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Auslaufmodell Bargeld: Die Kreditkarte wird zentraler Anker beim digitalen Bezahlen

Die Berliner und die Bayern haben am Ende des Monats nur noch wenig Geld auf ihren Konten

Fast jeder zweite Deutsche bezahlt beim Einkaufen immer noch am liebsten bar. Für Björn Hoffmeyer, Country Manager für Deutschland und Österreich bei American Express, ist der Abschied vom Bargeld auf mittlere Sicht dennoch zwingend. Die Kreditkarte sieht er dabei als zentralen Anker für das Bezahlen in einer digitalen Welt

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Von Gastautor Björn Hoffmeyer, Country Manager bei American Express

Das Ergebnis der Umfrage des Bankenverbands zeigt: Die komplette Abschaffung des Bargelds in Deutschland ist in naher Zukunft kein realistisches Szenario. Trotzdem sollte der Weg zum komplett bargeldlosen Bezahlen jetzt schon geebnet werden. Fünf Thesen zur Zukunft des Payments:

1. Die Zukunft des Bezahlens ist mobil und digital

Die Entwicklung von mobilen und kontaktlosen Bezahlverfahren hat rasant an Fahrt aufgenommen. Das Verbot großer Barzahlungen in einigen europäischen Ländern wird mobilem Bezahlen hierzulande zusätzlich Schub verleihen. Immer mehr Menschen werden mit dem Smartphone bezahlen, denn es wäre absurd, das Handy nicht als Zahlungsmittel zu nutzen. Zum Vergleich: Weltweit gibt es 3,8 Milliarden Zahnbürsten, jedoch 4 Milliarden Smartphones. Auf dem Smartphone wird die Kreditkarte so zu dem zentralen Zahlungsmittel der Zukunft und zum Schlüssel digitaler Bezahlprozesse.

2. Die Kreditkarte ist das zentrale virtuelle Zahlungsmittel der Zukunft

Sie ersetzt nicht mehr nur das Bargeld, sondern wird zu der flexiblen Lösung für Zahlungen von Verbrauchern und Unternehmen. Denn die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig: ob Verbraucher auf Reisen mit ihr bargeldlos bezahlen oder Unternehmen ihren Einkauf über die Kreditkarte abwickeln.

3. Die Kreditkarte vernetzt uns mit der digitalen Welt

Die Kreditkarte verbindet Kunden mit Händlern und anderen Dienstleistungsplattformen, auf denen Waren oder Services eingekauft werden – schon heute. Sie ist universal einsetzbar und der zentrale Anker im Geschäftsprozess – ganz gleich, für welche Plattform oder App. Beste Voraussetzungen für die digitale Zukunft. Die Kreditkarte ist das Bindeglied zur digitalen Welt.

4. Der Faktor Mensch bleibt wichtig

Auch in der digitalen Welt ist der persönliche Service weiter entscheidend: Neben dem Bezahlvorgang sind es die zusätzlichen Dienstleistungen wie persönlicher Kundenservice oder eine Notfall-Hotline auf Reisen, die weiterhin den direkten Kontakt zwischen Menschen erforderlich machen. Zudem wird die Umstellung auf digitales Bezahlen Fintechs fördern – und damit von Menschen gemachte Innovationen und Arbeitsplätze.

5. Das Kartengeschäft ist schon heute stark virtuell

Die Kreditkarte ist zum Beispiel beim Online-Shopping schon heute ein zentrales und beliebtes Zahlungsmittel – die Karte aus Plastik ist in der digitalen Geldbörse längst hinterlegt. Schon heute gibt es 2,2 Milliarden Kreditkarten, die zunehmend virtuell genutzt werden. Die Kreditkarte hat als Anwendung auf Tablet oder Smartphone eine sichere Zukunft.

Björn Hoffmeyer_American ExpressZum Autor: Björn Hoffmeyer ist Country Manager für Deutschland und Österreich bei American Express. Bereits seit 2002 ist er in unterschiedlichen Führungspositionen bei dem Kreditkartenunternehmen tätig und baute unter anderem das Firmenkundengeschäft mit Business-to-Business-Lösungen für Geschäftsausgaben aus. Vor seinem Einstieg bei American Express arbeitete Hoffmeyer acht Jahre lang im Konsumgütersektor.

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Kommentare

  1. Sehr geehrte Damen und Herren,

    der Artikel oben ist offensichtlich für das Thema „Abschaffung von Bargeld“.

    Leider erwähnt der Artikel oben keinerlei Kosten für den Kunden.

    Der Kunde zahlt jedoch für Banken, Kreditkartenunternehmen, Mobile Payment Unternehmen viel von seinem hart verdienten Geld.

    Deshalb mal ein schönes Argument für Bargeld:

    Kosten Bargeld für den Kunden:
    Kosten für den Kunden von 0,29 Euro bei 1 Abhebung von 200 Euro am Geldautomat.
    Danach fallen bei Zahlungen mit Bargeld keine weiteren Kosten für den Kunden an bis die 200 Euro ausgegeben sind.
    Dem Kunden bleiben 199,71 Euro zum Ausgeben.

    Kosten Mobile Payment (Beträge um die 20 Euro) für den Kunden:
    Kosten für den Kunden von 10 x 0,29 Euro = 2,90 Euro bei 10 Zahlungen zu je 20 Euro = 200 Euro.
    Der Kunde kann nur 197,10 Euro für sich ausgeben und finanziert stärker Banken, Mobile Payment-Unternehmen usw.

    Kosten Mobile Micro-Payment (Brötchen beim Bäcker zahlen, alles bis 5 Euro) für den Kunden:
    Kosten für den Kunden von 40 x 0,29 Euro = 11,60 Euro bei 40 Zahlungen zu je 5 Euro = 200 Euro.
    Der Kunde kann nur 188,40 Euro für sich ausgeben und finanziert stärker Banken, Mobile Payment-Unternehmen usw.

    Fazit:
    Bei der Annahme von 0,29 Euro pro Buchung (wie im Preisaushang der Sparkasse / Bank beschrieben ist) wäre die Abhebung von Bargeld am Geldautomaten und die darauffolgende Zahlung mit Bargeld für einen Kunden aktuell am günstigsten, da er davon am meisten hätte. Mobile Payment wird durch die vielen Posten teurer für den Kunden und umso teurer je höher der Posten-Preis ist.

    Dies nur mal zu Ihrer Information

    Mit freundlichen Grüßen

    Bar Geld

  2. Guten Abend,

    ich Frage mich ganz ehrlich, was dieser Artikel aussagen soll. Ein Mitarbeiter von America Express sieht Plastikkarten als zentrales Zahlungsmittel. Wow, welch ein Wunder! Wer hätte es gedacht? Was kommt als nächstes… Ein Shell-Manager, der Erdöl auch in den nächsten 40 Jahren als elementaren Energieträger sieht oder ein McDonalds-Manager, der Fastfood für einen wichtigen Bestandteil der gesunden Ernährung hält?

    Ganz ehrlich: Über solch einen Artikel kann man nur den Kopf schütteln. Nein, liebe Kreditkarten-Wirtschaft – die Deutschen wollen sogar zu 2/3 lieber mit Bargeld zahlen und auch die Schweizer lieben ihr Bargeld und die Möglichkeit anonym zu bezahlen. Wer unbedingt mit Karte zahlen möchte, kann dies gerne tun – aber Finger weg vom Bargeld!

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