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Ariana Grande ist der ultimative Influencer Marketing-Liebling unserer Zeit – doch die neue Starbucks-Kooperation bringt ihr Ärger ein

© ©Screenshot: Instagram/ Ariana Grande

Ariana Grande ist DAS Pop-Phänomen der vergangenen ein, zwei Jahre: Sie hat gerade den Uralt-Rekord der Beatles in den US-Charts mit drei gleichzeitigen Top-3-Hits gebrochen, ist mit 148 Millionen Followern noch vor den Kardashian-Schwestern, Selena Gomez und Beyoncé die meistgefolgte Frau auf Instagram und räumt einen großen Werbe-Deal nach dem anderen ab. Doch ausgerechnet die neue Kampagne für Starbucks bringt der 25-jährigen R&B-Sängerin nun Ärger ein.

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55 Jahre ist es tatsächlich her, dass die Beatles mit “Can’t Buy Me Love,” “Twist and Shout,” und “Do You Want to Know A Secret” drei Singles gleichzeitig auf den ersten drei Rängen der US-Billboard-Charts platzieren konnten. Es schien ein Rekord für die Ewigkeit zu sein – dann kam Ariana Grande.

Die 25-jährige R&B-Sängerin schnappte sich Ende Februar anlässlich der Veröffentlichung ihres fünften Albums „thank u, next“ mit den Singles „7 Rings“, „Break up with your Girlfriend, I’m bored“ und dem Titeltrack ebenfalls die drei Spitzenplätze, hielt die Mitteilung in den sozialen Medien jedoch zunächst für einen Scherz.

Es ist diese erfrischende Art, die der Tochter von Nachkommen italienischer Einwanderer aus Sizilien die Herzen in den sozialen Medien nur so zufliegen lässt. Ariana Grande ist extrem authentisch und betitelt ihre zahlreichen Tweets und Posts auf Instagram und Facebook wie eine gute Freundin über WhatsApp schreiben würde – inflationär verwendete Kraftausdrücke inklusive.

Lohn der Authentizität: Mit 148 Millionen Followern ist Ariana Grande die meistgefolgte Frau auf Instagram – noch vor Pop-Superstars wie Taylor Swift, Rihanna, Beyoncé, den Kardashian-Schwestern oder der langjährigen Spitzenreiterin Selena Gomez. Lediglich Weltfußballer Cristiano Ronaldo bringt es mit 155 Millionen Followern beim boomenden Foto-Netzwerk auf mehr Fans.

Kein Wunder, dass so viel Präsenz in den sozialen Medien die Begehrlichkeiten der werbetreibenden Industrie weckt. 2015 etwa warb der frühere Nickelodeon-Star für ihre eigene Parfum-Linie, ein Jahr später für T-Mobile USA, 2017 folgte ein mehrjähriger Werbevertrag als Markenbotschafterin für Reebok, während die 25-Jährige in diesem Jahr zum (animierten) Gesicht für Apples Memoji-Kampagne wurde.

Anfang der Woche folgte eine groß angelegte Kooperation für die weltgrößte Kaffeehauskette Starbucks. Grande überraschte mit der eigens für sie entworfenen Kaffeekreation „Cloud Macchiato“.

Geschickt baute die „God is a Woman“-Sängerin den neuen Macchiato dann gleich in ihren Social Media-Alltag ein, ohne aufdringlich zu sein. Geschickter kann Influencer Marketing vor den Augen von 148 Millionen Instagram-Followern kaum funktionieren – eigentlich.

 

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nothing i’m wearing matches but my show almost ready n that’s all i care ab

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Das Problem: Der Kaffee, den die bekennende Veganerin bewirbt, ist alles andere als vegan. Selbst Starbucks gab auf Nachfrage schnell zu, dass der Cloud Macchiato nicht vegan zu bestellen sei, weil als Hauptzutat Eiweiß verwendet wird.

Man kann es einen Schönheitsfehler oder ein klassisches Eigentor im Social Media-Zeitalter nennen. Der Aufschrei auf Twitter, Instagram & Co hielt sich indes in Grenzen. Ariana Grandes Werbewert als Markenbotschafterin wird der Starbucks-Faux-Pas kaum einen Abbruch tun. Die zum Business Insider gehörende Webseite Celebrity Net Worth taxiert ihr Nettovermögen unterdessen bereits auf 80 Millionen Dollar.

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