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Alle Artikel von Michael Brandtner

  • Das neue Nivea-Verpackungsdesign – Benchmark oder Katastrophe?

    Nivea besinnt sich nicht nur strategisch wieder auf den Markenkernwert „Pflege“, sondern vor allem auch im Verpackungsdesign. So wird das Design der rund 1.600 Nivea Produkte weltweit komplett überarbeitet. Dazu meinte Jenny Fleischer, Global Head of Design Management bei Nivea kürzlich in einer Werbefachzeitschrift: „Der Hautpflegemarkt ist hart umkämpft. Es sind über die Jahre immer neue Kategorien für Nivea hinzugekommen – und damit auch neue Designelemente. Das hat das Profil der Marke verwässert.“

  • Die Markenlektion 2012: Social Media ist auch nur ein Medium

    Das heißeste Marken- und Marketingthema der letzten Jahre war mit Sicherheit das Thema „Social Media“. Ein wichtiges Indiz dafür waren und sind die vielen Tagungen, Kongresse und Seminare, die sich mit diesem Thema beschäftigten und beschäftigen. Aber die Hochstimmung ist, vor allem auch nach dem enttäuschenden Börsegang von Facebook etwas abgeklungen.

  • Der Eiertanz von Beiersdorf rund um Nivea

    Immer mehr Marken wie etwa aktuell Nivea, McDonald’s oder auch die Allianz Versicherung besinnen sich wieder verstärkt auf ihre Kernwerte. Zurück zum Fokus lautet dabei die Devise. Bei Nivea musste man erkennen, dass die Marke das Konzept Schönheitspflege nicht trägt. McDonald’s muss aufpassen, dass man für Familien mit Kindern nicht zu schön und zu teuer wird. Die Allianz wiederum hat ihren guten alten Slogan „Hoffentlich Allianz versichert“ wieder entdeckt.

  • Samsung Superstar: Die andere Markenanalyse

    Samsung hat Nokia als Weltmarktführer bei Mobiltelefonen abgelöst. Dies spiegelt sich auch in Headlines diverser Tageszeitungen wider: „Der Aufstieg des Galaxy-Königs“ oder „Samsung stößt Nokia vom Thron“ oder „Samsung stößt in Handygalaxien vor“. Was aber sind die Gründe für den Erfolg von Samsung?

  • Die wahre Erotik der Marktführerschaft

    Wie geeignet und wichtig sind Marktanteil und damit auch Marktführerschaft wirklich als Unternehmensziel und damit auch anstrebenswert für den dauerhaften Markterfolg? Die kritischen Stimmen werden mehr: So etwa fordert Hermann Simon eine langfristige Gewinn- statt einer einseitigen Marktanteils- und Umsatzorientierung. Malte W. Wilkes wiederum sieht sogar das Ende der McKinsey-Denke in Richtung Marktführerschaft und meinte kürzlich genau hier an dieser Stelle: „McKinsey’s Thron wackelt“.

  • Der Niedergang von Kodak oder der entmystifizierte Technologie-Mythos

    Kodak ist in Insolvenz. Das war sicher die Wirtschaftsnachricht am 19. Jänner 2012. Dabei war Kodak 1996 laut Interbrand noch die viertwertvollste Marke dieser Erde hinter Disney, Coca-Cola und Mc Donald’s. Wie kann es sein, dass eine Marken- und Unternehmensikone wie Kodak 16 Jahre später insolvent ist?

  • Die Markenlektion 2011 oder das wahre Markenvermächtnis von Steve Jobs

    Um die Jahrtausendwende war es um Apple gar nicht so gut bestellt. Man hatte zwar einen tollen Markennamen, und man war für die Einfachheit und das Design der Apple-Produkte bekannt. Aber im Großen und Ganzen war man nur ein Nischencomputeranbieter mit einer kleinen, extrem treuen Fangemeinde. Zu diesem Zeitpunkt war Apple endlos weit davon entfernt, das wertvollste Technologieunternehmen der Welt zu sein oder gar zu werden.

  • Chinas großes Markenproblem oder Europas und Amerikas große Chance

    Für viele ist China die zukünftige Wirtschaftsweltmacht dieser Erde. Aus Markensicht ist China aber noch weit davon entfernt. Ein wesentlicher Grund dafür liegt aus meiner Warte in der Mentalität der Chinesen. Denn perfektes Kopieren ist eine Tugend, die in China hochgeschätzt ist und sogar als Wertschätzung gegenüber dem Kopierten gilt. Nur genau diese Tugend könnte China – langfristig gesehen – im globalen Wettbewerb massiv im Weg stehen.

  • Was man von den großen Beratern lernen kann

    Im aktuellen Manager-Magazin (8/2011) heißt es unter anderem auf der Titelseite: „Unternehmen geben den Consultants schlechte Noten: Werden Berater überflüssig?“ Im Heft selbst heißt es dann: „DIE REIFEPRÜFUNG“ und gleich darunter: „Unternehmensberater: Die Kunden geben der Branche schlechte Noten, zeigt ein exklusiver Test. Wofür braucht man noch Berater? Die Consultants reagieren auf die Existenzfrage mit einer Ausweitung ihrer Geschäftsmodelle – und Abrechnungstricks.“ Nur – das ist aus Markensicht die genau falsche Reaktion.

  • Die fraktale Marke ist (leider) Realität

    Anfang/Mitte der 1990er-Jahre schockierte der damalige Trendguru Gerd Gerken die etablierte Marken- und Marketingwelt nach seinem „Abschied vom Marketing“ noch zusätzlich mit seiner Theorie der fraktalen Marke. Die Kernbotschaft damals: Die alte Markentechnik à la Hans Domizlaff und Co. ist tot. Heute müssen Marken sich immer wieder neu erfinden, sich neu darstellen und den Kunden überraschen. Die Marke darf sich quasi nie selbstähnlich werden. Sie darf für den Kunden nie greifbar und berechenbar werden. Sie muss immer neu, anders und aufregend sein.

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