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Alle Artikel von Michael Brandtner

  • Samsung Superstar: Die andere Markenanalyse

    Samsung hat Nokia als Weltmarktführer bei Mobiltelefonen abgelöst. Dies spiegelt sich auch in Headlines diverser Tageszeitungen wider: „Der Aufstieg des Galaxy-Königs“ oder „Samsung stößt Nokia vom Thron“ oder „Samsung stößt in Handygalaxien vor“. Was aber sind die Gründe für den Erfolg von Samsung?

  • Die wahre Erotik der Marktführerschaft

    Wie geeignet und wichtig sind Marktanteil und damit auch Marktführerschaft wirklich als Unternehmensziel und damit auch anstrebenswert für den dauerhaften Markterfolg? Die kritischen Stimmen werden mehr: So etwa fordert Hermann Simon eine langfristige Gewinn- statt einer einseitigen Marktanteils- und Umsatzorientierung. Malte W. Wilkes wiederum sieht sogar das Ende der McKinsey-Denke in Richtung Marktführerschaft und meinte kürzlich genau hier an dieser Stelle: „McKinsey’s Thron wackelt“.

  • Der Niedergang von Kodak oder der entmystifizierte Technologie-Mythos

    Kodak ist in Insolvenz. Das war sicher die Wirtschaftsnachricht am 19. Jänner 2012. Dabei war Kodak 1996 laut Interbrand noch die viertwertvollste Marke dieser Erde hinter Disney, Coca-Cola und Mc Donald’s. Wie kann es sein, dass eine Marken- und Unternehmensikone wie Kodak 16 Jahre später insolvent ist?

  • Die Markenlektion 2011 oder das wahre Markenvermächtnis von Steve Jobs

    Um die Jahrtausendwende war es um Apple gar nicht so gut bestellt. Man hatte zwar einen tollen Markennamen, und man war für die Einfachheit und das Design der Apple-Produkte bekannt. Aber im Großen und Ganzen war man nur ein Nischencomputeranbieter mit einer kleinen, extrem treuen Fangemeinde. Zu diesem Zeitpunkt war Apple endlos weit davon entfernt, das wertvollste Technologieunternehmen der Welt zu sein oder gar zu werden.

  • Chinas großes Markenproblem oder Europas und Amerikas große Chance

    Für viele ist China die zukünftige Wirtschaftsweltmacht dieser Erde. Aus Markensicht ist China aber noch weit davon entfernt. Ein wesentlicher Grund dafür liegt aus meiner Warte in der Mentalität der Chinesen. Denn perfektes Kopieren ist eine Tugend, die in China hochgeschätzt ist und sogar als Wertschätzung gegenüber dem Kopierten gilt. Nur genau diese Tugend könnte China – langfristig gesehen – im globalen Wettbewerb massiv im Weg stehen.

  • Was man von den großen Beratern lernen kann

    Im aktuellen Manager-Magazin (8/2011) heißt es unter anderem auf der Titelseite: „Unternehmen geben den Consultants schlechte Noten: Werden Berater überflüssig?“ Im Heft selbst heißt es dann: „DIE REIFEPRÜFUNG“ und gleich darunter: „Unternehmensberater: Die Kunden geben der Branche schlechte Noten, zeigt ein exklusiver Test. Wofür braucht man noch Berater? Die Consultants reagieren auf die Existenzfrage mit einer Ausweitung ihrer Geschäftsmodelle – und Abrechnungstricks.“ Nur – das ist aus Markensicht die genau falsche Reaktion.

  • Die fraktale Marke ist (leider) Realität

    Anfang/Mitte der 1990er-Jahre schockierte der damalige Trendguru Gerd Gerken die etablierte Marken- und Marketingwelt nach seinem „Abschied vom Marketing“ noch zusätzlich mit seiner Theorie der fraktalen Marke. Die Kernbotschaft damals: Die alte Markentechnik à la Hans Domizlaff und Co. ist tot. Heute müssen Marken sich immer wieder neu erfinden, sich neu darstellen und den Kunden überraschen. Die Marke darf sich quasi nie selbstähnlich werden. Sie darf für den Kunden nie greifbar und berechenbar werden. Sie muss immer neu, anders und aufregend sein.

  • Die 3-Basis-Rs des Social-Media-Marketings

    Kürzlich schrieb Rance Crain, der Herausgeber von Advertising Age: „Wie beeinflussend ist Ihr Social-Media-Programm wirklich, wenn es Ihnen nicht hilft, Ihr Produkt zu verkaufen?“ Das ist eine mehr als berechtigte Frage. Denn wenn man sich die meisten Social-Media-Kampagnen ansieht, geht es anscheinend nur um Auffallen, Auffallen und Auffallen. Vergessen wird anscheinend das Thema Verkaufen, Verkaufen und Verkaufen.

  • Was Nokia jetzt tun sollte

    Noch vor wenigen Jahren war Nokia der gefeierte Handy-Superstar. Aus einem ehemaligen breitsortierten finnischen Gemischtwarenladen wurde Mitte der 1990er-Jahre durch eine klare Fokussierung auf Mobiltelefone die wertvollste Elektronikmarke der Welt, wertvoller als Sony, Samsung, Philips oder Siemens. Nur heute hat Nokia den Fokus verloren, weil Apple mit dem iPhone eine neue Marktkategorie schuf. Früher hatten wir nur Mobiltelefone. Heute haben wir zwei Arten von Mobiltelefonen, nämlich herkömmliche Phones und Smartphones. Den Markt für Mobiltelefone dominiert Nokia immer noch. Auf dem Markt für Smartphones ist man massiv auf Talfahrt.

  • Die Markenlektion 2010 – oder der beste Schutz bei einer Markenkrise

    Wer ist der weltgrößte Automobilproduzent? Wer ist die weltweit führende Investmentbank? Wer ist der weltweit bekannteste Golfspieler? Die Antworten sind klar: Toyota, Goldman Sachs und Tiger Woods. Aber Moment einmal! Vor etwa einem Jahr sah das ganz anders aus. Wenn man damals die Nachrichten verfolgte, schienen alle drei genannten Marken am Ende ihrer Karriere zu sein. Zusätzlich verhielten sich alle drei Marken alles andere als perfekt in ihrer Krisen-PR.

Kommunikation

„Eine schlechte und sinnlose Werbung”: Warsteiner wollte möglichst viel Ärger im Social-Web provozieren

Ein sinnloses und schlechtes Werbevideo drehen, so möglichst viel Ärger im Social-Web provozieren, um dann später auf die Nutzerkritik mit einem neuen Clip zu reagieren? Hört sich nach einem recht verqueren Werber-Pitch an, hat die Agentur Leo Burnett in Argentinien aber genauso gemacht - für die deutsche Brauerei Warsteiner. mehr…

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