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Bewegung nach viel Stillstand

Nach Jahren des Stillstands wächst Österreichs Medienmarkt. Neugründungen bei Print und Fernsehen beleben die Branche. Und auch der Werbemarkt zeigt im abgelaufenen Jahr ein Plus von 9 Prozent. In der aktuellen Print-Ausgabe der absatzwirtschaft dokumentiert Michael Ziesmann die Entwicklung von Medien und Werbung in der Alpenrepublik.

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Von Michael Ziesmann (im Bild)

Der ORF startete im Jahr 2007 die „größte Programmreform der Sendergeschichte.“ Generaldirektor Alexander Wrabetz schildert im Interview mit der absatzwirtschaft Erfolge, Misserfolge und gibt einen Ausblick auf das Jahr 2008. Doch die private Konkurrenz schläft nicht. Eine Verdoppelung der technischen Reichweite macht es möglich: neue TV-Sender für Österreich. Puls 4, Austria9 und Red Bull-TV beleben den Fernsehmarkt. Sogar das Entführungsopfer Natascha Kampusch bekommt eine eigene TV-Sendung. Aber auch die so genannten Werbefenster der deutschen Privatsender gewinnen an Bedeutung für Zuschauer und Werbekunden. Markus Breitenecker (ProSiebenSat.1 und SevenOne Media Austria) und Florian Skala (IPA Österreich) über Angebote, Preise und Alternativen im österreichischen Mediaplan.

Dennoch bleibt Österreich ein „Print-Land“. Die Tageszeitung „Österreich“ hat die Marktbegleiter unter Zugzwang gebracht. Wolfgang Fellner düpierte die ÖAK: die Wettbewerber stiegen aus der Auflagenkontrolle aus. Die Verlagsgruppe News unter der Leitung von Oliver Voigt feiert in diesen Tagen 15 Jahre Nachrichtenmagazin News. Und: ein neuer Titel namens „First“ wurde eingeführt. Entgegen dem Gratis-Trend wurde das Personality- und Lifestyle-Magazin hochpreisig und hochwertig bei Lesern und Werbekunden positioniert. Was Oliver Voigt für 2008 plant, und was das heimliche Finale der Fußball-Europameisterschaft Österreich gegen Deutschland am 16.Juni 2008 in Wien für die österreichische Werbewirtschaft bedeutet, lesen Sie im Special der absatzwirtschaft 01/2008 (Seite 63 ff).

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