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Weiter Richtung internationaler Markengröße: FC Bayern kassiert von Adidas 900 Mio. Euro

Vertrag verlängert: Adidas-Vorstand Herbert Gainer (l., Foto: Adidas) und Bayern-Boss Karl Heinz Rumenigge (Foto: dpa).

Eine Beinah-Rekordsumme für den deutschen Rekordmeister: Wie die Sport Bild in ihrer aktuellen Ausgabe berichtet, hat der Club den Vertrag seinen Ausrüstungsvertrag mit Sportartikelhersteller Adidas vor Ablauf verlängert. Statt bis 2020 wird die FCB-Elf bis 2030 mit Adidas-Emblem auf der Brust auflaufen. Insgesamt kassiert der Verein in den kommenden 15 Jahren 900 Millionen Euro.

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Wie Sport Bild erfahren haben will, hätten die Bayern-Manager ihren bestehenden Vertrag nachgehandelt, nachdem bekannt geworden ist, dass der englische Rekordmeister Manchester United zukünftig eine Milliarde Euro kassiert. Bisher habe der Bayern-Sponsor dem neuen deutschen Meister 25 Millionen Euro pro Jahr gezahlt – künftig sollen es jährlich 60 Millionen Euro pro Saison sein. Damit ist der Deal der größte in der Geschichte der Bundesliga und zeigt, welchen Stellenwert die Bayern nicht nur im deutschen, sondern mittlerweile auch im europäischen Fußball haben. Manchester United bekäme nämlich nur mehr Geld zugeschossen, was vor allem am Markenvolumen und der unbestrittenen Führungsrolle in Asien zu tun habe, so die Sportredakteure.

Gegenüber der Deutschen Presse Agentur hat Adidas den deutschen Rekorddeal bestätigt: „Mit der Vertragsverlängerung bis 2030 setzt Adidas seine Jahrzehnte lange erfolgreiche Partnerschaft mit dem FC Bayern München fort“, so ein Sprecher.

FC Bayern auf dem Weg zur international größten Marke

Der Deal verhilft den Bayern nicht nur zu einer finanziellen noch besseren Situation, auch PR-technisch könnte sich der Deal positiv auswirken. Abgesehen vom aktuellen Medienecho, versucht der Verein seit Jahren auch auf dem internationalen Rasen deutlicher wahrgenommen zu werden. Zwar war vereinzelten Analysen zufolge der FC Bayern vergangenes Jahr bereits die wertvollste Marke weltweit und konnte den Titel in diesem Jahr verteidigen. In der Wahrnehmung allerdings scheint der Club die Führung noch nicht übernommen zu haben. Die Problematik erklärte Sport-Bild-Chefredakteur Alfred Draxler bereits im Interview mit dem Mediendienst MEEDIA. „Die deutschen Clubs sind immer noch keine internationalen Marken. Wenn die Bundesliga wieder wachsen will, muss sie bei der Globalisierung mächtig aufholen“, so seine Ansicht vor etwa fünf Monaten. „Das ‚Mia san mia’ der Bayern ist eine tolle Marke, sie endet aber an der deutschen Grenze.“ International begegneten in der Öffentlichkeit viel öfter Logos von Manchester United oder Real Madrid, so Draxler.

 

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