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Aufgeflogen? Wenn Unister-Kundendaten im großen Stil verkauft werden

© Unister 2016; Flightright 2016

Skurrile Geschäfte bei Unister. Nach dem Tod des Chefs Thomas Wagner musste das Unternehmen Insolvenz anmelden. Unister soll in einem fragwürdigen Geschäftsmodell Kundendaten an eine andere Firma verkauft haben. Das berichtet die "Bild am Sonntag"

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Unister war schon vor dem Tod von Thomas Wagner in schwerer finanzieller Bedrängnis. Nun bestätigen dies Recherchen der „Bild am Sonntag“.  Danach „nimmt Flightright im Auftrag von Unister eine Überprüfung der Flugbuchungsdaten der Kunden auf potenzielle Entschädigungsansprüche“ gegen Airlines vor, zitiert die Zeitung aus dem Papier. Das Unternehmen Flightright erstreitet für Kunden Entschädigungen bei Flugausfällen, Umbuchungen oder Verspätungen. Heißt konkret: Unister sicherte Flightright die Vermittlung von mindestens 5000 Entschädigungsfällen bis Ende 2017 zu. Für den Datenhandel habe Unister 150.000 Euro erhalten.

Bloß nicht auffliegen

Unister wollte sich gegenüber der Zeitung nicht zu dem Vertrag äußern. Die Lufthansa kündigte an, den Vertrag rechtlich zu prüfen.

Damit der Deal nicht auffliegt, sollte Flightright darauf achten, dass die „von Unister vermittelten Kunden keine auffällige Teilmenge innerhalb der sonstigen Fälle von Flightright bilden“, so berichtet es die „Bild am Sonntag“.

 

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