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Anteil an Fairtrade-Produkten steigt an – doch nicht alle gesteckten Ziele werden erreicht

Kunden kaufen bewusster ein: Allein der Umsatz mit dem bundesweit wichtigsten Siegel „Fairtrade“ betrug im vergangenen Jahr 1,33 Milliarden Euro. Jede achte Banane und jede zwölfte Kakaopackung tragen in deutschen Läden das Fairtrade-Siegel - doch für die Bauern in den Anbaugebieten sind die Bedingungen immer noch kritisch.

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TransFair ist die deutsche Mitgliedsorganisation von Fairtrade International in Bonn. Sie legen die Standards für eine Zertifizierung mit dem Fairtrade-Siegel fest und brachten nun die neuesten Zahlen heraus: 1,33 Milliarden Euro betrug der Umsatz mit Fairtrade-Produkten 2017. Ein Anstieg von 15 Prozent zum Vorjahr und somit ein Zeichen, dass immer mehr Kunden auf das Siegel achten und diese Produkte vorzugsweise kaufen. Die Entstehung des Siegels liegt schon 25 Jahre zurück. Damals wurden die ersten Produkte mit dem Fairtrade-Siegel in Deutschland ausgestattet.

Probleme für die Bauern

Obwohl Fairtrade schon viel bewirkt hat, liegt noch eine Menge Arbeit vor der Organisation. Denn weltweit seien Kleinbauern in ihrer Existenz bedroht, so die Studie. Um die bedrohliche Lage von Kleinbauern zu verbessern, ist der faire Handel allerdings viel zu winzig. Handelsgewinne müssten „gerechter verteilt werden“, forderte Transfair-Vorstandsvorsitzender Dieter Overath. So könnte man mehr Geld für die Kleinbauern, weniger für die Produzenten und Händler abfallen. Doch diese Forderung gibt es nicht erst seit gestern.

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