Suche

Anzeige

Angela Merkels magere Instagram-Bilanz: nur 161.000 Follower

Angela Merkel zeigt auch auf den Social Media-Plattformen Präsenz – bei Instagram allerdings mit sehr mäßigem Erfolg

Seit einem Jahr verbreitet sich Bundeskanzlerin Merkel auch über den beliebten Foto-Dienst Instagram. Einblicke in die politische Arbeit sollen die Fotos bieten, die tatsächlich zahlreich gepostet wurden. Immerhin auf 161.000 Follower bringt es der Account der @Bundeskanzlerin nach einem Jahr. Im internationalen Vergleich ist Merkel damit jedoch ziemlich abgeschlagen

Anzeige

Von

„Einblicke in die politische Arbeit von Bundeskanzlerin Angela Merkel durch das Objektiv der offiziellen Fotografen der Bundesregierung“: Das verspricht der vor ziemlich genau einem Jahr gestartete Instagram-Account von Angela Merkel, der beim beliebten Foto-Dienst unter@Bundeskanzlerin zu finden ist.

Der Account von einem achtköpfigen Social Media-Team betreut – das sind Dimensionen einer kleinen Agentur, die sich ausschließlich um die Social Media-Präsenz von Angela Merkel kümmert. Allerdings ist das Team neben Instagram auch für weitere Social-Media-Kanäle, wie Facebook, Twitter oder YouTube zuständig, und das zum Teil sehr erfolgreich. „Zum Arbeitsbereich Soziale Medien gehören Redakteure und Multimediaproduzenten. Diese arbeiten in einer redaktionellen Gemeinschaft eng mit anderen Arbeitseinheiten des BPA zusammen, etwa den Chefs vom Dienst, den offiziellen Fotografen und der Fotodeskerin, deren Arbeit auch – aber nicht nur – in die Sozialen Netzwerke einfließt“, heißt es dazu aus dem Bundespresseamt.

161.000 Follower: Auch von Erdogan, Königin Tania von Jordanien und Justin Trudeau deutlich abhängt

Gemessen daran erscheint die Followeranzahl von 161.000 nach einem Jahr etwas bescheiden – zumal in Relation zu anderen Spitzenpolitikern im Ausland. Dass es die Bundeskanzlerin nach einem Jahr nicht mit US-Präsident Barack Obama (7,5 Millionen Follower),  dem offiziellen Konto des Weißen Hauses (2,2 Millionen Follower), dem republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump (1,7 Millionen Follower), der demokratischen Präsidentschaftskandidaten Hillary Clinton (1,2 Millionen Follower),  dem russischen Premierminister Dmitri Medwedew (2,2 Millionen Follower) oder dem indischen Premierminister Narendra Modi(2,6 Millionen) aufnehmen kann, ist eine Sache.

 

Dass es aber auch der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan (1 Millionen Follower), die jordanische Königin Rania (1,8 Millionen Follower), der argentinische Präsidenten Mauricio Macri (640.000 Follower) oder der kanadische Premier Justin Trudeau (491.000 Follower) auf ein Vielfaches der Follower der Staatschefin der bevölkerungsreichsten Landes Europas bringen, sollte dem Social Media-Team der Bundesregierung indes zu denken geben.

Ein visuell gelungener Anfang, dem persönliche Akzente fehlen

Keine Frage: Die Posts der @Bundeskanzlerin auf Instagram sind eine Plattform-gerechte Ergänzung zur Social Media-Präsenz auf anderen Kanälen, wo sich Merkel entweder recht förmlich (Facebook – zwei Millionen Fans! ) oder direkt über ihren @RegSprecher (Twitter – 534.000 Follower) verbreitet.

 

Die Schnappschüsse sind teilweise kleine Kunstwerke, die besondere Momente, Perspektiven und Blickpunkte ästhetisch einfangen. Es ist ein guter visueller Anfang, nach dem man sich inhaltlich jedoch noch mehr wünscht: Mehr Persönliches, Weiterführendes, was in diesem oder jenem Augenblick auf einen Gipfeltreffen passiert ist.

 

Angela Merkel könnte mit mehr persönlichen Akzentuierungen, die den Reiz von erfolgreichen Instagrammern letztlich ausmachen, viel gewinnen. So bleibt der Instagram-Account der Bundeskanzlerin letztlich ein wenig wie ihre Politik: pragmatisch, aber für den Nutzer/ Bürger doch recht distanziert.

Digital

Abmahnwellen gegen Influencer und Blogger: Warum plötzlich alles als Anzeige gekennzeichnet werden muss

Influencer haben es dieser Tage schwer. Immer wieder flattern Abmahnungen und Urteile wegen falsch gekennzeichneter Werbung herein. „Richtig so“, werden nun einige denken. Doch die Willkür, mit der Vereine Abmahnungen schicken, zeigt, dass Deutschland endlich einen einheitlichen aktuellen Leitfaden braucht. mehr…

Anzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

Anti-Shitstorm-Police: Immer mehr Firmen schützen sich mit Versicherung gegen die Wut der Kunden

Schutz gegen den Shitstorm: Die Angst vor negativen Stimmen in den sozialen Netzwerken…

Leichte Handhabe, keine komplizierten Prozesse: Neun Regeln für den unternehmenseigenen App Store

Brauchen Mitarbeiter Business-Software führt ihr Weg immer häufiger direkt in den unternehmenseigenen App…

Abmahnwellen gegen Influencer und Blogger: Warum plötzlich alles als Anzeige gekennzeichnet werden muss

Influencer haben es dieser Tage schwer. Immer wieder flattern Abmahnungen und Urteile wegen…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige