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Bewegtbild und Blogs werden für weibliche Onlinekäufer wichtiger

Frauen haben im Jahr 2013 ihre Ausgaben im Internet um 20 Prozent erhöht. „Die starke Steigerung im Kaufverhalten der Frauen zeigt einmal mehr, dass das E-Commerce-Geschäft eine immer größere Akzeptanz erfährt. Technologische Entwicklungen wie Mobile beflügeln das Geschäft zusätzlich. So steigt nicht nur die Frequenz der Käufe, sondern auch die Warenkörbe der Kundinnen werden kontinuierlich größer“, sagt Christin Schmidt vom Bundesverband für den Deutschen Versandhandel (bvh) über die zweite Auflage der Studie „Kaufrausch“.

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Nach der Erstversion der Studie aus dem vergangenen Jahr werden in der aktuellen Fassung über das Online-Kaufverhalten von Frauen die Themen aus dem letzten Jahr verifiziert und um weitere Aspekte ergänzt. Zielstellung der Studie war es erneut, die entscheidenden Erfolgskriterien zu identifizieren, um Frauen in Onlineshops vom Kauf zu überzeugen. Idee, Ausführung und Auswertung der Studie stammen von der GIM Gesellschaft für innovative Marktforschung und der Strategieagentur Rascasse. Kooperationspartner war der bvh. Befragt wurden insgesamt über 1.000 Frauen in Deutschland.

Hohes Vertrauen in User Generated Content

Die neuen Treiber für weibliche Kaufentscheidungen sind Bewegtbild, Social Media und authentischer User Generated Content. Dort bekommen Frauen die nötigen Informationen, die sie für einen Kauf zusätzlich zu „offiziellen Quellen“ benötigen. Sandra Kröger, Geschäftsführerin der Rascasse GmbH, empfiehlt: „Viele Marken und Shops haben Probleme damit, wenn ihre Produkte außerhalb der eigenen Kommunikationsstrategie stattfinden. Weil Frauen aber mit wachsender Begeisterung User Generated Content in Form von Bildern, Videos und Blogs vertrauen und sie zur Kaufentscheidung heranziehen, sollten derlei Inhalte und Formate begrüßt und deren Entstehung sogar gefördert werden.“

Fast viereinhalb Stunden Onlineshopping pro Woche

Die neue Version der Studie zeigt außerdem, dass Frauen 4,4 Stunden pro Woche in Onlineshops verbringen – 42 Minuten mehr als im Jahr 2012. Zum Vergleich: Männer liegen konstant bei 3,5 Stunden. Untersucht wurde auch das „Amazon-Phänomen“: 56 Prozent der Frauen verlassen vor dem Check-out den Shop und schauen bei Amazon nach, ob sie dort einen besseren Preis finden. Die drei wichtigsten Faktoren für den Kauf liegen bei den Frauen aber darin, erstens das bevorzugte Bezahlverfahren wählen zu können, dass ihnen zweitens eine kostenlose Rückgabe ermöglicht wird und dass drittens die Webseite benutzerfreundlich aufgebaut ist.

Mobile Nutzungsquote steigt auf 43 Prozent

Was die Webnutzung betrifft, so sagen 85 Prozent der weiblichen Befragten, sie nutzten das Internet mehrmals täglich, fünf Prozentpunkte mehr als im Jahr 2012. Beeindruckend stellt sich der stark gewachsene Wert für die mobile Nutzung dar: Während 2012 nur 31 Prozent der Frauen angegeben hatten, das Web mobil zu nutzen, stieg dieser Wert in der Erhebung 2013 um zwölf Prozentpunkte auf 43 Prozent. Männer liegen mit 48 Prozent weiter vorn. Dabei wächst die Bekanntheit und Nutzung von Social Media weiter: Facebook und Youtube dominieren mit quasi 100 Prozent Bekanntheit, doch Blogs erleben ein Revival: Deren Nutzung hat sich im letzten Jahr auf jetzt 30 Prozent bei Frauen verdoppelt.

QVC, Douglas und Zooplus von Frauen am besten bewertet

Die besten deutschen Onlineshops sind aus weiblicher Sicht laut aktueller „Kaufrausch“-Studie QVC, Douglas und Zooplus; sie gewinnen in fast jeder analysierten Kategorie. Ihre Erwartungen an Onlineshops haben alle Befragten seit dem letzten Jahr insgesamt noch einmal erhöht. Sämtliche Zustimmungswerte sind sehr hoch; nichts ist wirklich unwichtig. Ein Grund ist den Studienautoren zufolge, dass einige Shops vorlegen und Kunden diese Erfahrungen auf andere Shops übertragen, etwa bei der Logistik.

(bvh/Rascasse GmbH/asc)

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