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Analyse von Online-Kaufverhalten wird wichtiger

Möglichkeiten zur Analyse des Online- und Offline-Kaufverhaltens beziehungsweise der Verschmelzung der beiden stehen laut dem Marktforschungsunternehmen Nielsen an oberster Stelle der Top-Werbetrends für das Jahr 2010. Grund dafür sei das geänderte Nutzerverhalten, was sowohl den konsumierten Content als auch die Interaktion mit Marken betreffe.

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Top-Priorität in der Werbung wird es laut Nielsen im nächsten Jahr sein, sich noch besser auf die Medienkonvergenz einzustellen. Außerdem bedürfe es neuer Modelle, um die Möglichkeiten von Smartphones besser zu nutzen und Cross-Media-Kampagnen stärker in den Fokus zu setzen. Als weiteren Trend prognostiziert das Marktforschungsunternehmen eine Kommerzialisierung des Social-Media-Bereichs.

Zudem würde die Zeit zunehmen, die mit TV-, PC- oder Mobile-Bildschirmen verbracht wird. Dabei befinde sich vor allem der Konsum von Online-Videoinhalten auf allen Plattformen im Aufwind. Die Herausforderung mit Werbemedien wie Video – vorwiegend im TV – sei, dass Nutzer hier nicht nur am Produkt interessiert sein müssen, sondern sich im Moment der Kaufentscheidung auch an dieses erinnern müssen. Onlinewerbung sei nicht zuletzt deswegen derart erfolgreich.

Wenngleich sich Onlinewerbung insbesondere angesichts der Wirtschaftskrise bisher gut geschlagen habe, würden Branchenexperten jedoch vor zu viel Überschwang warnen. „Der TV-Sektor kam 2008 in Deutschland bei den Netto-Werbeausgaben auf einen Marktanteil von 20 Prozent. Der Online-Bereich erreichte im selben Zeitraum lediglich einen Anteil von vier Prozent“, erklärt Volker Nickel, Sprecher des Zentralverbandes der deutschen Werbewirtschaft (ZAW). Dabei seien Ausgaben für Suchmaschinenwerbung noch nicht mitgerechnet. Doch auch wenn diese einbezogen würden, ergäbe sich der vergleichsweise magere Wert von sechs bis sieben Prozent. Onlinewerbung erweise sich zwar weiterhin als Wachstumsmotor für die Branche, der längerfristige Trend zeige hierzulande aber eine abklingende Dynamik. pte

www.nielsen.com,
www.zaw.de

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