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Bei Wohlgefühl-Vermarktung zählt Authentizität

Wellness-Urlaub gehört weiterhin zu den beliebtesten Reiseträumen der Deutschen, denn rund 11,5 Millionen ziehen einen solchen in Betracht. Marketing soll Gäste sowohl damit vertraut machen als auch daran binden. Als ein Zugewinn ersehnter Gefühlszustände braucht dies nach Informationen des von der Fachzeitschrift Top Hotel und vom Deutschen Wellness Verband herausgegebenen Fachbuchs „Spa 2010“ zuallererst die emotionale Ansprache.

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„Zeit für Gefühle“ laute daher zum Beispiel das Versprechen bei den Robinson Clubs und werde mittels ausdrucksstarker Bildsprache kommuniziert. Emotionsreich, exklusiv und unverwechselbar sollten auch Botschaften anderer Häuser und gleichermaßen das kommunikative Auftreten sein. Im Wellness-Segment sei zudem empfehlenswert, mit Gästebindungsmaßnahmen zu arbeiten, die von saisonalen Aktionen und Special-Events sowie Signatur-Konzepten bis hin zu überraschenden After-Sales-Produkten reichen können. Gäste müssten vor dem ersten Betreten der Hotellobby antizipieren, welche Wellness-Exzellenz sie erwarte, damit sie den Aufenthalt lange in bester Erinnerung behalten.

Im Wellness-Marketing bestimme die Attraktivität der Persönlichkeit den Wert der Hotelmarke. Erfolgreiche Wellness-Produkte würden das von Kunden ersehnte Wohlgefühl nicht nur über eine stringente emotionale Kommunikation, sondern auch über den Aufbau persönlichkeitsbetonter Marken vermitteln, mit denen die Wertewelt der Zielgruppen gespiegelt werde. Wellnessgäste seien immer öfter Persönlichkeiten mit ausgeprägtem Selbstwertgefühl und Anspruch auf Individualität. Werte, Prinzipien, Tradition und Philosophie der Anbieter sollten daher die Keimzelle der Marken-Persönlichkeit bilden. Letztlich entscheide aber die erlebte Qualität darüber, ob Gäste zurückkehren und zu den wichtigsten Marketingpartnern eines Unternehmens werden oder nicht.

Darüber hinaus sei darauf zu achten, dass das puristische Design der Spas nicht auf Kosten der Produktpräsenz geht. Gäste sollten immer wissen, welche Marke während der Behandlung eingesetzt wird. Dabei gebe es noch Steigerungspotenzial, denn derzeit liege der Verkaufsanteil am gesamten Spa-Umsatz in Deutschland nur bei durchschnittlich acht Prozent. Eine Markenpräsenz mit Stimmungsbildern und Verkaufsdisplays sowie die Möglichkeit des Einkaufs über E-Shops soll sich jedoch positiv auf den Verkauf von Wellness-Produkten auswirken.

www.tophotel.de,
www.wellnessverband.de

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