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Alle Zahlen und Fakten zum Höhenflug des EU-Konsumklimas

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Blick über die Grenze: Spanien –Verbraucher weiterhin vorsichtig optimistisch

Die Konjunkturerwartung der spanischen Verbraucher hat sich im ersten Quartal 2017 stabil entwickelt und lag mit 23,3 Punkten Ende März ungefähr auf dem Niveau des Vorjahres. Damit ist dieser Indikator zwar noch weit von seinem historischen Höchststand im Dezember 2015 entfernt, spiegelt aber die weiterhin positive Grundstimmung der spanischen Verbraucher wider, die von einer wachsenden Konjunktur ausgehen. 

Analog zur Konjunkturerwartung entwickelte sich auch die Einkommenserwartung weiterhin konstant, wenn auch auf insgesamt niedrigerem Niveau im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Zum Quartalsende erreichte der Indikator 10,5 Punkte, nachdem Ende März 2016 vier Zähler mehr zu Buche standen. Damit korrespondiert die recht stabil bleibende Einkommenserwartung mit der weiter sinkenden Arbeitslosigkeit in Spanien.

Nach wie vor sind die spanischen Verbraucher jedoch zurückhaltend in Bezug auf ihre Anschaffungsneigung. Der entsprechende Indikator blieb im Minus, wenn auch auf moderatem Niveau und leicht verbessert gegenüber dem Vorjahr. Zum Quartalsende lag er bei -3,7 Punkten und damit um über 5 Punkte höher als vor einem Jahr.

Blick über die Grenze: Niederlande –Verbraucher weiterhin sehr anschaffungsfreudig

Die niederländischen Verbraucher sind in Bezug auf ihre Konjunkturerwartung so optimistisch wie zuletzt im Juni 2014. Zum Ende des ersten Quartals 2017 lag der entsprechende Indikator bei 31,9 Punkten und damit um 36 Zähler über dem Vorjahresniveau, als Ende März 2016 -4,1 Punkte zu Buche standen.

Die positiven Einschätzungen zur weiteren Konjunkturentwicklung decken sich auch mit der Einkommenserwartung der Niederländer – wenn auch auf niedrigem Niveau. So drehte der Indikator erstmals seit Oktober 2016 wieder ins Plus und lag zum Ende des ersten Quartals 2017 bei 1,1 Punkten – eine Steigerung um fast 16 Zähler im Vergleich zum Vorjahr. Demzufolge rechnen die niederländischen Verbraucher wieder mit leichten Verbesserungen auf der Einkommensseite.

Die Anschaffungsneigung kletterte auf den höchsten Stand seit Dezember 2000 (45,2 Punkte) und lag zum Quartalsende bei 25,8 Punkten. Damit spiegelt auch dieser Indikator die insgesamt sehr optimistische Verbraucherlaune in den Niederlanden wider.

Blick über die Grenze: Belgien – Positiver Trend bei Konjunktur- und Einkommenserwartung

Im Vergleich zum Vorjahr sind die belgischen Verbraucher zum Quartalsende deutlich optimistischer, was ihre Konjunkturerwartung anbelangt. Mit 13,8 Punkten im März lag der Indikator auf dem höchsten Stand seit Ende 2015 – ein Hinweis darauf, dass die belgischen Verbraucher von einer Erholung ihrer Wirtschaft ausgehen.

Dieser positive Trend setzte sich auch bei der Einkommenserwartung fort, die ihren Negativtrend der letzten Monate beendete und zum Ende des ersten Quartals 2017 in den positiven Bereich zurückkehrte. Mit 2,5 Punkten lag der Indikator um mehr als 25 Zähler über dem Vorjahr. Ende März 2016 wurden noch -22,9 Punkte ermittelt.

Die Anschaffungsneigung der belgischen Verbraucher blieb im Vergleich zu den Vormonaten relativ konstant. Gegenüber dem Vorjahr lag der Indikator zum Ende des ersten Quartals 2017 jedoch mit 16,6 Punkten fast sieben Zähler unter dem im März 2016 gemessenen Wert.

Blick über die Grenze: Griechenland – Einkommenserwartung auf Mehrjahrestief

Die Konjunkturerwartung der griechischen Verbraucher konnte sich im zurückliegenden Jahr leicht erholen, kehrte im ersten Quartal 2017 jedoch wieder auf das niedrige Niveau des Vorjahreszeitraums zurück. Der Indikator wies Ende März mit -51 Punkten einen der schwächsten Werte in der EU aus und blieb gegenüber dem Vorjahresmonat damit nahezu unverändert, als er bei -50,6 Zählern stand. Die schwache Konjunkturerwartung ist Ausdruck einer weiterhin schwierigen wirtschaftlichen und politischen Situation im Land.

Ein noch schwächeres Bild zeigt sich bei der Einkommenserwartung der griechischen Verbraucher, die zum Ende des ersten Quartals auf den tiefsten Stand seit Oktober 2012 sank. Mit -52,3 Punkten lag der Indikator Ende März um mehr als sieben Zähler unter dem Niveau des Vorjahres. Die nach wie vor angespannte Lage auf dem griechischen Arbeitsmarkt dämpft die Aussichten der Verbraucher auf mehr Jobs und eine bessere Einkommenssituation.

Die griechischen Verbraucher sind demzufolge nach wie vor sehr zurückhaltend in Bezug auf Anschaffungen, die über den täglichen Bedarf hinausgehen. Mit -44,6 Punkten am Ende des ersten Quartals des laufenden Jahres steht ein deutliches Minus zu Buche, das noch einmal über sieben Zähler schwächer als im vergleichbaren Vorjahresmonat März ausfiel.

Blick über die Grenze: Österreich –Konjunkturerwartung und Anschaffungsneigung im Aufwind

Die österreichischen Verbraucher blicken zunehmend optimistisch auf die Entwicklung ihrer Wirtschaft. Zum Quartalsende stieg die Konjunkturerwartung auf 11,3 Punkte, was einer Steigerung von 29,5 Zählern gegenüber dem Vorjahr entspricht. Nach den Wahlen im vergangenen Dezember rechnen die Österreicher offenbar mit einer steigenden Wirtschaftsleistung.

Ein gemischtes Bild zeigte sich bei der Entwicklung der Einkommenserwartung. Vor einem Jahr hatte der Indikator Ende März mit 36,5 Punkten noch den höchsten Stand seit Beginn der Erhebungen 1995 erreicht. Zum Quartalsende 2017 ging der Wert auf 12,7 Zähler zurück, was unter anderem mit der immer noch recht hohen Arbeitslosigkeit in Österreich zusammenhängt.

In Bezug auf ihre Anschaffungsneigung sind die Konsumenten in Österreicher seit Anfang des Jahres wieder optimistischer gestimmt, auch wenn der Trend zum Ende des ersten Quartals leicht rückläufig auf 19,2 Punkte war. Damit steht der Indikator aber immer noch deutlich besser da als vor einem Jahr, als Ende März nur 6,1 Zähler gemessen wurden.

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