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Agenturen erwarten stärkstes Wachstum bei mobilen Diensten und Social Media

In der Kommunikationsbranche wird auch im Jahr 2012 die Nachfrage nach Social Media, mobilen Diensten und Bewegtbild als Agenturdienstleistung weiter wachsen. Dieses Ergebnis geht aus einer aktuellen Umfrage des Bundesverbandes Digitale Wirtschaft (BVDW) unter den 150 führenden Full-Service-Internetagenturen des Internet-Agenturrankings 2011 hervor. Laut der Befragung weisen diese drei Anwendungsfelder die höchste Bedeutung aller medienbasierten Anwendungsfelder auf, die von Werbung treibenden Unternehmen bei den Agenturen beauftragt werden. Bisher erzeugen die Full-Service-Internetagenturen den Großteil aller Honorarumsätze durch Aufträge aus den „klassischen“ Anwendungsfeldern Marketing, E-Commerce und Werbung.

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Insgesamt besitzen die Bereiche Internet und Intranet laut Umfrage weiterhin eine sehr große Bedeutung für das Agenturgeschäft. Rund zwei Drittel der Honorarumsätze entfallen zudem auf das Projektgeschäft und nur knapp über ein Drittel decken langfristige Etatvereinbarungen. „Das Internet gilt für die gesamte Wirtschaft als unverzichtbarer Werbe- und Vertriebskanal. Dabei zählen Branding und Kreation zu den wichtigen Faktoren für zukünftige Erfolge in der Markenkommunikation“, sagt Marco Zingler (Denkwerk), Vorsitzender der Fachgruppe Agenturen im BVDW. Insbesondere die Nachfrage aus den klassischen Anwendungsfeldern wie Marketing, E-Commerce und Werbung erforderten intelligente Lösungen, die durch die deutschen Full-Service-Internetagenturen in vollem Umfang entwickelt würden.

Die drei Bereiche Social Media, Bewegtbild und mobilen Diensten gelten als Anwendungsfelder mit einer überdurchschnittlich hohen bis sehr hohen Bedeutung. Im direkten Vergleich besitzen die Anwendungsfelder Micropayment, Handy-TV, E-Learning, Gaming, Digitale Signaturen, Voice-over-IP oder Peer-to-Peer nur eine geringe bis mittlere Bedeutung. Laut der Erhebung des Internet-Agenturrankings 2011 bestätigen die Agenturen dem Internet als mediale Plattform das mit Abstand größte Gewicht für das Agenturgeschäft. Nahezu gleichauf folgen die Medienplattformen Intranet und mobile Dienste, denen die Agenturen ebenfalls eine große Bedeutung zusprechen. Eine sehr geringe Bedeutung haben Kiosksysteme, Digital-TV, klassische Hörfunkangebote (Fernsehen und Radio) sowie Spielkonsolen. Die dabei geringste Bedeutung für das Agenturgeschäft besitzen demnach DVDs und CD-ROMs.

Insgesamt betrachtet entfällt der größte Anteil der Honorarumsätze der Full-Service-Internetagenturen mit bis zu 28 Prozent auf den Anwendungsbereich Marketing, dicht gefolgt von E-Commerce mit rund 22 Prozent. Im guten Mittelfeld liegen Werbung und Intranet mit einem Anteil von jeweils über zehn Prozent sowie Entertainment/Infotainment mit über acht Prozent. Weit weniger Umsätze setzen die Agenturen in den Bereichen E-Learning, Publishing, E-Government und Knowledge Management um. Das Anwendungsfeld Gaming trägt als Schlusslicht aller Anwendungsfelder mit nur etwas mehr als einem Prozent den geringsten Anteil zu den Honorarumsätzen bei. Über 88 Prozent und damit die deutliche Mehrheit der Aufträge stammt aus Wirtschaftsunternehmen, während öffentliche Auftraggeber nur zu zehn Prozent im Kundenportfolio zu finden sind. Rund zwei Drittel der Honorarumsätze entfallen auf das Projektgeschäft, den verbleibenden Anteil sichern die Full-Service-Internetagenturen durch langfristige Etatvereinbarungen und laufende Verträge mit ihren Kunden.

www.bvdw.org

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