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Aufwärtstrend: Fachmedienhäuser verbuchen steigende digitale Anzeigenerlöse

Es läuft bei den Fachverlagen. Das Ergebnis einer neuen Blitzumfrage der Kommission Digitale Medien zeigt, dass zwei Drittel aller befragten Fachverlage der digitalen Werbung eine große bis sehr große Bedeutung zukommen lassen. Das spiegelt sich auch positiv in der Entwicklung der digitalen Anzeigenerlöse wider: 62 Prozent der befragten Fachverlage verbuchten in den vergangenen sechs Monaten steigende digitale Anzeigenerlöse.

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Der Anteil der Online-Erlöse an den Gesamtwerbeerlösen liegt allerdings bei der Mehrheit der befragten Fachverlage unter 20 Prozent.

Doch zufrieden mit den Erlösen sind trotzdem über 60 Prozent der befragten Fachverlage. So überrascht nicht, dass die Entwicklung der digitalen Anzeigenerlöse mehrheitlich ein positives Bild ergibt. 63 Prozent der befragten Fachverlage melden zunehmende Anzeigenerlöse in den letzten 6 Monaten.

Die Anzeigenabteilungen mit Schwerpunkt Print sind bei fast 89 Prozent der befragten Fachverlage auch weiterhin für die Vermarktung der digitalen Werbeplätze verantwortlich. Nur rund 20 Prozent der Fachverlage setzen auch einen eigenen Online-Vertrieb ein. Gerade mal knapp 6 Prozent der befragten Fachverlage nutzen die Dienste von externen Vermarktern.

Print vor Crossmedia

Die Printwerbung ist mit 62 Prozent der Nennungen immer noch die wichtigste Erlösquelle für die an der Umfrage beteiligten Fachverlage. Es folgt die Crossmedia-Werbung mit 21 Prozent, die reine Online-Werbung kommt nur auf 17 Prozent der Nennungen. 45 Prozent der befragten Fachverlage schätzen den Anteil der Online-Erlöse an den Gesamtwerbe-Erlösen unter 10 Prozent ein, knapp 43 Prozent der befragten Fachverlage gehen von einem Anteil zwischen 10 bis 20 Prozent an den Gesamtwerbe-Erlösen aus. Nur knapp 6 Prozent der befragten Fachverlage geben einen Anteil der Onlineerlöse von mehr als 50 Prozent an den Gesamtwerbeerlösen an.

Für zwei Drittel der Fachverlage, die an der aktuellen Blitzumfrage der Kommission Digitale Medien der Deutschen Fachpresse zum Thema „Digitale Werbung“ teilgenommen haben, ist die digitale Werbung ein wichtiger Faktor für ihre Online-Präsenzen. Allein 35 Prozent der Fachverlage messen der Online-Werbung eine sehr große und 31 Prozent eine große Bedeutung zu. Für 27 Prozent der teilnehmenden Fachverlage ist die Digitale Werbung von eher geringer Bedeutung und für 7 Prozent hat sie überhaupt keine Bedeutung. Bei der Mehrheit der befragten Fachverlage liegen die Anteile der Online-Erlöse an den Gesamtwerbeerlösen unter 20 Prozent. So schätzen rund 45 Prozent der befragten Fachverlage den Anteil der Online-Erlöse unter 10 Prozent ein, während knapp 43 Prozent der Fachverlage von einem Anteil zwischen 10 bis 20 Prozent an den Gesamtwerbeerlösen ausgehen. Nur knapp 6 Prozent der befragten Fachverlage geben einen Anteil der Onlineerlöse von mehr als 50 Prozent an den Gesamtwerbeerlösen an.

Zur Studie: Von 328 angeschriebenen Fachverlagen haben ca. 13,72 Prozent (45 Teilnehmer) an der Blitzumfrage der Kommission Digitale Medien der Deutschen Fachpresse zum Thema „Digitale Werbung“ teilgenommen. Die Mehrheit der an der Befragung teilnehmenden Websites hat eine Reichweite unter 1 Million Page Impression. Knapp 26 Prozent der Fachverlage geben ihre monatliche PI mit über 1 Million an. Die Visits liegen bei der Mehrheit der Websites unter 250.000. Bei rund 40 Prozent der Fachverlag-Websites liegen die monatlichen Visits über 250.000.

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Kommentare

  1. Dieses Ergebnis überrascht mich kaum. Wobei es nur sehr wenige Fachmedien verstehen diese Geschäftsfelder richtig zu bearbeiten.
    Statt ihren hochwertigen Content auch online oder in geschickter Kombination mit den Print-Objekten zu vermarkten, gibt es nicht mobilfähige Websites oder das Angebot von Online-Display Werbung. Von den Werbekunden gewünschte Kommunikationskonzepte – haben wir nicht, kennen oder können wir nicht.
    Ein kurzer Blick in die Mediadaten sagt häufig schon alles.
    Content-Marketing und native Advertising gelten of als unseriös oder werden nicht verstanden.
    Die Kunden und Agenturen helfen sich da mittlerweile selbst und es wird viel Umsatz liegen gelassen.
    Richtig spannend wird es in den nächsten Jahren wenn die Millennials (1980 bis 1999 Geborene) in die Entscheiderpositionen nachrücken. Viel Spaß!

  2. Die Frage ist nur: wie gestaltet sich das Online-Marketing. Bannerwerbung, die immer mehr stört, Anzeigen im pdf Format, Online Zeitungen im Fachzeitschriften Layout? Textveröffentlichungen und Beiträge? Print lebt weiter, aber anders.
    Und Film? Die Zukunft wird es zeigen. Verlage werden umdenken, umstruktieren und Personalien umbesetzen müssen. Dieser Prozess wird noch Jahre in Anspruch nehmen. Eine Chance für Newcomer…

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