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AUDI, BMW und Opel unterstützen Forschungsprojekt zur intelligenten Mobilität

In einem der weltweit größten Flottenversuche testen seit dem 07. August 120 Autos auf hessischen Straßen mithilfe des simTD-Systems, wie sie untereinander und mit der Umgebung kommunizieren können. Entwickelt wurde das System, mit dem sich Fahrzeuge gegenseitig über die Verkehrslage und drohende Gefahren informieren sollen, von Wissenschaftlern, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen. Zu den simTD-Projektpartnern zählen etwa AUDI, BMW, Ford und Opel

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Den günstigsten Weg wählen. Hindernisse wahrnehmen, bevor man sie sieht. Effizient fahren und Schadstoffe vermeiden. Diese Ziele verfolgt das Forschungsprojekt „Sichere Intelligente Mobilität – Testfeld Deutschland (simTD)“. Erreicht werden sollen sie durch die elektronische Vernetzung von Fahrzeugen untereinander und mit der Infrastruktur, die sogenannte Car-to-Car- und Car-to-X-Kommunikation. Wie dies in der Praxis mit dem vom simTD-Konsortium entwickelten System gelingt, sollen 120 Autos mehrere Monate lang auf Autobahnen, Landstraßen und innerstädtischen Straßen in der Region Frankfurt testen.

Infos zur Verkehrslange und Empfehlungen zur günstigsten Fahrtroute

Zum einen übermitteln die Fahrzeuge Informationen zur Verkehrslage an eine Zentrale, die dann die Entwicklung des Verkehrs prognostiziert und steuert. Über ein Display bekommen die Fahrer Empfehlungen zur günstigsten Fahrtroute. Das System assistiert den Fahrern zudem an Kreuzungen oder Ampeln, indem es etwa die optimale Geschwindigkeit für eine „grüne Welle“ vorzeitig anzeigt.

Hinweise auf drohende Gefahren und entsprechende Ausweichmöglichkeiten

Zum anderen informiert das System die Autofahrer über drohende Gefahren. Beispielsweise warnt ein Notbremslicht auf dem Display den Fahrer, wenn ein vorausfahrendes Auto stark bremst – noch bevor der Fahrer physisch in der Lage ist, die Situation selbst zu erfassen. Bei Rettungseinsätzen zeigt das System die Richtung und die Spur an, aus der die oft schwer zu lokalisierenden Einsatzfahrzeuge kommen. Liegen Hindernisse auf der Fahrbahn, etwa verlorene Ladung, bekommen die Fahrer frühzeitig Ausweichmöglichkeiten angezeigt.

Eigens entwickelte Funktechnik auf WLAN-Standard

Das simTD-System nutzt eine eigens entwickelte Funktechnik, die auf dem WLAN-Standard aufbaut. Informationen können direkt an andere Fahrzeuge oder an entlang der Fahrbahn installierte Stationen übermittelt werden. Für den Fall, dass der Kommunikationspartner nicht in unmittelbarer Sendereichweite ist, können andere Fahrzeuge Informationen übermitteln („Multihopping“) oder speichern und weiterleiten („Store & Forward“).

In welchen Formationen, zu welchen Zeiten, auf welchen Routen müssen die einzelnen Fahrzeuge der Versuchsflotte fahren, um aussagekräftige Ergebnisse zu erhalten? Diesen Fragen gehen die Wissenschaftler der TU München nach, die sich neben der Vorbereitungen des Feldversuchs, auch die Auswertung der Datenmenge kümmern werden. Um zu erkennen, wie Autofahrer diese Technik im Alltag annehmen und in welchem Maße sich damit die Verkehrssicherheit erhöhen und Staus vermeiden lassen, simulieren die Wissenschaftler aktuell, welchen Einfluss die Einführung der Technologie auf den gesamten Verkehr im Versuchsgebiet haben würde, wenn bestimmte Zahlen von Autos damit ausgestattet sein würden.

Audi, BMW, Ford und Opel als Projektpartner

Zu den simTD- Projektpartnern zählen etwa die Adam Opel AG, die AUDI AG, die BMW AG, BMW Forschung und die Technik GmbH, ferner die Daimler AG (simTD-Projektleitung), das Ford Forschungszentrum Aachen GmbH, die Volkswagen AG und die Robert Bosch GmbH, Continental, die Deutsche Telekom AG, das Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V., das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI), die Technische Universität Berlin und die Technische Universität München.

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