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Audio Branding erzielt hohe Wachstumsraten

Die internationale Marktstudie „Audio Branding Barometer“ zeichnet erneut ein positives Stimmungsbild der Branche. In einer Umfrage der Audio Branding Academy gaben Marktakteure Auskunft über die Geschäftslage. Die Umsätze seien im Jahr 2011 um 32 Prozent gestiegen, auch für 2013 wird eine positive Entwicklung erwartet. Immer mehr Werbungtreibende sähen Sound als ein wirkungsvolles Branding-Instrument an.

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Audio Branding wird häufig auch als Sound Branding bezeichnet. Der Markenexperte und Hochschullehrer Dr. Karsten Kilian spricht in seinem Onlineportal www.markenlexikon.de von „Markenklang“ als einem Element zur akustischen Repräsentanz und Verkörperung einer Marke und ihrer Identität. Musik und Klang würden deshalb zur Kundenansprache genutzt, damit die Wiedererkennung erhöht und der Ausdruck von Gefühlen ermöglicht werde. Markenklang wirkt nach den Worten Kilians auch „jenseits der Aufmerksamkeit und außerhalb des Gesichtsfeldes“.

Audiologos am häufigsten nachgefragt

Neben der ursprünglich an Musik orientierten Ausrichtung erweitert sich das Angebotsspektrum der Branche zunehmend um Markenstrategie und auditive Anwendungen. Am häufigsten produziert werden Audiologos (12,5 Prozent), Soundscapes (11,8 Prozent) und Telefonwarteschleifen (8,9 Prozent). Während Musikproduktionen für Werbespots im Jahr 2010 noch mit Abstand am häufigsten nachgefragt wurden, fiel diese Produktionsleistung bei Audio Branding-Agenturen mit 4,3 Prozent nun überraschend auf den vorletzten Platz.

Ganzheitliches Branding wichtiger als emotionale Wirkung

Passend dazu wurde von den befragten Agenturen ganzheitliches Branding als wichtigstes Argument für Audio Branding genannt. Die emotionale Wirkung von Sound rutschte von Platz Eins auf Platz Zwei der Top-Argumente, gefolgt von Differenzierungspotenzial und Return on Invest (ROI). Allgemein wurde die akustische Branding-Leistung stärker hervorgehoben, als dies im vergangenen Jahr noch der Fall war. Cornelius Ringe, Senior Partner der Audio Branding Academy, sieht in der Umfrage den Beleg dafür, dass die Branche weiterhin schnell wächst – trotz des rauen Geschäftsklimas. Die hierauf spezialisierten Agenturen seien weltweit sehr positiv für die Zukunft eingestimmt. An der Studie nahmen 33 Agenturen aus zwölf Ländern teil, wobei die meisten Befragten in Deutschland, den USA, Großbritannien und Brasilien tätig sind.

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