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Big-Data-Projekte bringen Wettbewerbsvorteile

Software für High-Performance Analytics erlaubt es Unternehmen heute, sehr umfangreiche Mengen strukturierter und unstrukturierter Daten zu analysieren, die zudem aus den verschiedensten internen und externen Quellen stammen. Unternehmen, die Big-Data-Projekte konsequent umsetzen, gewinnen dadurch erhebliche Wettbewerbsvorteile, belegt die Studie „Big Data in Big Companies“ des International Institute for Analytics (IIA) und des Softwareherstellers SAS.

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Das IIA und das Unternehmen SAS präsentieren mit ihrem Report die bislang umfassendste Übersicht erfolgreicher Big-Data-Projekte in Großunternehmen. Dafür untersuchten die Autoren Tom Davenport (IIA) und Jill Dyché (SAS) den Einsatz moderner Analytics-Systeme bei 20 großen Unternehmen – und welchen konkreten Nutzen sie damit aus ihren großen Datenbeständen ziehen. Zu den Teilnehmern der Studie zählen AIG, Bank of America, Caesars Entertainment, Carolinas Health Care, Dell, Fidelity, GE, Macys.com, Schneider National, Sears, UnitedHealthcare, UPS, Verizon und Wells Fargo. Das Ergebnis: Unternehmen, die Big-Data-Projekte umsetzen, eröffnen sich sich neue Geschäftsmöglichkeiten, außerdem können sie bestehende Prozesse kostengünstiger, schneller und effizienter organisieren.

„Akademische Übungen“ werden abgelehnt

„Die befragten Führungskräfte sind sich einig, dass wir es bei Big Data mit einem ganzen Bündel verschiedener Disziplinen und Möglichkeiten zu tun haben, das sich permanent weiter entwickelt und im Laufe der Zeit immer wieder neue und auch unerwartete Einsatzmöglichkeiten eröffnen wird“, berichtet Tom Davenport, Research Director der IIA und Gastprofessor an der Harvard Business School. „Gleichzeitig haben sie alle betont, dass sie akademische Übungen rund um Big Data nicht gebrauchen können. Sie benötigen messbaren Business-Nutzen – und zwar lieber heute als morgen.“

Die Befragten halten es für einen großen Vorteil, wenn Reporting, Analytics und Exploration sowie Datensicherheits- und Wiederherstellungsfunktionen innerhalb einer Plattform laufen. Zudem kommt die Studie zu dem Ergebnis, dass Big-Data-Umgebungen in der Regel zusätzlich zu bestehenden Data-Warehouse- und Business-Intelligence-Infrastrukturen aufgebaut werden und diese nicht ersetzen. Eine weitere Erkenntnis: Big-Data-Projekte sind dann besonders effektiv und bringen Erfolg, wenn Fachabteilungen und IT gut und eng zusammenarbeiten.

Erforderlich sind neue Führungsstrukturen

Big Data stellt Unternehmen auch vor organisatorische Aufgaben, wie der Report betont: Wer erfolgreich mit Big Data sein will, braucht neue Skills, neue Führungsstrukturen, neue Technologien und Architekturen. Aus diesem Grund stellen die meisten befragten Unternehmen derzeit zusätzliche Data Scientists mit IT-Know-how ein, die mit Big-Data-Technologie umgehen können. Eine solide Wissensbasis zu Datenarchitekturen, Datenqualität und Master Data Management Hubs gehört zur Basisausstattung von Unternehmen, die sich mithilfe von Analytics gegenüber dem Wettbewerb behaupten.

„Zu Beginn meiner Laufbahn wusste in unserer Organisation kaum jemand, was Big Data an Chancen bedeutet“, kommentiert Kerem Tomak, Vice President im Bereich Marketing Analytics bei Macys.com. „Angesichts der vorhandenen Datenmengen und der jährlichen Wachstumsrate von 50 Prozent steht für mich fest, dass die Nachfrage nach Big-Data-Lösungen bei Macys.com weiter steigen wird.“

Der Report „Big Data in Big Companies“ (in englischer Sprache) steht im Internet kostenlos zum Download zur Verfügung: www.sas-competence-network.com

(SAS/asc)

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