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Alphabet ist offiziell der wertvollste Konzern der Welt

© Larry Page und Sergey Brin: Das "G" macht auch bei Alphabet weiter die Musik

Die Google-Mutter Alphabet hat ihre ersten Quartalszahlen veröffentlicht. Sowohl die Umsätze als auch Erträge liegen deutlich über den Wall Street-Erwartungen: Fast fünf Milliarden Dollar verdiente Alphabet im Weihnachtsquartal – und zieht an der Börse an allen vorbei

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Von Nils Jacobsen

Für ein paar Minuten durfte Alphabet schon im regulären Handel am Börsenthron schnuppern: Bei 775 Dollar überholte Alphabet Apple bereits für wenige Minuten haarscharf im Handelsverlauf – auf Schlusskursbasis sicherte sich jedoch Apple noch einmal den Börsenthron.

Die Entscheidung, welcher der beiden Silicon Valley-Riesen nun der wertvollste Konzern der Welt sein würde, musste nach Handelsschluss bei Bekanntgabe der neusten Geschäftsbilanz von Alphabet fallen.

Alphabet entthront Apple an der Wall Street

Und Alphabet nutzte den Matchball: Die unter dem Tickersymbol GOOGL geführten Vorzugsaktien schossen nach Vorlage der Geschäftszahlen sofort um bis zu acht Prozent in die Höhe. Alphabet kommt bei Kursen von 820 Dollar im nachbörslichen Handel auf einen Börsenwert von 570 Milliarden Dollar – und liegt damit nun schon komfortabel vor dem entthronten Ex-Champion Apple, der mit 535 Milliarden Dollar nun nur noch die Nummer zwei der Wall Street ist.

Besser als erwartete Bilanz

Die Wall Street reagierte wie elektrisiert auf die erste Geschäftsbilanz, die Alphabet als neu formierte Holding vorlegte und dabei spielend die Analystenschätzungen übertreffen konnte. Statt Umsätzen in Höhe von 20,77 Milliarden Dollar konnte CEO Larry Page für den Dreimonatszeitraum zwischen Anfang Oktober und Ende Dezember tatsächlich Erlöse in Höhe von 21,33 Milliarden Dollar ausweisen – ein Plus von knapp 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal.

Auch die Gewinne fielen weitaus höher aus als erwartet: Statt einem Gewinn je Aktie in Höhe von 8,10 Dollar erzielte der Internet-Riese tatsächlich 8,67 Dollar je Anteilsschein, was einem Nettogewinn von knapp 4,92 Milliarden Dollar entsprach.

„Andere Wetten“ kosten 3,56 Milliarden Dollar

Interessante Randnotiz: Alphabet wies erstmals die Geschäftsentwicklung der anderen Konzernbereiche (wie das selbstfahrende Auto und Project Loon) aus, die Larry Page als „Andere Wetten“ in der Bilanz zusammenfasste.

Ergebnis: Alphabet lässt sich seine kostspieligen Wetten einiges kosten. Im Geschäftsjahr 2015 verlor Alphabet mit seinen „Other Bets“ 3,56 Milliarden Dollar bei Umsätzen von 448 Millionen Dollar.  Alphabet kann sich die Zukunftsinvestments dank der Stärke seines Suchgeschäfts fraglos leisten: Googles Werbeerlöse zogen im Weihnachtsquartal allein um 17 Prozent auf 19,1 Milliarden Dollar an.

Dass die neue Nummer eins der Börsenwelt fundamental freilich noch viel von der alten trennt, dokumentiert der direkte Vergleich mit Apples Geschäftszahlen: Der iPhone-Hersteller hatte im gleichen Zeitraum bei Umsätzen von 75,9 Milliarden Dollar einen Nettogewinn von 18,4 Milliarden Dollar erzielt.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf Meedia.de

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