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Aus Yahoo wird Altaba und Marissa Mayer verlässt das sinkende Schiff

Marissa Mayer zieht die Reißleine

Yahoo-Konzernchefin Marissa Mayer wird den Verwaltungsrat der Firma - das Kontrollgremium mit weitreichenden Funktionen - verlassen. Das teilte Yahoo am Montag mit. Damit reagiert sie auf den Webverkauf des Unternehmens und die Namenänderung. Das Unternehmen wird dann in Altaba umbenannt.

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Hackerangriffe und dunkelrote Zahlen brachten Yahoo zu Fall. Nun wird das Webgeschäft an Verizon gehen, wenn die den Deal nicht platzen lassen. Verizon-Manager zweifeln nämlich nach Bekanntwerden weiterer Hackerattacke den Yahoo-Kauf an. Verizon könnte nun Yahoo mit einem spürbaren Preisnachlass erwerben. Der Konzern besitzt bereits AOL und will Yahoo damit verbinden. Der übrig bleibende Firmenteil gehört der chinesischen Onlineplattform Alibaba und Yahoo Japan. Zusammen wird dieser Teil dann zu „Altaba“ umbenannt. Doch der Name ist nicht ganz verloren: Bei Verizon soll der alte Name weiterlaufen.

Sie laufen weg

Neben Mayer werden Medienberichten zufolge auch Yahoo-Mitgründer David Filo und vier weitere Mitglieder den Vorstand verlassen. Mayer war 2012 zu Yahoo gestoßen, um das von Google und Facebook an den Rand gedrängte Unternehmen wieder zum Erfolg zu bringen – scheiterte aber schnell.

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