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Bilanz zur f8: Virtual Reality, Bots und 360-Grad-Kameras sind die Trends, die Sie sich merken sollten

Zwei vollgepackte Tage mit Produktankündigungen und strategischen Visionen: Auf der diesjährigen Facebook-Entwicklerkonferenz F8 erlebten die über 4.000 Teilnehmer im McEnery Convention Center im kalifornischen San José wieder ein Feuerwerk an Neuheiten. Jan Brockmann von der Duisburger Performance-Marketing-Agentur metapeople hat sich einige angeschaut und überlegt, was dies für das Marketing bedeuten kann.

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Von Gastautor Jan Brockmann, Geschäftsführer von metapeople

Die Öffnung der Facebook Messenger-Plattform für Chatbots war im letzten Jahr das vorherrschende F8-Thema. 2017 hat Facebook nun gezeigt, dass sich diese Bots tatsächlich als schneller Kanal für den Dialog mit dem Kunden eignen. Über 100.000 der im Messenger angebotenen Chatbots – so wurde in San José verkündet – würden bereits jeden Monat genutzt und dabei zwei Milliarden Nachrichten zwischen Menschen und Unternehmen ausgetauscht. Durch diese unglaubliche Zahl wird es aber auch immer schwieriger für den User, den für seine Situation passenden Bot auszuwählen. Hier bietet Facebook nun mit dem Discovery Tab einen Ausweg, um das Auffinden zu erleichtern. Für Werbetreibende bekannte Konzepte wie Search Engine Optimization bzw. App Store Optimization dürften deshalb nun auch im Facebook Messenger interessant werden – mit dem Ziel, dass das eigene Bot im Discovery Tab bevorzugt behandelt wird und dadurch eine größere Reichweite hat.

Facebook Spaces: Virtual Reality als neuer Marketingkanal

Mit dem Start der offiziellen Beta-Phase von Facebook Spaces bricht das soziale Netzwerk in die Virtuelle Realität (VR) auf. So können sich die Nutzer künftig z.B. einen Avatar schaffen und im virtuellen Raum zusammen entsprechenden Content erleben – sei es das gemeinsame Ansehen von 360-Grad-Bildern und -Videos oder das Interagieren in dreidimensionalen Welten. Für Werbetreibende bietet das ungeahnte Möglichkeiten intensive Erlebnisse um ihre Marke herum zu kreieren und diese auf neue Arten erleb- und fühlbar zu machen. Virtuelle Erlebniswelten werden deshalb in Zukunft ein sehr wichtiger Baustein im Digitalen Marketing.

AR Camera Effects Platform: Massentaugliche Augmented Reality

Im Unterschied zu VR sind die Einstiegshürden bei Augmented Reality (AR) wesentlich niedriger: Es ist lediglich ein Smartphone oder Tablet mit Kamera notwendig. Allerdings ist dafür aber auch jede Menge AR-Content erforderlich, dessen Erstellung Facebook nun mit der „Augmented Reality Camera Effects Platform“ erleichtert und damit auch zwei Frameworks zur Erstellung von AR-Content zur Verfügung stellt. Die Monetarisierung für Facebook kann darauf beruhen, bessere Filterplatzierungen und sogar Targeting für die schnell wachsende Filterzahl anzubieten. Werbetreibende könnten gezielt zur Marke passende User mit ansprechendem Filter-Content adressieren und damit eine stärkere Markenbindung erzielen.

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