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Auf diese drei Fragen sollte in Bewerbungsgesprächen jeder eine (kurze) Antwort parat haben

Auf welche Fragen sie Antworten haben sollten

Bewerbungsgespräche sind für die meisten Stress pur. Man will einen guten Eindruck hinterlassen, dabei authentisch sein aber auch nicht schleimig. Unschön ist es, wenn man von Fragen auf dem falschen Fuß erwischt wird und ins Schleudern kommt. Die US-Website The Muse hat drei Fragen identifiziert, auf die man als Bewerber auf jeden Fall eine Antwort parat haben sollte. Und zwar eine, die möglichst kurz ist.

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1. Wieviel möchten Sie verdienen?

Die Angst-Frage schlechthin. Was soll man da sagen? Eine höhere Summe nennen, als man wirklich verdienen will, um sich später runterhandeln zu lassen? Dabei riskiert man als geldgierig dazustehen. Aber soll man stattdessen bescheiden auftreten und riskieren, am Ende weniger Gehalt zu bekommen als man wollte oder einem zustehen würde? Auch keine gute Lösung. Unvorteilhaft ist es auf jeden Fall, diesen Teil eines Bewerbungsgesprächs in die Länge zu ziehen. Je länger Sie über Geld reden, desto mehr verfestigt sich der Eindruck, es ginge Ihnen nur ums Geld. Geben Sie am besten keine konkrete Summe an, sondern eine Bandbreite. Sie sollten auf jeden Fall vor dem Gespräch recherchiert haben, welche Gehälter für die angestrebte Position üblich sind. Machen Sie dann einen Vorschlag basierend auf ihrem bisherigen Gehalt in ihrer alten Firma und ihrer Recherche. „Ausgehend von meiner alten Position halte ich ein Gehalt in der Region von … bis für angemessen.“

2. Welche Fragen haben Sie an uns?

Erstaunlich, wie viele Bewerber von der Frage nach Fragen aus dem Konzept gebracht werden. Sie sollten sich auf jeden Fall ein paar Fragen an ihren potenziellen neuen Arbeitgeber vor dem Gespräch zurechtgelegt haben. Hier gilt besonders, dass in der Kürze die Würze liegt. Zu lange und komplizierte Fragen führen häufig zu Nachfragen und lenken das Gespräch oft in eine falsche Richtung. Sie wirken dann nicht fokussiert und interessiert, sondern wirr. Und sie machen es den Fragestellern mit zu komplizierten Fragen nicht leicht, passend zu antworten. Und das schätzt niemand. Am besten Sie beziehen sich mit ihrer Frage auf etwas, das zuvor vom potenziellen neuen Arbeitgeber angesprochen wurde: ein Projekt, eine Abteilung. Schließen Sie hierzu eine Frage an. Das kann auch ganz banal sein: „Mich interessiert das Projekt xy, das Sie vorhin erwähnten. Können Sie mir dazu noch etwas mehr erzählen?“ Oder: „Können Sie mir ein bisschen mehr über Ihre Pläne zu xx erzählen?“ Das zeigt, dass Sie dem Gespräch aufmerksam gefolgt sind. Sie bekunden Interesse und schweifen nicht ab.

3. Was werden Sie an ihrem alten Job am meisten vermissen?

Die meisten bereiten sich auf die Frage vor, warum Sie gerade für den neuen Arbeitgeber tätig werden wollen. Weil die Beantwortung hier heikel ist, sollte man nicht zu viel reden. Ungünstig wäre es, den alten Arbeitgeber in den höchsten Tönen zu loben – warum will man dann überhaupt weg? Es macht aber auch keinen guten Eindruck, den alten Arbeitgeber über die Maßen schlecht zu reden. Das wirkt nachtragend, unprofessionell und ist schlechter Stil. Die gute Nachricht: Diese Frage wird oft am Ende eines Bewerbungsgesprächs gestellt. Das bedeutet, der Fragesteller ist darauf vorbereitet, das Gespräch gleich zu beenden und wird hier keine übermäßig ausgefeilte Antwort mehr erwarten. Es geht in erster Linie nur darum, die skizzierten Fettnäpfchen zu vermeiden. Am besten Sie äußern sich eher allgemein darüber, wie sie sich in ihrem bisherigen Job weiterentwickeln konnten, dass sie tolle Kollegen hatten, die Sie vermissen werden usw., dass die Möglichkeit hier bei einem neuen spannenden Projekt einzusteigen aber deutlich verlockender ist.

Dieser Beitrag basiert auf einem Text von The Muse.

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