Suche

Werbeanzeige

Amazon, Netflix und Co.: Pay-VoD in Deutschland auf dem Weg zum Milliardenmarkt

Videos auf dem Vormarsch

Video-on-Demand ist im Massenmarkt angekommen. Nach einer Goldmedia-Erhebung nutzen heute schon 43 Prozent aller Onliner in Deutschland kostenpflichtige VoD-Angebote (Pay-VoD) – das sind rund 24 Millionen Nutzer

Werbeanzeige

Der Wert der Video-on-Demand-Nutzer hat sich seit Ende 2014 mehr als verdoppelt. Entsprechend schnell steigen auch die Umsätze mit kommerziellem Video-on-Demand in Deutschland: Lagen sie 2015 noch bei rund 423 Mio. Euro, werden sie im Jahr 2021 mit 990 Mio. Euro knapp die Milliardengrenze erreichen.

Dies sind erste Ergebnisse der Studie „Pay-VoD in Deutschland 2016-2021“ der Beratungs- und Forschungsgruppe Goldmedia.

Amazon ist meistgenutzter Pay-VoD-Dienst

160705-Grafik_Pay_VoD_Nutzung_2016_Angebote_Goldmedia_

Durch den Markteintritt der US-amerikanischen Top-Anbieter Netflix und Amazon und deren intensive Marketingaktivitäten hat VoD in Deutschland seit 2014 stark an Popularität gewonnen. Heute ist der deutsche Pay-VoD-Markt gekennzeichnet durch einen harten Wettbewerb um Kunden und Marktanteile: Der Großteil der VoD-Nutzung konzentriert sich auf wenige finanzstarke Anbieter. Dennoch hat bislang keiner eine Vormachtstellung. Insgesamt gibt es in Deutschland 38 kostenpflichtige VoD-Angebote, neue Anbieter wie Disney Life und YouTube Red werden zudem erwartet.

Amazon ist in Deutschland unter den Pay-VoD-Diensten mit 32 Prozent bislang der am häufigsten genutzte Service. Der rasche Aufstieg ist nicht zuletzt auf die Bundling-Strategie mit dem Premium-Lieferservice Amazon Prime zurückzuführen. Ebenso rasant hat sich Netflix innerhalb von weniger als zwei Jahren als Nr. 2 etabliert. 17 Prozent aller Pay-VoD-User nutzen Netflix.

Abo-Modell S-VoD wird auch künftig am stärksten wachsen

Nach dem Markteintritt von Netflix und Amazon hat sich das Abonnement-Modell S-VoD (Subscription-based VoD) als umsatzstärkstes VoD-Segment etabliert.

Die anderen kostenpflichtigen VoD-Segmente T-VOD (Transactional-VoD, Bezahlvideos) und EST (Electronic-sell-through, Downloads) sind ebenso auf Wachstumskurs: Viele Nutzer bevorzugen den spontanen und einmaligen digitalen Verleih oder Kauf von Filmen und Serien, anstatt sich vertraglich zu binden.

Im Kampf um Marktanteile wird künftig der Anbieter die Nase vorn haben, der am meisten zu bieten hat: niedrige Preise, attraktive Serien und Spielfilme, eine hohe Aktualisierungsrate, Original Content, redaktionell gestützte Empfehlungen und eine geräteübergreifende Nutzbarkeit.

Kommunikation

Konjunkturmotor brummt: Deutsche Verbraucher sind weiter in Konsumstimmung – trotz weltwirtschaftlicher Risiken

Die deutschen Verbraucher bleiben auch im Mai dieses Jahres in Hochstimmung und damit eine verlässliche Stütze der Konjunktur in Deutschland. Dies zeigen die gestiegene Konjunktur- und Einkommenserwartung. Die Anschaffungsneigung war dagegen auf weiterhin hohem Niveau leicht rückläufig. In seiner Prognose für Juni sieht GfK das Konsumklima bei 10,4 Punkten und damit 0,2 Zähler höher als im Mai. mehr…

Werbeanzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

„Die Gender-Diskussion ist noch lange nicht beendet“

Das Thema Gender-Marketing wird derzeit kontrovers diskutiert. Nicht umsonst macht der Marketingclub Hamburg,…

Werber Gerald Hensel: „Marken müssen ein politisches Selbstverständnis entwickeln“

Wie politisch müssen Marken sein? Mit #KeinGeldfürRechts führte der Werber und Politologe Gerald…

Recht auf Eigenreparatur: Technologieriesen wehren sich gegen Einführung des „Fair Repair Act“

Nutzer wollen selbst entscheiden bei wem sie ihre Smartphones reparieren lassen. Nicht nur…

Werbeanzeige

Werbeanzeige