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Alle Artikel von Dirk Ziems

  • Ingvar Kamprads Ikea – Die psychologischen Hintergründe des Erfolgs

    Er schenkte der Welt den doppelt geschwungenen Inbus-Schlüssel, das Billy-Regal (weiß, schwarzbraun, braun Eschenfurnier) und Köttböllar mit Preiselbeeren. Kein Nachruf zum Tode von Ingvar Kamprad, der nicht genüsslich die Dinge aufzählt, die unsere Wohnstuben erobert und die sich tief in unser Bewusstsein eingegraben haben. Etwas kurz kommen hingegen die psychologischen Mechanismen, die dem unglaublichen Erfolg des Möbelhauses IKEA zu Grunde liegen.

  • Opel – das ewige Aschenputtel?

    Große Marken sind immer auch große Charaktere. So wie man in der Familie einen entfernten Onkel hat, der im Leben groß rausgekommen und dann doch kläglich gescheitert ist, so kann man das auch an manchen großen Automarken nacherleben. Ein Kommentar.

  • Die Tierwohl-Initiativen und der gespaltene Fleischkonsument

    Auf der Grünen Woche in Berlin hat der Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft die Aktion „Tierwohl – eine Frage der Haltung“ vorgestellt. Diese Initiative setzt sich für eine Verbesserung der Tierhaltungsbedingungen ein. Die Initiative des Landwirtschaftsministeriums steht in direkter Konkurrenz zur „Initiative Tierwohl“, die 2015 vom Handel in Kooperation mit den fleischerzeugenden Betrieben mit dem gleichen Ziel gestartet wurde.

  • „Santa Clara“ und „Frohe Einfachten“ – Wie die Weihnachts-TV-Spots aktuelle Kulturtrends spiegeln

    Die Weihnachtszeit als Gegenwelt zum kulturellen Istzustand zu inszenieren, hat lange kulturelle Tradition. Seien es die Krippenspiele des heiligen Franziskus oder die Verwandlung von Scrooge in Charles Dickens’ Christmas Carol – in der Weihnachtszeit geleitet ein Stern der Erleuchtung zu einem Ort der Einkehr und Besinnung.

  • Big Data und Hillary Clinton: der große Mythos der exakten Wahlprognose

    Viele sind dem Bild der gesteuerten Kampagne aufgesessen. Elan Kriegel, der Meister-Daten-Analyst der Clinton Kampagne ist von den amerikanischen Medien als „Hillary’s invisible guiding hand“ und wichtigster Drahtzieher der Kampagne dargestellt worden. Welche Staaten entscheiden, in welchen Städten Hillary auftritt, wo Facebook Ads geschlatet werden, an welche Türen die Wahlkampfhelfer anklopfen – all das soll von Kriegels Big-Data-Algorithmen vorbestimmt worden sein.

  • Die Generation Y hat Sehnsucht nach Geschichte und Struktur

    Die Angehörigen der Generation Y leben den postmaterialistischen Konsum – was das für die Markenkommunikation bedeutet, entschlüsselt jetzt erstmals eine Studie von Concept M und Initiative

  • Das Europa der zwei Geschwindigkeiten

    Die Kluft zwischen den Nord- und Südländern Europas verstärkt sich. Der Kontinent ist in ein System wechselseitiger Projektionen verstrickt. Das ständig vom Scheitern bedrohte Einigungswerk des Euro ist ein zentrales Symbol dafür. Aber was ist konkret damit gemeint? Das Europa der gefühlten zwei Geschwindigkeiten! Damit verbunden: Der Neid des Nordens auf den Süden und umgekehrt.

  • Umparken wohin?

    Der Marke Opel ist eine der aufmerksamkeitsstärksten integrierten Kampagnen der letzten Jahre gelungen: „Umparken im Kopf“. Doch was hat die Kampagne letztendlich für die Marke Opel erreicht? Schafft es die Kampagne tatsächlich, neues Interesse für die Autos von Opel zu wecken? Oder stellt sich nach der Kampagne kein positiver Image-Effekt ein?

  • Wird das Apple-Image zum sauren Apfel?

    Es war natürlich wieder das beste und schönste Mobiltelefon aller Zeiten, das Apple am Mittwoch in San Francisco der Weltöffentlichkeit präsentierte. Doch in die Nachberichterstattung zu dem Event schlich sich bereits ein bedrohlicher Unterton – das iPhone 5 sei zwar gelungen, doch es fehle dem Unternehmen an Visionen.

  • Sind Hopfen und Malz verloren – trotz EM?

    Es gibt eine Gruppe von Menschen, die der Fußball-EM mindestens genauso entgegenfiebern wie die Fans selbst – die Bierbrauer. Es ist allerdings eine Vorfreude, die auf Verzweiflung beruht. Seit Jahren blicken die Bierbrauer in Deutschland auf rückläufige Zahlen (von 2001 bis 2011 sank der Absatz um neun Prozent auf 98,2 Mio. Hektoliter), und da kommt das sportliche Großereignis mit der Hoffnung auf möglichst viele, in freudetrunkener Gemeinschaft genossene Fanbiere gerade recht.

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