Suche

Anzeige

Baidu investiert in umstrittenen Fahrdienst Uber

Zwei umstrittene Unternehmen schmieden eine Allianz. Ob das gut gehen kann? © dpa 2014

Der chinesische Suchmaschinenbetreiber Baidu wird sich nach amerikanischen Medienberichten wohl am Fahrgast-Vermittlungsdienst Uber beteiligen. Laut Bloomberg könnte das Investment bei 600 Millionen Dollar liegen.

Anzeige

Eine Kooperation der beiden Unternehmen wäre äußerst interessant: Denn der chinesische Markt wird bisher von den Transport-Diensten Didi Dache und Kuaidi Dache dominiert. An ihnen sind die beiden größten Internet-Unternehmen Chinas,Tencent und Alibaba, beteiligt. Mithilfe von Baidu könnte Uber verstärkt auf dem chinesischen Markt angreifen. So verfügt Baidu beispielsweise über ein eigenes Mobile-Payment-System sowie eine riesige Datenmenge von Nutzern seiner verschiedenen Dienste. Uber erhält also nicht nur Geld sondern auch Zugang zu den Online-Ressourcen des größten chinesischen Suchmaschinen-Betreibers, hieß es in einigen Berichten.

Nein zu Uber

Eine Fahrt mit Uber ist deutlich günstiger als mit dem Taxi. Das Start-up befindet sich auf Expansionskurs und ist bereits in 50 Ländern aktiv.Die Firma aus Kalifornien ist stark umstritten, denn Taxi-Gewerbe und Behörden werfen ihr unfairen Wettbewerb vor. Nach Ansicht von Experten verschlimmert Uber die Billiglöhnerei in der Taxibranche. Dem Unternehmen war in Berlin und Hamburg zuletzt der Betrieb untersagt worden. Bei dem Verbot hatten die Richter vor allem Anstoß an dem geforderten Fahrpreis genommen, der meist unter dem für reguläre Taxifahrten liegt. Dieser dürfe die Betriebskosten des Wagens nicht überschreiten, andernfalls falle der Dienst unter die Regeln des Personenbeförderungsgesetzes und benötige eine entsprechende Konzession.

Auch die chinesische Suchmaschine Baidu steht in der Kritik. Dem IT-Riesen wird vorgeworfen, die chinesische Internetzensur allzu willfährig mitzutragen. Ob die Kooperation dieser beiden Unternehmen gut geht und ein messbarer Erfolg zu spüren ist, wird man sehen.

Kommunikation

EU-Verbraucherschutz: Airbnb lenkt ein und beseitigt gesetzeswidrige Konditionen

Der US-Zimmervermittler Airbnb hat nach Angaben der EU-Kommission im Streit um unzulässige Geschäftsbedingungen eingelenkt. Das Unternehmen habe sich bereit erklärt, seine Geschäftsbedingungen entsprechend zu ändern und die Preisdarstellung zu verbessern. mehr…

Anzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

GroupM kritisiert Facebook: “Keine für die echte Welt geeigneten Messeinheiten”

Das umsatzstärkste Werbemedienunternehmen der Welt, GroupM, hat scharfe Kritik an Facebook geübt. Gegenüber…

Milliarden-Deal von Adobe: US-Softwarehersteller übernimmt Marketing-Spezialist Marketo

Der Marketing-Spezialist Marketo gehört bald zu Adobe. Der US-Softwarehersteller sichert sich das Unternehmen…

Sexismus und Diskriminierung: Werberat verteilt öffentliche Rügen wegen „herabwürdigender“ Werbung

Sieben Unternehmen hat es getroffen. Der Deutsche Werberat hat öffentliche Rügen gegen deren…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige