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Bei Onlinewetten ist der Zenit noch nicht erreicht

Der Markt für Onlinewetten entwickelt sich mit jährlichen Wachstumsraten von 30 Prozent geradezu explosionsartig. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des finnischen Anbieters PAF (Alands Penningautomatförening). Der Internet-Wettanbieter Betandwin kann dies bestätigen: Im vergangenen Jahr setzte er zwei Milliarden Euro um.

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„Wir halten ein Marktvolumen von fünf Milliarden Euro für durchaus möglich“, erklärt Betandwin-Sprecher Hartmut Schultz. Gewettet wird auf alles, was einen Anlass dazu bieten könnte. Besonders beliebt sind Ereignisse aus Sport, Politik und Unterhaltung. Die meisten Glücksspieler im weltweiten Netz kommen aus den USA, gefolgt von Japan. Deutschsprachige Spieler rangieren mit einem Anteil von neun Prozent aller Internet-Spieler bereits an dritter Stelle. Mittlerweile laufen Onlinewetten klassischen Casinospielen wie Poker oder Black Jack den Rang ab. Laut PAF-Studie soll sich der Markt für Internet-Wetten innerhalb vier Jahren verdreifachen.

Der deutsche Markt sei ein junger Markt, der noch viel Entwicklungspotenzial besitzte, erklärt Schultz. Ohne behördliche Genehmigung ist das Betreiben von Glücksspielen allerdings verboten. Die legalen Wettangebote liegen in den Händen weniger und umfassen auch nur vier Prozent der gesamten deutschen Glücksspielangebote. Im übrigen Europa, dort sind die Glückspielmärkte größtenteils liberalisiert, liegt ihr Anteil bei 23 Prozent. pte

www.paf.fi
www.betandwin.ag

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