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Anomalie-Erkennung in Adobe Analytics

Adobe stellt neue Funktionen von Adobe Analytics vor, einem Kernbestandteil der Adobe Marketing Cloud. Die Upgrades ermöglichen Nutzern, unmittelbar auf geschäftskritische Entwicklungen reagieren zu können. Die Anwender profitieren dabei von neuen Funktionen wie Vorhersagen für Analysen, Datenvisualisierung in Echtzeit, Verbesserungen in der Video-Analyse sowie leistungsstarker Analyse für mobile Apps.

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„Heutzutage sind Marketer dazu angehalten, den Return on Investment ihrer Marketing-Aktivitäten kontinuierlich zu verbessern“, sagt Bill Ingram, Vice President von Adobe Analytics und Adobe Social. Mit den neuen Funktionen von Adobe Analytics könnten Marketer viel über die Effektivität ihrer Marketing-Kampagnen erfahren und in der Folge bessere Geschäftsergebnisse erzielen.

Vorhersagen (Anomalie-Erkennung): Basierend auf gesammelten historischen Analyse-Daten werden relevante Ausreißer (Anomalien) automatisch erkannt. Da das Volumen der Cross-Channel-Daten weiter ansteigt, ist es leicht möglich, dass solche Einsichten übersehen werden. Die Anomalie-Erkennung ist über die Adobe Marketing Cloud-Benutzeroberfläche erreichbar oder kann in der neuen Adobe Analytics iOS App genutzt werden. Dank offener APIs ist zudem eine Integration in individuelle Marketing-Dashboards realisierbar.

Erweitertes Echtzeit-Reporting: Aufgrund des optimierten Echtzeit-Reportings sind Vermarkter, Redakteure und Business-Anwender in der Lage, die Nutzung bestimmter Inhalte, den Erfolg von Kampagnen und Konversionen auf der Webseite quasi in Echtzeit zu erkennen. Marketer können Daten auf einer granularen Ebene sehen, die sich im Fünf-Sekunden-Takt aktualisiert.

Datenvisualisierungs-Upgrades: Marketer können jetzt Echtzeit-Datenströme filtern, um Kennzahlen zu isolieren und Erkenntnisse visuell hervorzuheben. Ein Handelsunternehmen kann so beispielsweise darstellen, ob das aktuelle Tagesangebot funktioniert und zu welchen Uhrzeiten Bestellungen über die Website getätigt werden. Zusätzlich lässt sich die Visualisierung des Echtzeitreportings auf großformatige Bildschirme ausgeben, um die Daten in einem Newsroom oder in einem Marketing-War-Room zugänglich zu machen.

Mobile Analysen: Adobe misst pro Quartal mehr als 400 Milliarden Transaktionen über das mobile Web und Apps. Das neue Software-Development-Kit (SDK) ermöglicht einen vollständigen Zugriff auf die von mobilen Apps bereitgestellten Daten direkt innerhalb von Adobe Analytics. Zukünftig können auch GPS-Daten erfasst werden, um Location-Based-Services einbinden zu können.

Analysen von In-App-Konversionen: Auf Basis von Konversionsdaten wie der Zeit, die ein Nutzer mit einer App verbringt oder welche Aktionen er in dieser Zeit durchführt, erhalten Marketer einen Einblick in das Kaufverhalten von Konsumenten – beispielsweise wann sie sich einen Artikel kaufen, nachdem sie ihn sich angesehen haben. Das kann bei der Identifizierung von besonders wirkungsvollen „App-Erlebnissen“ nützlich sein und gibt Hinweise darauf, wo in der App Nutzer hängen geblieben sind und wie sie verbessert werden kann.

Video-Metriken: Verbesserte Analysen für Video geben Video-Publishern die Möglichkeit, standardisierte Reportings und Messungen für Video vorzunehmen. Diese neue Funktion erfasst das Nutzerverhalten beim Betrachten der Inhalte im Zehn-Sekunden-Takt und beim Betrachten von Werbung alle fünf Sekunden. Die gesammelten Daten werden an Adobe Analytics übertragen und unterstützen Erkenntnisse auf Minutenbasis. Mit Video-Anzeigen-Tracking, integriert mit der Inhaltsauslieferung, können Sender ihr Werbevolumen optimieren. Denn sie erfahren, was die besten Zeiten für Schaltungen sind, wie viele gezeigt werden sollten sowie die ideale Länge eines Clips, ohne dabei die Missgunst der Betrachter auf sich zu ziehen.

Die neuen Funktionen von Adobe Analytics werden voraussichtlich bis Ende des Jahres verfügbar sein.

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