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Beyoncé die Businessfrau: Was man von der „Queen of Pop“ für sein Marketing lernen kann

Stars suchen ständig nach Möglichkeiten, ihre Attraktivität und Reichweite zu steigern und ihr Geld zu vermehren. Vermarktung steht damit ganz oben auf der Liste. Keine weiß besser wie das geht, als Beyoncé. Die Sängerin und Geschäftsfrau ist es, von der sich mancher Geschäftsmann/frau etwas abschauen sollte.

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Sie hat Klasse, ist clever, schön und talentiert und hat einen Marktwert von 350 Millionen US-Dollar: Beyoncé Giselle Knowles-Carter, bekannt als Beyoncé, ist eine Businessfrau aus dem Bilderbuch.

Was Sie nicht wissen, ist, dass ihr Erfolg nicht nur das Ergebnis ihres musikalischen Talents und ihrer Schönheit ist – sondern aus harter Businessarbeit und Markenpositionierung erwachsen ist. Beyoncé betreibt eine unglaublich beeindruckende globale Marke, von der jeder, insbesondere Unternehmer, lernen können.

Vier Beyoncé-Strategien

1. Verlassen Sie sich nicht auf Media-Outlets

„Create your own hype“. Markenpräsenz ist ihr Lieblingswort. Beyoncé schafft es allein durch ihre Follower in den sozialen Kanälen Werbung zu machen. Sie und ihr Team haben eine brillante Branding-Taktik entwickelt: Überraschungsmarketing. Im Jahr 2013 veröffentlichte die Künstlerin mitten in der Nacht ein neues Album mit dazugehörigen Musikvideos für jeden Track. Mit nur einem Instagram-Post, der „Überraschung“ hieß, verbreitete sich ihr Album durch Mundpropaganda. Sie hatte vorher keine Marketingkampagne gestartet, keine Single veröffentlicht, keine Promo-Tour veranstaltet. Normalerweise kündigen Künstler ihr nächstes Album an, gehen dann auf Promo-Tour und liefern den Fans einige Häppchen, damit sie weiter Neugierig bleiben. Beyoncé drehte den Spieß einfach um. Sie sagte dazu: „Es gibt so vieles, was zwischen die Musik, den Künstler und den Fans steht. Ich wollte es sein, die ankündigt, wenn die Platte fertig ist. Es sollte von mir direkt an meine Fans gehen.“ Somit schafft sie eine zwischenmenschliche Beziehung für Ihre Marke und entwickelt gleichzeitig ein Gefühl der Loyalität.

Was heißt das nun für Ihr Business? Langgezogene Ankündigungen könnte man überdenken und stattdessen eine überraschende Route wählen. Kurze, knackige Rabatt-oder Coupon-Ankündigungen oder Werbegeschenke mögen Ihre Kunden vielleicht gern haben. Werfen Sie ruhig auch mal die Standard-Marketingregeln in Ihrer Branche über Bord und versuchen mit Überraschungsmomenten zu glänzen.

2. Nutzen Sie Ihre Veranstaltungen

Auch ihren Auftritt beim Super Bowl nutzte die Sängerin und ließ 24 Stunden vorher erneut ein neues Lied und ein Musikvideo aus heiterem Himmel veröffentlichen. Dazu gab es noch in der Werbepause die Ankündigung zur bevorstehenden Welttournee – prompt brach das Internet im Stadion zusammen. Fragen Sie sich also: „Wie können wir die bevorstehende Veranstaltung nutzen, um das beste aus dieser Präsenz herauszuholen? Mit welchen Mitteln halten wir die Anwesenden bei Laune? Und wie erweitern wir Ankündigungen über Social-Media-Kanäle?“ 

3. Leser, Kunden, Fans: Geben Sie Ihnen ein VIP-Gefühl

Beyoncé stellt oft Auszüge Ihrer Alben und viel Privates auf ihren Instagram-Account. Besonders bei ihrem Album „Lemonade“, dessen Texte schwerpunktmäßig über Untreue, Rassismus und Feminismus handeln,  lässt Beyoncé ihre innersten Gedanken heraus. So haben die Follower das Gefühl, ganz nah an ihr dran zu sein. Dazu gibt sie ihrem „Beyhive“-Fanclub oft Vergünstigungen und „First Dibs“. So erhalten die Fans das Gefühl VIPs für Beyoncé zu sein.

Was sie tun können: Newsletter oder Mitgliedschaften sind der perfekte Weg, um dieses Gefühl der Exklusivität auch beim Kunden zu erreichen. Geben Sie ihnen spezielle Angebote, Einblicke oder einen frühen Zugang zu anstehenden Produkten oder Veranstaltungen. Auch Ihre Kunden sollen sich wie VIPs fühlen und sie belohnen ihre Markentreue.

Neben der Musik kreiert sie eine Sportmarke

Doch mittlerweile ist Knowles-Carter mehr als nur eine Sängerin und Performerin: Im April 2016 brachte sie ihre Marke Ivy Park Athleisure heraus. Diese gibt es Online bei Shops wie „Topshop“ und in Geschäften bei weltweiten Händlern zu kaufen. Nur wenige Stunden nachdem die Kleidung im Handel war, tauchten Berichte auf, dass die Webseiten verschiedener Händler abgestürzt und Artikel ausverkauft waren.

Ivy Park ist eine eigenständige Markenkollaboration zwischen der Sängerin und dem Topshop-Besitzer Sir Philip Green. Die beiden gründeten im Oktober 2014 ein 50-50-Joint-Venture-Unternehmen namens Parkwood Topshop Athletic Ltd.

2016 scheint ihr Business-Jahr gewesen zu sein. Damals investierte die Grammy-Gewinnerin auch noch in WTRMLN WTR (Wassermelonenwasser) – ein Saftunternehmen. In den USA steht der rote Saft bereits im Supermarktregal neben Kokoswasser und Co.

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