Suche

Werbeanzeige

Automobilbranche tritt Flucht nach vorn an

Schwellenländer wie Brasilien, Russland, Indien und China werden als Automobilmärkte im Zuge der gegenwärtigen Krise deutlich an Bedeutung gewinnen. Das ergab eine internationale Umfrage der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG unter 200 führenden Vertretern der Automobil- und Zulieferindustrie.

Werbeanzeige

Beispielsweise habe mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen vor, in den kommenden fünf Jahren erstmals oder verstärkt auf dem chinesischen Markt zu investieren (58,5 Prozent) und würden 43 Prozent dies in Indien tun wollen. Als attraktive Märkte würden bei den befragten Unternehmen auch Russland und Brasilien gelten, wo ein Drittel beziehungsweise ein Viertel der Befragten in den kommenden fünf Jahren erstmals investieren oder sein Engagement verstärken möchte.

Allerdings befürchte jeweils rund die Hälfte der Unternehmen, dass in Brasilien, Russland und China spätestens in drei bis fünf Jahren Überkapazitäten auftreten. Für Indien gehe jeder Dritte davon aus, und zwölf Prozent der Experten wollten schon heute Überkapazitäten in Russland ausgemacht haben. Obwohl die Produktionszahlen in traditionellen Märkten bereits zurückgefahren worden seien, glaubten 80 Prozent der Befragten, dass es derzeit auch in Westeuropa Überkapazitäten gebe. Diese bewegen sich nach Ansicht von zwei Dritteln der Umfrageteilnehmer zwischen elf und 30 Prozent, wobei weitere 14 Prozent sogar von noch höheren Werten ausgingen. Auf dem nordamerikanischen Markt sähen 88 Prozent der Experten die Kapazitäten als überschritten an und damit fast ebenso viele in Japan.

Zulieferer sollen laut der Hälfte der Befragten in den kommenden fünf Jahren „etwas“ oder „deutlich“ weniger profitabel sein als bisher. Jeder Dritte sei der Meinung, dass auch Hersteller und Händler mit rückläufigen Profiten werden rechnen müssen. Lediglich für Finanzdienstleister der Autokonzerne bewerteten die Befragten die Lage vergleichsweise optimistisch. In diesem Segment rechnen 40 Prozent der Branchenexperten bis 2014 mit leicht oder deutlich steigenden Profiten. Am besten werden die Situation voraussichtlich Unternehmen meistern, denen es gelingt, möglichst viele Stufen der Wertschöpfungskette selbst abzudecken. Möglichkeiten zu Einsparungen bestünden vor allem im Einsatz innovativer Materialien und durch die Verlagerung von Kapazitäten in Länder mit niedrigeren Kosten.

www.kpmg.de

Kommunikation

Die elf wichtigsten Fähigkeiten, die ein Social-Media-Redakteur im Jahr 2017 haben muss

Nicht selten entscheiden mittlerweile Social-Media-Redakteure über Erfolg oder Misserfolg einzelner Stücke. So wichtig ist der Traffic von Facebook & Co. längst geworden. Zudem finden sie viele virale Rohdiamanten, die nur noch etwas geschliffen und in Form gebracht werden müssen, um dann für Extra-Klicks zu sorgen. Andreas Rickmann, Social-Media-Chef der Bild, hat in seinem Blog die wichtigen Fähigkeiten aufgeschrieben, die einen erfolgreichen Social-Media-Redakteur 2017 auszeichnen. mehr…

Werbeanzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

Die elf wichtigsten Fähigkeiten, die ein Social-Media-Redakteur im Jahr 2017 haben muss

Nicht selten entscheiden mittlerweile Social-Media-Redakteure über Erfolg oder Misserfolg einzelner Stücke. So wichtig…

„Air Berlin wächst wieder“: Die Katastrophenkommunikation der Airline vor der Pleite

Air Berlin in der Krise: Die verlustreiche Gesellschaft musste diese Woche Insolvenz anmelden,…

Wechsel des DFB-Sponsoringpartners: Warum Volkswagen noch nicht zum DFB passt

Nach 45 Jahren Partnerschaft zwischen dem Deutschen Fußballbund und Mercedes-Benz und fünf gewonnenen…

Werbeanzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Werbeanzeige