden Sie unter: www.wm-studie.de

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