Ein schönes und spannendes Thema. Steht das „i“ vielleicht für Integration? - Der Schritt von
Apple, eine (Nischen-)Rolle bei Kommunikationsgeräten spielen zu wollen, ist
schlüssig und konsequent. Es handelt sich beim iPhone zwar um eine mutige
Diversifikation, aber in einer Langzeitbetrachtung wird sich, so denke ich,
zeigen, dass das mobile Telefon keiner Markendehnung im herkömmlichen Sinne
entspricht, sondern vielmehr ein Modell zur Integration der anderen
Apple-Produkte sein wird. iPod, iTunes, Safari und Mac-Anwendungen sind bereits
entsprechend im iPhone vorhanden und werden in Zukunft wenigstens das iPod als
einzelnes Gadget ablösen können. Unabhängig von der Preis- und Produktpolitik
der Dachmarke Apple und seiner Produkte steht das iPhone für eine
Markenpositionierung, die ursprüngliche Anwendungen des Rechners mobil gemacht
hat und nebenher weitere Ziel- und Fangruppen ansprechen wird. Inkonsequent
aber derzeit scheinbar unumgänglich ist lediglich der Vertriebsweg, über feste
Mobilfunkanbieter gehen zu müssen.
Viele Grüße, Benjamin Pauwels, sesaMedia-Kommunikation
PS: Weiterer Lesetipp zum iPhone im kommunikationsblog.de,
Beitrag: „Das Göttliche und das Profane“