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Autohersteller gaben im ersten Quartal 2002 Gas

Von Januar auf März stiegen die Ausgaben der Kfz-Hersteller für Werbung im deutschen Internet um fast 50 Prozent.

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Insgesamt rund drei Millionen Euro
investierte die Branche in digitale Werbung. Zum Vergleich: Das
Gesamtwachstum der Ausgaben für Online-Werbung lag im ersten Quartal des
Jahres bei 25,36 Prozent. Schon im ersten Quartal buchten die
Kfz-Hersteller Online-Werbeplätze für über die Hälfte des Gesamtvolumens
von 2001 (rund fünf Millionen Euro). Top Spender waren Volkswagen mit rund
435.000 Euro, Renault mit 423.000 Euro, Ford mit 331.000 Euro, Seat mit
270.000 Euro und Nissan mit 267.000 Euro.

Am deutlichsten steigerten Renault, Ford, Seat, Mercedes, Honda und Toyota
ihre Ausgaben. Volkswagen sparte zwar deutlich bei den drei Kampagnen, die
von Januar bis März liefen (volkswagen.de, diverlounge.volkswagen.de und
autozone.volkswagen.de), setzte aber im Anschluss drei neue Kampagnen für
den Polo, den Sharan und den Phaeton ins Netz.

Damit führen die Wolfsburger, was die Zahl der Kampagnen angeht: Sechs
liefen parallel im ersten Quartal 2002. Toyota folgt im Ranking mit vier.
BMW buchte drei, Renault, Fiat, Peugeot, DaimlerChrisler, Mercedes und
Nissan schalteten jeweils zwei. Mit einer einzigen Kampagne gaben sich
Seat, Opel, Ford, Lancia, Skoda, Mitsubishi und Honda zufrieden.

Auffällig: Die meisten Hersteller „fahren“ Online-Kampagnen für die neuen
Modelle. So schickt Volkswagen den Polo, den Sharan und den Phaeton zur
Einführung ins Netz, Nissan mit dem neuen Primera, Fiat mit dem neuen
Ducato und BMW mit dem Mini.

www.digitale-hanse.de

Hintergrund
Die aufgeführten Werte sind nicht „Ausgaben“ der
Werbungtreibenden, sondern der „Mediawert“ der geschalteten Kampagnen. Der Software-Roboter „w3Scan“ berechnet den Wert, den ein Unternehmen nach Listenpreis für die Buchungen bezahlt hätte.

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