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BI wird für Managemententscheidungen wichtiger

Trotz Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise konnten sich Business-Intelligence-(BI)-Spezialisten aus dem Standardsoftware-Segment im Geschäftsjahr 2009 im deutschen Markt behaupten. Auf dieser Basis fußen auch die optimistischen Prognosen der 32 BI-Standardsoftware-Anbieter in Deutschland, die die Lünendonk GmbH analysierte. Diese erwarteten für das laufende Jahr ein Marktwachstum von 10,7 Prozent, wobei sich die Prognosen auf die durchgängig zunehmende Durchdringung von BI-Lösungen in allen Kundenunternehmen stützten.

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Ein zentrales Ergebnis der Lünendonk-Marktstichprobe „Business Intelligence als Kernkompetenz“ sei, dass neben klassischen BI-Einsatzbereichen wie Finanzcontrolling und Konsolidierung auch Fachbereiche wie Risikomanagement,
Marketing, Vertrieb, IT, Produktion sowie Einkauf und Logistik immer stärker BI-Lösungen zur Unterstützung ihres operativen und strategischen Geschäfts nachfragen. Befragt worden seien Software-Unternehmen, die mindestens 50 Prozent ihres Umsatzes mit Produktion, Vertrieb und Wartung eigener Business-Intelligence-Standard-Software-Produkte erwirtschaften.

Für den Zeitraum 2010 bis 2015 werde pro Jahr ein durchschnittliches Marktwachstum von 11,4 Prozent erwartet sowie für die Jahre 2015 bis 2020 eines von 9,7 Prozent pro Jahr. Bei den Umsatzerwartungen für das eigene Unternehmen lägen die Prognosen der BI-Spezialisten höher als beim Marktwachstum. 2010 soll der durchschnittliche Umsatz der analysierten BI-Softwareanbieter um mehr als 30 Prozent steigen, für die Jahre bis 2015 seien die Anbieter mit einem durchschnittlichen Umsatzwachstum von etwa 28 Prozent pro Jahr auch weiterhin optimistisch. Sollten sich diese Umsatzprognosen im operativen Geschäft realisieren lassen, werde auch der Markt stärker wachsen als von den Anbietern vorhergesagt.

Umsatzpotenziale in den nächsten zwei bis drei Jahren sähen die analysierten BI-Anbieter besonders in den Themenfeldern „Controlling-Anwendungen/Rechnungswesen“ sowie „Reporting/Dashboards“ und „Datenkonsolidierung/Verbesserung der Datenqualität“. Vor dem Hintergrund der Herausforderungen vieler Anwenderunternehmen, Informationen aus heterogenen Datenquellen schnell und flexibel dem Management Reporting zur Verfügung stellen zu müssen, erscheinen die beiden zuletzt genannten Themen besonders wichtig. Speziell die Integration von Massendaten aus Textdateien wie Excel, Enterprise Resource Planning (ERP)- und Customer Relationship Management (CRM)-Systemen werde in Kundenbefragungen zum Thema BI-Qualität als kritischer Erfolgsfaktor angesehen.

Um ihre Ziele erreichen zu können, müssten sich die BI-Software-Spezialisten allerdings selbst einigen Herausforderungen stellen, allen voran dem Thema „Marktkonsolidierung/Wettbewerbsdruck“ (52,6 Prozent). Denn der deutsche BI-Markt sei aktuell von großen IT-Konzernen geprägt, die verstärkt in diesen Sektor drängen. Die „Erweiterung der Nutzergruppe/Usability“ gelte für 47,4 Prozent der Teilnehmer als Herausforderung. Dabei gehe es im Kern um die Entwicklung von intuitiv zu bedienenden, fachspezifischen und integrierten BI-Lösungen für die ganzheitliche Unternehmenssteuerung, aber auch um fachspezifische Lösungen.

www.luenendonk.de/pdf

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